Montag, 18. Mai 2009

Liebe Studierende
Da bin ich aber sehr froh, dass die Fotos brauchbar waren. Ich habe mir im Nachhinein auch noch Gedanken darüber gemacht, ob es wohl in Ordnung war, die HeimbewohnerInnen einfach so zu fotografieren ohne sie zu fragen... Aber ich konnte einfach nicht widerstehen - die strahlenden Augen, die Sie erwähnen, habe ich auch wahrgenommen. Sie haben eine Stunde voller Licht und Freude ins Altersheim gebracht. Dass Ihnen zu Beginn etwas beklemmend zu Mute war, kann ich gut verstehen. Aber das hat sich ja sehr bald gelegt.
Meinerseits nun noch eine Bitte: Löschen Sie Ihren Blog erst Ende Mai. Mir bleibt, Ihnen eine gute Prüfungsvorbereitung und erfolgreiche Prüfungen zu wünschen. Für Ihre berufliche und private Zukunft wünsche Ihnen Freude und Erfüllung.
Herzliche Grüsse, Barbara Stehle  (mikesch)

Montag, 11. Mai 2009

Tauschrunde

  • Wir fragten uns, welche Gegenstände wir nicht mehr brauchen. Sie sollten aber noch brauchbar sein.
  • Sie sollten in einem guten Zustand sein. Man konnte sich endlich von etwas trennen. So mussten wir die Dinge nicht fortwerfen, sondern konnten sie jemandem geben, welcher wieder Freude daran hat.
  • Grundsätzlich nahmen wir sie leichten Herzens die Gegenstände mit. Es machte uns nichts aus, sie wegzugeben. Lediglich ein Gegenstand fiel jemandem von uns schwer, da dieser von ihren Eltern war.
  • Die Frage war da, von wem der Gegenstand sein könnte. Es gingem einen viele Fragen durch den Kopf: Wem gehört der Gegenstand? Weshalb trennt diese Person sich davon? Einiges konnten wir nicht ganz nachvollziehen. Einige Gegenstände schienen schnell zusammengesucht und waren nicht wirklich brauchbar. Andere hingegen waren überlegt ausgewählt und erzählten irgendwie eine Geschichte.
  • Bei jemandem von uns war es lediglich ein Gegenstand. Darüber hat sie sich so gefreut, dass sie ihn gleich wieder mitgenommen hat. Den anderen waren es egal, dass nicht alles mitgenommen wurde.
  • Wir haben weniger wieder mitgenommen als wir gebracht haben. Wir haben nur jene Sachen mitgenommen, welche wir auch brauchen können. Noch mehr "Ramsch" brauchen wir zu Hause nicht ->Ansichtssache. Die Beziehung zu den Gegenständen hat gefehlt, deshalb fiel uns die Wahl relativ schwer.
  • Mit klaren Richtlinien. Die Dinge müssen noch brauchbar sein. Die Eltern müssen um Erlaubnis gefragt werden. Am Anfang wird von der Lehrperson kontrolliert, ob alle die richtige Anzahl Gegenstände mitgenommen haben. Erst folgt eine Ausstellung, an der die Gegenstände nur angeschaut werden können. Sinn und Zweck der Aktion erläutern. Klar sagen, wie viele Gegenstände wieder genommen werden können. Klare Verhaltensregeln schaffen. Organisieren, was mit dem Rest passiert.

Grüsse

Laraina Küng, Valentina Kamnik, Katja Ehrbar, Monique Sommer, Gabi Huber, Patricia Rütsche

Sonntag, 10. Mai 2009

Singen im Altersheim Heinrichsbad











Unseren SOL-Auftrag führten wir in einem Altersheim durch. Wir stellten ein kurzes Programm zusammen, welches wir den Menschen vortragen wollten.








Die ganze Organisation im Vorfeld empfanden wir als eher schwerfällig. Da wir aus verschiedenen Lerngruppen stammen, haben wir vorwiegend über e-Mail kommuniziert. Trotzdem haben wir es geschafft mit einem lässigen Programm die älteren Menschen zu begeistern.




Anfangs als wir ins Altersheim kamen, war es ein wenig ein komisches Gefühl. Der Geruch, die Menschen... Endstation... Uns war im ersten Moment nicht zum Lachen zu Mute.




Als wir mit dem Programm begannen, hatten wir kurz das Gefühl, dass es die Menschen gar nicht wirklich interessiert. Doch mit jedem Lied, dass wir mehr sangen, stieg die Freude der Menschen. Besonders die Appenzellerlieder kamen an. Die Leute begannen mitzusingen. Die strahlenden Augen der Menschen haben uns animiert, motiviert und auch wir wurden immer lockerer. Wir haben wohl mehr spontan als geplant gehandelt, dies hat das ganze aber gemütlich und nicht star gemacht.




Am meisten fasziniert hat uns ein Mann, welcher im Rollstuhl sass, die Augen immer geschlossen hielt und es schien, dass er nichts mitbekommt. Beim letzten Lied jedoch, welches wir mit den älteren Menschen zusammen gestalteten (sie begleiteten mit Steinen), begann dieser Mann plötzlich mit seinen Füssen den Takt mitzuklopfen. Vorher haben wir von ihm keine Bewegungen gesehen. So wussten wir, dass unsere Lieder bei allen ankamen.








Für uns war dies ein wahnsinnig erfühllendes Erlebnis und wir sind froh, haben wir uns für eine solche Unterhaltung entschieden.












Samstag, 18. April 2009

Feedback

Liebe Studierende, die Schilderungen Ihrer Naturbegegnungen sind eindrücklich. Sie zeigen, wie wichtig Ihnen diese eigentlich sind. Nur leider fehlt oft die Zeit dazu oder der Kopf ist voller Gedanken an anstehende Aufgaben. Ich verstehe das gut, fiel der Auftrag doch in eine Zeit, in der ganz vieles Sie auf Trab hält so kurz vor dem Abschluss. Der Auftrag hat den meisten von Ihnen eine Verschnaufpause verschafft, oder eher: verordnet. Aufgefallen ist mir, dass Sie dabei einen Ort, eine Strecke, die Sie eigentlich kennen, ganz anders wahrgenommen und dabei plötzlich auch Kleinigkeiten entdeckt haben. Es kann auch sehr spannend sein, dieselbe Strecke regelmässig zu gehen, denselben Ort regelmässig aufzusuchen und so den Wechsel der Jahreszeiten zu erleben. Das schafft eine Verbundenheit. Dass diese die Grundvoraussetzung für eine nachhaltiges Verhalten ist, überzeugt mich. Der Waldkindergarten ist dafür eine tolle Sache. Das wichtigste ist wohl, den Kindern viele Erlebnisse und Erfahrungen zu ermöglichen, da sie eine Beziehung zur Natur häufig nicht von zu Hause mitbringen. Sehr schön finde ich die Umschreibung 'Rastplatz für meine Seele'.  Den Kindern zu helfen, solche Orte zu finden, ist eine schöne und wichtige Aufgabe für Lehrer und Lehrerinnen. 
Ich habe Ihre Weblogprotokolle kontrolliert - es sind alle in Ordnung. 
Herzliche Grüsse, mikesch alias Barbara Stehle
P.S. Ich bin sehr gespannt auf Ihre Idee zum SOL-Auftrag!

Mittwoch, 1. April 2009

SOL - Idee

ahoi mitenand
vielleicht könnten wir es wahrnehmen und zusammen eine kleine abendunterhaltung in einem altersheim durchführen? mit geschichten und musik?
hm...hätte da glaub mehr lust als betteln zu gehen...was
meint ihr?
liebgruss valentina

Donnerstag, 19. März 2009

Meine Beziehung zur Natur

Da ich viele Geschwister habe und im Hause immer was läuft, bin ich gewohnt, dass praktisch nie völlige Stille herrscht. So geniesse ich es, wenn ich einmal alleine zu Hause bin oder alleine in der freien Natur mich bewegen kann.
Letztes Wochenende ging ich alleine eine Stunde joggen. Ich durchquerte verschneite, weiche Wiesen, Wälder, Strassen und einige Hügel.

Das bewusste Wahrnehmen hat bei mir Folgendes ausgelöst:
- Ich versuchte die Natur nicht nur zu betrachten, sondern auch zu fühlen.
- Meine Aufmerksamkeit war völlig auf die Natur und auf mich selbst gerichtet.
- Ich spitzte die Ohren und lauschte gespannt.
- Nach dem Joggen fühlte ich mich frisch und frei von allen Gedanken.
- Obwohl ich diese Joggingstrecke schon lange kenne, habe ich auf dem Wege neue Kleinigkeiten entdeckt.

Die Natur bedeutet mir sehr viel, da ich auf dem Lande inmitten der Natur wohne. Ich kann von der Natur viel Energie tanken und fühle mich mit ihr verbunden. Wenn ich jeweils inmitten der grandiosen Berge mit den Skiern herabflitze, spüre ich die gewaltige Macht der Natur. Es bedeutet mir viel, dass ich Teil dieser grossen Natur bin. Ich schätze sie, habe aber auch grossen Respekt vor ihr. Ich denke, dass mein nachhaltiges Handeln im Alltag auch mit der Natur zu tun hat. Es stimmt mich nachdenklich, was wir Menschen der Natur schon alles angerichtet haben. Vielleicht ist die Folge davon, dass Naturgewalten darauf mit Steinschlägen, Überschwemmungen, Lawinen, Gletscherschwund usw. reagieren.

Die Natur bewusst wahrnehmen

Meine naturverbundene Stunde verbrachte ich in einem Wald. Ich lief langsam hinein und überlegte mir, welche Geräusche ich höre. Dabei störten mich die Spaziergänger, ich konnte mich nicht voll und ganz auf die Natur konzentrieren. Deshalb verliess ich den Waldweg und stapfte quer durch den Wald. Ich kam an einen schönen Ort, an dem die Tannen sehr dicht beieinander standen. Mir wurde klar, dass hier viele Tiere wohnen. Ich entdeckte zwei frisch benutzte Reh-Plätze. (Das ist meine eigene Definition von Schlafplätzen für Rehe, welche sie im Winter verwenden. Man kann sie gut daran erkennen, weil dort der Schnee weggescharrt ist)
Dieser Anblick löste in mir ein schönes Gefühl aus. Ich erinnerte mich an die Zeit, in der ich für ein Jahr lang im Waldkindergarten arbeitete. Wir waren jeden Tag in der Natur und erlebten alle Jahreszeiten eng mit ihr verbunden. Ich hatte vor diesem Jahr nie eine solche Beziehung zur Natur. Mit den Kindern zusammen entdeckten wir das Leben im Wald. Wir lernten, auf die Tiere acht zu geben. In diesem Jahr haben wir Lehrpersonen den Kindern stark nachhaltige Entwicklung gelehrt. Wir haben ihnen gezeigt, welches Verhalten dem Lebensraum gut tut und welches Schaden bringt. Auch luden wir immer wieder Fachpersonen ein, die uns Tipps gaben, naturfreundlich zu leben. So kam zum Beispiel an einem Tag eine "Abfallfrau" in den Wald und zeigte uns, wie Abfälle sortiert und getrennt werden. Ich könnte hier noch ein ganzes Buch schreiben, was wir alles über die Natur gelernt und gelehrt haben.
Um auf das Wesentliche zu kommen, mir wurde durch diese Erinnerung an den Waldkindergarten bewusst, wie wichtig mir die Natur geworden ist und dass ich ganz klar mit ihr Verbunden bin. Leider rückte dieses Bewusstsein während dem Studium wieder etwas in den Hintergrund.
Ich bin verantwortlich, dass die Natur mit all ihrer Artenvielfalt weiter bestehen kann. Mir ist nachhaltige Entwicklung wichtig, damit ich auch in Zukunft in den Wald gehen und über die Natur staunen kann.

Natur erleben und entdecken

Wie jede Woche ging ich auch diese Woche wieder joggen. Meistens mache ich immer dieselbe Runde. Dieses Mal habe ich mir aber vorgenommen mir eine Pause zu gönnen. Ich habe mich auf eine Bank beim Gübsensee gesetzt und mich von der Natur inspirieren lassen. Es war ein wunderschöner Tag. Ich konnte mich sonnen und die ersten warmen Sonnenstrahlen auf mein Gesicht spüren. Die Energie der Sonne ist bemerkenswert. Es geht einem gerade besser, wenn die Sonne scheint. Es ist wie Seelenbalsam. Ich konnte so richtig in mich gehen und mich entspannen. Das einzige was ich hörte war die pure Natur. Die Vögel haben gepfiffen und ich hörte den Wind durch die Bäume und Sträucher wehen. Es ist immer wieder ein schönes Erlebnis bewusst Zeit in der Natur zu erleben. Ich habe dafür zwei Lieblingsplätze, sogenannte Rastplätze für meine Seele. Dort steht auch mein Lieblingsbaum, der mir immer wieder Kraft gibt. Ich finde es enorm wichtig sich in der Natur zu verweilen und die Natur zu geniessen und bewusst zu beobachten und zu lauschen. Mir gibt es immer sehr viel positive Energie, die ich gut für meinen Alltag gebrauchen kann. Es gibt für mich zwei unterschiedliche Varianten um Zeit draussen zu verbringen. Eine Art ist das Abreagieren und auspowern. Dann gehe ich joggen und freue mich zu schwitzen und anschliessend erschöpft zu sein. Die andere Variante ist, zu spazieren und mich irgendwo hinzusetzen und bewusst abzuschalten und zu geniessen. Ich geniesse zwar bei beiden Varianten die Natur, aber es sind zwei ganz unterschiedliche Arten die Zeit in der Natur zu verbringen. Ich entscheide mich immer aufgrund meines Wohlbefindens, was ich lieber mache.

Dienstag, 17. März 2009

Die Natur erleben

Ich setzte mich an den Waldrand, nicht weit von meiner Wohnung entfernt. Bereits am Morgen habe ich festgestellt, dass viele Vögel schonwieder pfeifen. Ein wunderbarer Kland.
Am Waldrand hörte ich sie noch intensiver und lauter. Ich liebe es. Vor allem jetzt, der Frühling naht und die Vögel sind für mich ein grosses Zeichen dafür. Andere Anzeichen für den Frühling gibt es bei uns noch nicht. Der Schnee bedeckt noch grosse Flächen.
Ich sass eine Weile da und erlebte die Natur ganz bewusst, meine Gedanken drehten sich, um die Natur. Ich fühlte mich frei und glücklich und doch irgendwie ganz klein. Es war ein sehr schönes Gefühl. Doch irgendwann musste ich feststellen, dass ich schon wieder über ganz andere Dinge nachdenke. Bachelorarbeit, Bewerbungen, Modulnachweise, Hausaufgaben. Hat alles irgendwie gar nichts mehr mit der Natur zu tun. Es fällt mir momentan schwer, nicht an diese Dinge zu denken. So sehr ich mein Gehirn auch steuern möchte, es dreht sich doch immer wieder alles um diese Dinge. Geht es nur mir so oder haben alle Menschen die Angewohnheit, über Stress nachzudenken?
Ich bin ein Teil dieser Natur in der ich sass und krampfhaft versuchte nicht darüber nachzudenken, welche Arbeiten auf meinem Schreibtisch auf mich warteten. Ich konnte mich nicht 100% auf die Natur einlassen. Ich war mit meinen Gedanken nicht voll und ganz dort. Genau dies macht es für mich schwierig zu sagen, was es mir bedeutet, dass ich ein grosser Teil dieser Natur bin. Natürlich, es bedeutet mir sehr viel, ohne die Natur gäbe es mich nicht, sie ist wichtig, denn ohne sie wären wir alle nicht lebensfähig. Aber was es mir wirklich bedeutet, kann ich im Moment nicht sagen. Ich werde es in ein paar Monaten sagen können, wenn ich noch mehr draussen bin und weniger Stress habe. Letzten Sommer konnte ich die Natur nämlich wirklich geniessen.
Ich denke, je mehr man mit der Natur verbunden ist, desto mehr schätzt man sie. Dadurch kann man viel nachhaltiger leben. Auf der einen Seite sieht man die wunderbare Natur, auf der anderen Seite uns Menschen, wie wir die Natur zerstören, Stück für Stück. Mit einer grossen Verbundenheit zur Natur fällt es einem leichter Nachhaltig zu leben. Man setzt sich mit ihr auseinander, man sieht schöne, aber auch schlechte Sachen, für die wir verantwortlich sind. Ohne einen Bezug zur Natur, sitzen wir in einem Glashaus mit einer Augenbinde. Wir wollen nicht sehen, was wir anrichten und was die Natur doch immer noch schönes zu bieten hat.
Meiner Meinung nach soll es Pflicht sein, jede Woche kurz inne zu halten und die Natur ganz bewusst wahrnehmen.

Die Natur bewusst erleben

Für mich ist die Stille in der Natur zu geniessen etwas, dass mir Zufriedenheit gibt. Besonders gestern ist mir dies wieder einmal aufgefallen. Gestern war der erste Frühlingstag. Ich setzte mich auf eine Bank und schaute um mich herum. Es war niemand in meiner Nähe. Ich sah die Wiesen, die mir schon wieder etwas grüner vorkamen und die letzten Schneereste am Horizont. Meine Gedanken begannen zu kreisen… Leider aber, nahm ich nach einer Weile meine Umgebung gar nicht mehr so sehr wahr. Viel zu fest klammerte ich mich immer wieder um dieselben Gedanken: meine Verpflichtungen! Ich denke, dass ist auch der Grund, weshalb die Menschen die Natur gar nicht mehr so wahrnehmen können wie früher. Sie hetzen von einem Termin zum nächsten, haben immer ihre Verpflichtungen im Hinterkopf, und denken sogar im Urlaub an die Arbeit. Der Druck in der heutigen Gesellschaft – in der ich lebe – steigt stetig.
Als ich merkte, dass ich in meinen Gedanken ganz woanders war, konzentrierte ich mich wieder bewusst auf meine Umgebung und schmeckte die noch frische Frühlingsluft…
Besonders in den ersten Frühlingstagen kann ich an den Mitmenschen sehen, wie wichtig die Natur ihnen ist. Kaum kommen die ersten Sonnenstrahlen, wird wieder öfter gelächelt. Ich freue mich auf die kommenden, noch wärmeren Tage und hoffe, dass ich dann meine Verpflichtungen einmal ganz auf die Seite schieben kann. Patricia Rütsche LG06Cd

Samstag, 14. März 2009

EVERMOON

Immer wieder darf ich die Schönheiten der Natur wahrnehmen, erleben, bestaunen und mich auch dafür bedanken. Gerade gestern Nacht, als ich von einer erfüllenden Chorprobe heim gefahren bin, habe ich den Mond am Himmel bestaunt. So, wie er uns unermüdlich umkreist - ganz eingehüllt war er in seinem eigenen „Hof“, beschützt und beschützend. Unendlich und doch nah. So stand er da am Himmel. Ich habe mir tatsächlich die Zeit genommen – habe Beethovens 5. Klavierkonzert mit Alfred Brendel aufgesetzt - habe mich ans offene Fenster gesetzt und den Mond angeschaut, angestaunt. Es sind mir viele Menschen in den Sinn gekommen, mit denen ich einst über den Mond verbunden war und es noch heute bin. Menschen, die am anderen Ende der Erde wohnen, Menschen, die für mich in diesem Leben physisch unerreichbar bleiben – doch dieser Mond, dieser „Evermoon“ scheint uns näher zu bringen und uns zu verbinden. Der nahende Frühling wurde mir durch die feuchte, nicht mehr ganz so kalte Luft wieder in Erinnerung gerufen. Es war still. Ruhig um mich herum, in mir drin. Lediglich das Schmelzen des Schnees, das Tröpfeln seines nächsten Stadiums durften meine Ohren wahrnehmen – vermischt mit den unfassbaren, unendlichen Klängen dieses Tonkünstlers aus Wien, der mich an das Land meiner Väter denken liess. So fand ich mich wieder – meine Seele baumelte – meine Gedanken waren im Hier und Jetzt. Ich mit mir und dem Bewusstsein, wie klein ich doch eigentlich bin in diesem System, in dieser Zeitreise. Aus was sind wir Menschen eigentlich geformt? Ist es wirklich mehr als aus Sternenstaub und Wasser? Das Wasser. Trägerin unseres Kreislaufes. UNSERES Kreislaufes. Seit Jahrtausenden ist es dasselbe Wasser, das uns umgibt! Und mit diesem Bewusstsein möchte ich meine Zeitreise weiter gehen – und danach handeln. Achtsam.
Das Konzert ging dem Ende zu. Das Schmelzen des Schnees wurde von der sinkenden Nachttemperatur gestoppt, der Mond verschwand am Horizont. Die Gedanken klingen weiter und ziehen ihre Kreise.
So erlebte ich während dieser Zeit einmal mehr das bestaunenswerte Universum, den uns überdauernden Zyklus der Gestirne und das Drehen der Erde. So erlebte ich die Stille und die Ruhe der Nacht, den Geruch des Vorfrühlings, das Schmelzen des Schnees, den Rhythmus meines Atems – das Bewusstsein des Klanges der Instrumente (auch sie entstanden im Zyklus der Natur – wurden von Menschenhand gefertigt und gespielt) – und schlussendlich fand ich einen tiefen, feinen, erholsamen Schlaf…inmitten all dieser momentanen, ruhelosen Angespanntheit.
Es ist wichtig, immer wieder innezuhalten und still zu stehen. Zu atmen und zu staunen. Denn auch wir prägen unser Dasein mit – es ist wichtig, auch in dieser „Endzeit“ nicht aufzugeben, für die Schätze im Hier und Jetzt offen zu sein, diese zu pflegen, zu sehen und allenfalls auch anderen – vor allem unseren zukünftigen „Schützlingen“ dieses Staunen immer wieder zu ermöglichen und auch zu feiern.

Freitag, 13. März 2009

Viel Stress, wenig Entspannung - etwas Sichtbares

Ich habe mir in dieser Woche vorgenommen, einmal darauf zu achten, wie vielen lächelnden Menschen ich begegne. Daneben nahm ich mir vor, einmal darauf zu achten, wie viel Entspannung ich mir gönne, wie nachhaltig ich mirgegenüber lebe.

Die Erkenntnis heute ist ernüchternd. Auf meinem Weg von meiner Wohnung an die PH ist mir nur eine ältere Dame lächelnd begegnet. Alle weiteren Personen hatten ernste gestresste Gesichtsausdrücke. Ich hatte auch mich beobachtet und festgestellt, dass auch ich nie lächelnd durch die Gegend ging. Auch ich gehe meinen Weg vom Mariaberg zum Bahnhof mit einem ernsten Gesichtsaudruck. Auch mir ist der Stress anzusehen. Leider... Weshalb können wir uns nicht an den schönen Dingen erfreuen. Da stellt sich mir sowieso die Frage: Wie viele schöne Dinge um uns herum fallen uns überhaupt auf? Ich vermute wir verpassen sehr viel. Wie wir in in einem Modul gelernt haben, ist unsere Aufmerksamkeit auf weniges begrenzt, sonst würden wir unser Gehirn überfordern. Verpassen wir nun nicht sehr viel, wenn unsere ganze Aufmerksamkeit den laufenden Arbeiten und dem Stress gewidmet ist? Würden uns nicht aber genau diese schönen Dinge, die unserer Aufmerksamkeit entgehen, beruhigen, erfreuen, uns entspannen lassen?
Ich stehe sehr gerne auf unserer Terasse und schaue in die Hügellandschaft. Als noch mehr Schnee lag, war dies besonders schön. Die verschneiten Tannen glitzern im Mondlicht, die Hügel laufen ineinander. Alles ist ruhig und... Dies sind die wenigen Momente in denen ich tief durchatme und völlig entspannt bin.
Seit ungefähr 2 Monaten bin ich Vollzeitgestresst. Ich habe Mühe beim Einschlafen, gönne mir keine Verschnaufpause, hetze von einem Ort zum anderen und bin immer am arbeiten. Trotzdem habe ich das Gefühl ich bleibe an Ort und Stelle stehen. Nur die Zeit läuft. Mir fällt auf, dass ich mir wenig Sorge trage. Ich lebe nicht nachhaltig. Mein Körper muss darunter leiden. Ich weiss, dass man nicht so denken sollte, aber ich frage mich, wann ich das nächste Mal krank werde. Ich hatte noch keine Erkältung, keine Grippe, kein Fieber in diesen Winter. Für mich eine absolute Neuheit. Wahrscheinlich erwischt es mich, wenn der Stress nachlässt...
Mein Vater hat so eine schöne Alarmanlage im Körper. Sobald er überfordert ist, sich zu viel auflädt, wird er krank. Er schläft drei Tage mehr oder weniger durch und ist dann wieder leistungsfähig. Doch ist es nicht tragisch, dass sich unser Körper melden muss, wenn er nicht mehr kann? Sollten wir nicht selber merken, wann einmal genug ist?

Donnerstag, 12. März 2009

Achtsam wahrnehmen, achtsam werden

Auf meine Zimmerwand habe ich auf einen Zettel „achtsam wahrnehmen, achtsam leben“ notiert. Diese Woche wurde ich immer wieder aufmerksam auf diesen Leitspruch.

Ich habe mir für diese Woche ein Ziel festgelegt:

Bewusst im gegenwärtigen Augenblick leben ohne zu urteilen. Das Leben läuft jetzt, nicht in der Vergangenheit und nicht in der Zukunft. Ich mache immer eine Sache bewusst!!


Ich habe versucht, mein Ziel umzusetzen, jedoch es war nicht einfach, jahrelange Automatismen aufzubrechen. Ich achtete darauf, dass ich im gegenwärtigen Augenblick lebe. Es ist mir aufgefallen, dass es viele Menschen gibt, welche oft an die Zukunft denken (an die Abgabe der Bachelorarbeit, an die bevorstehenden Abschlussprüfungen, an eine nicht gestresste Zeit…) und häufig im Voraus Angst haben und sich Sorge machen. Ich bin eher ein gelassener und optimistischer Mensch, aber es gelingt mir trotzdem nicht immer, im gegenwärtigen Augenblick zu leben. Ich stellte fest, dass meine Gedanken beim Cello spielen manchmal oft total woanders sind und leider nicht in der „Welt der Musik.“

Es fiel mir auf, wie schnell und abwesend ich esse. Während dem Essen spreche ich oft mit den Menschen oder lese gleichzeitig noch die Zeitung und mein Teller ist in der Mensa immer zuerst leer...:)
So war ich während des Essens nicht mehr so hektisch, da ich an die Achtsamkeit dachte.

Mir wurde bewusst, dass es viel einfacher ist, alten Gewohnheiten treu zu bleiben, als sich auf neues, unbekanntes Terrain zu begeben. Wer sich viel oder zu viel vornimmt, wird stressig, und es ist nicht möglich achtsam wahrzunehmen.
Ich nehme mir vor, dass ich in Zukunft vermehrt „Stille-Stunden“ für mich einschalte, eine Auszeit gönne und somit achtsamer lebe.

Achtsam wahrnehmen – achtsam leben

Es gab in dieser Woche zwei Momente, die ich bewusst – achtsam – wahrgenommen habe.

Das erste Beispiel ereignete sich in der Schule. Ich unterrichte jeweils am Mittwoch eine 4. Klasse. Momentan behandle ich mit den Kindern das Thema Märchen. Als Hausaufgabe hatten die Schülerinnen und Schüler den Auftrag, einen Text mit dem Titel „Wenn ich für einen Tag König (-in) wäre…“ zu schreiben. Einzelne Kinder lasen ihren Text vor. Die meisten wünschten sich eine Villa, Geld, ein gutes Auto, usw. Ein Kind aber sagte, es würde befehlen, dass in der ganzen Welt nur noch mit Solarenergie Strom betrieben würde. Ich wurde hellhörig und fragte, wieso dass es auf diesen Gedanken gekommen war und was dies bringen würde. Daraus ergab sich eine interessante Diskussion, in der ich schnell feststellte, dass die Kinder sehr viel über den Klimawandel und unsere Umwelt wussten. Sie wussten dies nicht einfach so, das Thema wurde bereits ziemlich gründlich in der Schule behandelt. Eine Lehrperson kann somit also schon sehr viel bewirken…

Die zweite Situation ereignete sich gestern Abend beim Vollmondschnee-schuhlaufen. Ich habe mich zusammen mit meiner Kollegin beim Unisport für eine Tour im Appenzellerland angemeldet.
Das Laufen durch den unberührten Schnee gab mir ein Gefühl von Zufriedenheit und Ruhe. Es war wunderschön, im Licht des Mondes durch den Schnee zu stapfen… Auf dem Rückweg vom Speicher in die Stadt, hatte ich eine Sicht über ganz St. Gallen. Ich war schockiert über das riesige Lichtermeer, welches sich vor mir öffnete. Waren diese vielen Lichter denn wirklich notwendig? Ich nahm mir vor, eine Schneeschuhtour wie diese bald wieder einmal zu wiederholen.

Achtsam sein... im hier und jetzt

Die Die Zukunft beunruhigt uns.
Die Vergangenheit hält uns fest.
Deshalb entgeht uns die Gegenwart.

Es bringt nichts an die Vergangenheit zu denken und zu sage, wie schlecht es nur war. Zugleich nützt es nichts in die Zukunft zu schauen und Angst davor zu haben. Was wir haben ist das hier und jetzt und genau aus dieser Situation können wir das Beste machen. Wenn wir etwas verändern möchten, dann jetzt. Achtsam sein kann man in ganz unterschiedlichen Bereichen: Umwelt, Wirtschaft, Natur, Menschen, Essen.... Für mich sind Dinge für den Umweltschutz recht gut im Alltag eingebettet. Für mich ist es klar, dass ich das Licht ausschalte, wenn ich ein Zimmer verlasse, oder dass ich den Abfall trenne. Jedoch nervt es mich immer an der PHSG, wo ich sehe, dass dieses Thema gar nicht ernst nimmt. Wir verbrauchen täglich Unmengen an Flip-Chart-Blätter, obwohl wir überall Whiteboard zur Verfügung haben. Zusätzlich gibt es in fast keinem Zimmer einen Ort, wo man Altpapier entsorgen kann, somit geht alles in den normalen Abfall. Viele Studierende essen mehrmals täglich Obst oder Gemüse, damit die Vitaminzufuhr gewährleistet ist, jedoch was passiert mit dem Abfall?? Ich habe noch keinen einzigen Kompost an der PHSG gesichtet. Sollte eine Schule wie die PHSG, die uns über nachhaltige Entwicklung aufklärt, nicht mal selber das Verbesserungspotential erkennen??

Aber lassen wir das. Ich habe mir diese Woche vor allem vorgenommen, achtsamer gegenüber meinen Mitmenschen und den einzelnen Momenten im Alltag zu sein. Bewusst zu leben und Freude an den kleinen Sachen im Leben zu haben, das sind die Sachen, welche mir Kraft und Mut für das Weitergehen geben. Schön ist es auch, wenn man abends die guten Eindrücke des Alltags überdenkt und sie im Tagebuch notiert. Dies war mein Post-it in dieser Woche. Ich habe täglich wieder mein Tagebuch geführt.

Mittwoch, 11. März 2009

Liebe Studierende, mit grossem Interesse habe ich Ihre Posts gelesen.  Beeindruckt haben mich Ihre Ehrlichkeit beim 'Footprint' und 'C02-Rechner' und Ihre Differenziertheit die Zeitungsartikel betreffend.  Sie erwähnten, dass es gar nicht so einfach war, Artikel zum Thema 'Nachhaltigkeit' zu finden. Dabei wäre die Frage eines 'nachthaltigen Wachstums' sehr brennend für den Umgang mit der aktuelle Krise. Ob eine einzelne Person tatsächlich etwas verändern kann in im grossen Gesamtgefüge der Welt? Ich habe kürzlich gelesen, dass die grossen Bewegungen stets von einzelnen ausgingen: Ich denke an Mahatma Ghandi, an Rosa Parks, die schwarze Frau, die sich geweigert hat, ihren Platz im Bus in Montgomery freizumachen, und an Martin Luther King. Ohne die beiden wäre ein Präsident Obama wohl undenkbar. Mir fällt die Bananenfrau Ursula Brunner aus Frauenfeld ein, dank deren Initiative die ganze Fair-Trade-Bewegung in der Schweiz Fuss gefasst hat oder der Boykott der Granny-Smith-Äpfel in den 70er- und 80er-Jahren, der zum Sturz des Apartheid-Regimes in Südafrika beigetragen hat.  Beeindruckt hat mich der Bericht über die Sonderdeponie in Kölliken im Zusammenhang mit der Entsorgung von Co2. Al Gore hat diese Möglichkeit des Absorbierens und Lagerns von C02 in seinem Film erwähnt, das hat mich hellhörig gemacht. Dies kann vielleicht vorübergehend eine Entschärfung des Problems bringen, ist aber sicher keine Lösung, wie es der Roman von Luise Rinser 'Silberschuld' offenbar deutlich macht. Ein Wort zum Schluss: Es freut mich, dass die Kampagne von 'Fastenopfer' und 'Brot für alle' wahrgenommen wird. Vielleicht kaufen Sie in Ihrer Bäckerei ja eoin 'Brot zum Teilen'. Es schmeckt sehr gut? Guten Appetit und bis zum nächsten Mal. Freundliche Grüsse, Barbara Stehle alias mikesch

Mindfulness

Mit Achtsamkeit im Sinne von Mindfulness ist diejenige geistige Einstellung gemeint, in der man sich um ein breites und gleichmütig-akzeptierendes Achtgeben auf alle Phänomene bemüht, die "im Geist", also "in" der Wahrnehmung oder Vorstellung ("im Bewusstsein") auftauchen: Gedanken aller Art wie Erinnerungen oder sonstige Vorstellungen, Sinneswahrnehmungen aus der Umgebung sowie aus dem eigenen Körperinneren einschließlich aller emotionalen Vorgänge. (Wikipedia 11.3.2009)

Einmal mehr sensibilisiert durch dieses BNE-Modul besinne ich mich neu auf mein Verhalten – diesmal gegenüber mir selbst. Lange ist es her, seit ich mir Schriften von Anselm Grün, Paulo Coelho, Luise Rinser und anderen zu Gemüte führen durfte. Gerade in gedrängten Zeiten wie diese, in denen wir wohl alle an einer absoluten Reizüberflutung leiden, ist es sehr wichtig, UNS selbst auch gut zu tun und eigentlich achtsam uns selbst zu begegnen. Ich habe diese Bücher wieder hervor genommen und nehme mir „now and then“ einen verbalen Seelentröster zur Brust, der mich dann durch den Tag, durch die Nacht, durch die nächsten Momente begleiten soll.
Ich habe mir für diese und die kommenden Wochen vorgenommen, auch wirklich nur zu bestimmten Zeiten die Netzpost abzurufen und meine Gedanken damit zu trüben, was ich noch mit wem und wann und wie am besten sollte…Dasselbe gilt für meinen sinnlosen Umgang mit dem Natel. Ich bin Sklavin dieser Erreichbarkeit geworden. So möchte ich mich diese Tage achtsamer damit umgehen – bewusster handeln und mir auch erlauben, dieses Strahlenkraftwerk auch tagsüber für einige Stunden auszuschalten. Ich möchte wieder etwas an Gleichgewicht finden, an innerer Ruhe.
Viel mehr nehme ich mir morgens Zeit für einen stillen Kaffee mit meinem Partner – so auch abends mit ihm noch ein gutes Glas Wein zu geniessen.
Tagsüber möchte ich versuchen, nicht mit belastenden Vorgedanken den Weg an die PH anzutreten (aus Angst, dem Inhalt der Vorlesung nicht folgen zu können…) Viel mehr möchte ich die Stimmung über dem Bodensee sehen und die Atmosphäre auf Mariaberg in mich einsaugen. Viel mehr möchte ich mir vor Augen führen und darüber nachdenken, dass es wohl in meinem Alter und meinen Lebensumständen ein Privileg war/ist, lernen zu dürfen. Viel mehr möchte ich mich auf die kommende Tätigkeit freuen – dieser furcht- aber nicht respektlos begegnen.
Einmal mehr möchte ich versuchen, den wiederkehrenden Atem wahr zu nehmen und mich an meinen tintenverschmierten Fingern, an meinem von Zahnpasta verkleckertem T-Shirt erfreuen, anstatt mich zu ärgern…

Dienstag, 10. März 2009

Achtsam durch die Welt!

Es ist schwierig, dieuses Ziel, achtsam durch den Tag zu gehen, nicht aus den Augen zu verlieren. Mir ist aufgefallen, dass ich beim Gebrauch des Autos meiner Eltern überlegt habe, ob ich jetzt auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reisen könnte. Leider bleibt es bei mir oft nur bei den Gedanken und Überlegungen. Um dann wirklich vom Autogebrauch abzuweichen bin ich zu bequem. Wenn es jedoch um eine längerfristige Entscheidung geht, sieht das Ganze etwas anders aus... Ich habe mich in der letzten Woche an verschiedenen Orten beworben. Diese Schulen liegen auch in ländlichen Gebieten. Als ich dann Vor- und Nachteile der jeweiligen Stellen abwog, bezog ich die Reise mit ein. Ich vermute, dass ich vor diesem Nachhaltigkeits-modul nicht so stark auf diese Sache geachtet hätte.
Bei einem Spaziergang im Wald entdeckte ich diverse Abfälle rumliegen. Es störte mich richtig. Weiter viel mir eine Ananassaftbüchse in unserem Haushalt auf, die gar nicht zerdrückt werden kann. Der Abfall ist enorm. Für nur 0.2l Saft wird eine Alludose verwendet. Ist das nicht einfach "gestört"? Alle Verpackungen, die völlig überflüssig sind und nur noch als Werbung dienen. Dies fällt beim Vorbeigehen beim MC- Donalds ganz besonders auf.

Achtsam durch den Alltag zu gehen hat mich aufmerksam gemacht, meinen Laptop bei einem ARbeitsunterbruch abzustellen, anstatt nur den Standbye Modus einzuschalten.

Etwas weiteres ist mir in dieser Woche speziell aufgefallen. Fast in jedem mir vorbeigefahrenen Auto sass nur eine einzige Person. Meistens waren die Autos fünf- Plätzer. Der Energieverbrauch und die Umweltverschmutzung ist enorm, für die kleine Anzahl Menschen, die sie Verursachen.

Ich hoffe, dass diese Wochenaufgabe zu einem Lebensstil wird.

Gabriela Huber LG 06C

Handyproduktion

Ich habe letzte Woche mein Handy verloren und musste mir ein neues kaufen. Ich habe deshalb das Konsumgut Handy gewählt.

Ein Handy besteht aus Rohstoffen, die in Entwicklungsländern wie Afrika in Minen abgebaut werden. Die Arbeitsbedingungen sind dort sehr hart. Die Menschen dort müssen täglich mehr als 10 Stunden für einen Lohn von ca. 1 Euro arbeiten. Dabei geschieht auch Kinderarbeit. Die Versorgung mit Essen und Wasser ist nicht ausreichend gewährt. Aus den abgebauten Rohstoffen, werden in Billiglohnländern wie China die Einzelteile für ein Handy zusammengebaut. Europäische Handyhersteller können so viel Geld sparen, da Arbeitskraft in asiatischen Ländern billiger ist, als in Deutschland. Von den Produktionsländern werden die Teile in die europäischen Länder transportiert. Auch für diesen Transport werden Angestellte bnötigt. Nachdem die Firmen mit den Einzelteilen versorgt sind, werden sie von Handyproduzenten wie Nokia zusammen gesetzt, die zusätzlich für die Entwicklung des Designs und der Technologie, sowie der Vermarktung (Werbung) verantwortlich sind.
Für diese Arbeit braucht es viele Angestellte und Roboter. Anschließend kaufen die Mobilfunkanbieter, wie z.B Swisscom die Handys und verkaufen die weiter an ihren Kunden.
Ich als Kunde ging in den Swisscom Shop und liess mich von einem Angestellten Beraten.

Damit ich ein Handy verwenden kann, braucht es viele Arbeiter, die meisten davon sind schlecht bezahlt. Ich habe erwartet, dass die Herstellung eines Handys kompliziert und über viele Wege geschieht, jedoch habe ich nicht ganz so eine lange Reise erwartet. Ich finde es schlimm, wie viele Menschen an dieser Produktion beteiligt sind und ich ein Handy zu einem so geringen Preis kaufen kann. Trotzdem kann ich nicht behaupten, dass ich jetzt auf ein Handy verzichten würde...

Gabriela Huber LG06C
(verspäteter Post wegen Krankheit)

Montag, 9. März 2009

Wer trägt dazu bei, dass ich Radio hören kann?

Lieber spät als nie...
Ich höre für mein Leben gerne Radio. Wenn ich putze, für die Schule vorbereite, koche, bügle, usw. läuft nebenbei das Radio. Nun habe ich mich einmal gefragt, wer dazu beiträgt, dass mein Radio überhaupt läuft.
Nun, als erstes brauche ich natürlich ein Radio. Da ich nicht sehr viel Geld habe kaufe ich ein billiges in einem Discounter. Dort berührt mindestens ein Kassierer mein Radio. Vorher hat ihn ein anderer Mitarbeiter ins Gestell geräumt, nachdem ihn ein Lastwagenfahrer in den Laden brachte. Bevor das Radio in den Lastwagen verladen wurde, kam es in einem Schiffscontainer an irgend einem Hafen an. Seine Reise begann das Radio im Asiatischen Raum, wo es von vielen Billigarbeitern hergestellt wurde, welche einen bedeutend tieferen Lebensstandard haben, wie wir und um einiges härter arbeiten.
Dies wäre der erste Teil, nun habe ich mein Radio...
Als zweites braucht es Strom. Als erstes braucht es dazu einen Metzger, der Schlachtabfälle produziert (oder sonstige organische Stoffe). Diese werden in einem Lastwagen in die Biogasanlage transportiert, werden dort hygienisiert und kommen anschliessend irgenwie in dieses grosse Silo. Dort wird durch den Gärungsprozess Strom gewonnen, der ins Elektrizitätswerk geleitet wird und anschliessend wieder zurück in meine Wohnung kommt.
Ich hoffe meine Angaben stimmen, doch beziehe ich mich nur auf Annahmen.
Lange Wege, die man nicht bedenkt, wenn man das Radio einschaltet. Selbst beim Kauf habe ich nicht so weit studiert.

Mittwoch, 4. März 2009

Trinkwasser ist unersetzlich!

Wasser ist das wichtigste Lebensmittel, daher trinke ich jeden Tag sehr viel Wasser. Ich konnte feststellen dass das Wasser zu Hause in Appenzell qualitativ wesentlich besser schmeckt als das Wasser in Rorschach. Das Wasser in Appenzell wirkt frischer und weniger fade.

In der Schweiz wird das Trinkwasser aus Quell-, Grund- und Seewasser gewonnen. Dank der guten Qualität von Grund- und Quellwasser beschränkt sich die Aufbereitung in der Regel auf eine Sicherheitsinfektion, das einstufige Verfahren. Es besteht aus Chlorung und UV- Bestrahlung. Die Trinkwasseraufbereitung ist jedoch von der Rohwasserqualität abhängig. Sie erfolgt entweder in einem Behandlungsschritt, das ist einstufiges Verfahren oder in mehrstufigem Verfahren. Letzteres ist mit Filtration, Flockungs- und Langsamfiltration, Aktivkohleadsorption sowie chemischer Oxidation und Desinfektion mit Ozon aufwändiger.
In Appenzell- Innerhoden gibt es Wasserversorgungsanlagen in Appenzell, Rüte, Haslen, Gonten und Oberegg. Meine Familie bezieht das Wasser von Rüte.

Angaben zur Wassergewinnung:
Aufbereitetes Quellwasser:60%
Grundwasser: 40%
Seewasser: 0%
Die Gesamtkeimzahl beträgt 100 pro ml.


Quellen sind sehr wertvoll, wenn sie ergiebig sind, gute Wasserqualität aufweisen und eine konstante Schüttung aufweisen. „Echtes“ Grundwasser stammt aus Niederschlägen.
Quellwasser wird aus natürlichen oder künstlich erschlossenen Quellen entnommen und direkt am Quellort abgefüllt und ist normalerweise von sehr guter Qualität.
Das Prinzip einer Quellwassererfassung ist einfach. Der Regen fällt auf den Boden, welcher das Wasser wie ein Schwamm aufnimmt. Das Wasser sickert mehrere Meter tief in den Boden. Trifft das versickerte Wasser auf eine undurchlässige Lehm- oder Felsschicht, fliesst es nun dieser Schicht entlang. An diesen Stellen werden Sickerröhren eingebaut. In der ersten Kammer wird der im Quellwasser mitgeführte Sand abgelagert. In der zweiten Kammer werden die letzten Feinstoffe mit einem feinen Sieb zurückgehalten. Das klare Quellwasser wird zum Reservoir geleitet.

Grundwasser ist das Wasser das unter der Erdoberfläche in Hohlräumen einen Wasserkörper bildet.

Die gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen der Wasserversorgungsanlagen stellen immer wieder neue Anforderungen. In dieser Woche ist mir bewusst geworden, wie viel Wasser ich eigentlich im Alltag (beim Waschen, Duschen, Putzen, Trinken…) benötige. In Zukunft werde ich mit dem Wasser sorgsamer und bewusster umgehen und „mein“ frisches Quellwasser besonders schätzen.

Dienstag, 3. März 2009

Vernetzung anhand eines Hochzeitsanzug von "THATSUITS"

Mir ist gerade in diesem Zusammenhang ein Beispiel in den Sinn gekommen, welches ich selbst erlebt habe.
Ein Kollege von mir hat letztes Jahr geheiratet und wie es dann so ist, benötigt man das richtige Outfit. Ich ging mit ihm in verschiedene Shops um den perfekten Anzug für seine Hochzeit zu finden. Jedoch passte keiner wirklich. Da sind wir auf die Idee gekommen einen Anzug schneidern zu lassen. Wir haben uns im Internet kundig gemacht, wo man so etwas machen lassen kann. Wir sind dann auf das Unternehmen „Thatsuits“ gestossen. Wir haben dort angerufen und kurzerhand ist dann ein Mann zu uns nach Hause gekommen und hat uns beraten. Wir kann dann unsere Wünsche anbringen, über Schnitt, Kosten, Stoff u.s.w. Er zeigte ganz unterschiedliche Stoffe, welche in Italien produziert werden. Diese werden dann von diesem Unternehmen eingekauft. Der Mann hat dann alle Masse von ihm genommen, damit der Anzug ganz genau auf ihn abgestimmt ist. Mit diesen Massen und allen von uns angegebenen Wünsche fuhr er dann wieder nach Zürich. Er hat also extra den Weg von Zürich aufgenommen, obwohl er zu Beginn nicht wusste, ob wir dann wirklich einen bestellen werden. Aber wir haben denn den perfekten Anzug zusammengestellt und dieser Herr hat dann in Zürich alles nochmals genau aufnotiert und diese Daten mit dem ausgewählten Stoff nach Tailand geschickt. Dort in Tailand wurde dann der Anzug von „Billigarbeiterinnnen „ hergestellt. Ist doch schon ziemlich bedenklich, dass dieser Stoff und die Skizzen extra nach Tailand geschickt werden um es dort zu schneidern. Aber dieser Herr hat uns gesagt, dass fast alle Kleider dort hergestellt werden, denn sonst wären diese Preise gar nicht möglich. Zum Beispiel einen Hugo Boss Anzug kostete schlussendlich gleich viel wie der Maßgeschneiderte und bei Hugo Boss bezahlt man vor allem das Label.

Ja zum Schluss hatten wir dann den perfekten Anzug für ihn, jedoch hat der Anzug viele Kilometer zurücklegen müssen, bis er dann für die Hochzeit bereit stand. Ist es dann richtig, dass wir einen solchen Anzug bestellen. Kann das Ganze vertreten werden? Die Frage ist dann, wo sollen wir dann noch unsere Kleider einkaufen, denn ich wüsste nicht, welche Kleider wirklich in der Schweiz produziert werden, ausser die selbst gestrickten Socken meiner Mutter.=))

Montag, 2. März 2009

3. Auftrag - Vernetzungen entdecken am Beispiel der Milch

Der Weg der Milch vom Bauernhof zum Supermarkt

Kinder – vor allem diejenigen, welche in der Stadt wohnen – haben meist gar keine Ahnung, woher die Milch kommt, die sie jeden Morgen trinken. Aus dem Supermarkt; der Migros oder dem Coop? Es ist traurig, aber diese Antworten hört man nicht selten.
Der Ablauf der Milch beginnt auf dem Bauernhof. Dieser zeigt deutlich wirtschaftliche, politische und technologische Entwicklungen. Die zweite Station ist die Kuh. Der Bauer melkt die Kuh. Wichtig ist hier, dass die Kuh erst nach der ersten Geburt Milch gibt. Diese wird als nächstes zwischengelagert und gesammelt. Dabei wird die Milch möglichst schnell stark abgekühlt, um die Verminderung der Qualität durch einen Anstieg unerwünschter Bakterien zu vermindern.
Meist wird sie danach von einem Zwischenhändler abgeholt oder direkt in eine kleinere Molkerei gebracht, wo sie weiterverarbeitet wird. Dabei wird die Milch pasteurisiert (72°) und anschliessend auf 45° abgekühlt. Danach wird sie mit Milchsäurebakterien geimpft. Für das stichfeste Joghurt wird das Aroma und der Zucker direkt beigegeben.
Die letzte Station ist der Verkauf. Der Bauer oder die Bäuerin verkauft dabei die Milch meist an die Milchzentrale. Diese verteilt nach der Verarbeitung die Milch an die Grosshändler, die Supermärkte.

Natürlich können verschiedene Stationen der Abfolge genauer untersucht werden. Zum Beispiel können daraus Fragen entstehen wie „Wo liegt der Unterschied zwischen Voll- und teilentrahmter Milch“? Nachhaltige Fragen wären auch „Was ist der Unterschied zwischen normaler und Biomilch? Was bringt es, wenn ich Biomilch kaufe?“ Wichtig ist, dass die Kinder ihr eigenes Verhalten reflektieren und die Folgen daraus ziehen können.

Sonntag, 1. März 2009

Flüge zum Auto-Salon, Hilfe im Süden

Ich habe im St. Galler Tagblatt zwei Artikel gefunden, die mich ziemlich beschäftigten. Einerseits wir nun während der Fastenzeit in 400 Bäckereien der Schweiz das "Fastenbrot" mit einem Aufpreis von 50 Rappen verkauft. Diese 50 Rappen pro Brot werden direkt in Projekte im Süden investiert. Die Armen sind jene im Süden, von Überschwemmungen und Dürren. Diese bedrohen die Nahrungsgrundlagen die Menschen. Die Bauern sind gezwungen, ihre Methoden um Saatgut anzubauen zu ändern. Der Slogan der Kampagne lautet "Weil das Recht auf Nahrung gutes Klima braucht". Richtig! Nur leider Gottes sind genau diese Länder jene, die nur wenig an der Klimakrise beteiligt sind. Wobei... Meine Eltern reisen jedes Jahr in fremde Länder, meist eher in ärmere Länder. Jedes Jahr aber erzählen sie wieder das selbe: Autos die nur noch aus einem Motor und vier Rädern bestehen. Sie fahren, mehr nicht. Jene Autos, die hier in der Schweiz nicht mehr den Bestimmungen entsprechen, werden einfach in ärmere Länder verschifft. Nun frage ich mich: Was nützt der Druck auf der Autoindustrie, umweltfreundlichere Autos zu produzieren? Was nützt das schlechte Gewissen von uns, wenn wir an unsere "Dreckschleuder" in der Garage denken? Wie viele Menschen geben ihr Auto in den Export? Sind wir Schweizer unter einer Käseglocke? Können wir die ganze Welt verändern, wenn wir umweltbewusst leben? Nein! Und genau deshalb müssen wir ein wenig weiterdenken. Ersetze ich mein Auto (ich bitte um Entschuldigung, aber es ist eher unwahrscheinlich, dass ich kein Auto mehr haben werde, aber ich werde darauf achten, dass mein nächstes Auto umweltbewusster ist), weil es zu viele Schadstoffe produziert durch ein Neues, so überlege ich ja eigentlich gut: mein Auto schadet der Umwelt. Dann muss ich aber dafür sorgen, dass mein altes Auto nirgends mehr fährt. Ein grosses Thema ich könnte endlos darüber diskutieren,..

Um noch einmal auf die Käseglocke zurückzukommen: Denkt nicht genau das Hotelplan? Bietet diese Reisegesellschaft doch während des Auto-Salons in Genf Flüge vom Flughafen Altenrhein nach Genf an. In einem Brief der AfF an Hotelplan gerichtet heisst es "Zum Frühbucherpreis von 555 Franken samt Sektfrühstück ermöglichen Sie gutbetuchten Sonderlingen und Umwelt-Ignoranten, den Weg zum Genfer Auto-Salon mit dem Flugzeug ab Altenrhein zurückzulegen." Wir sind nicht nur unter einer Käseglocke und nicht betroffen von Schadstoffen aus anderen Ländern, nein, wir stossen schon gar nicht erst Schadstoffe aus. Wir können heizen, Auto fahren und sogar fliegen, ohne die Umwelt zu belasten. Um die neusten (nicht immer umweltbewussten) Autos zu bestauenen fliegen wir schnell nach Genf. Mit dem Zug zu fahren wäre ja nicht zumutbar und ginge viel zu lange. Hier die Hektik der Bevölkerung. Man hat keine Zeit mehr, alles muss schnell gehen. So ist ein Flug an den Auto-Salon eigentlich gar nicht so abwägig. Wer Geld hat, aber keine Zeit, kann vielleicht doch live überprüfen, welches Auto er sich als nächstes kaufen will.

"Birreweich"



Samstag, 28. Februar 2009

Silberschuld - Selberschuld

Vernetzungen entdecken…ent-decken, auf-decken, zu-decken

Dieser Auftrag hat in mir eine Erinnerung an ein Buch aufleben lassen, das ich vor ca. 12 Jahren gelesen hatte, und zwar der Roman „Silberschuld“ von Luise Rinser. Die darin vernetzten Gedanken um Schuld und um schuldig sein beschäftigten mich damals sehr – und ich gestehe, dass ich immer wieder daran denken musste. Woher kommen das Geld, die Armut, der Reichtum, das Ungleichgewicht – jenseits von Grenzen und Zeit, zu den Ahnen, zu ihrer Schuld, die wir nun zu erkennen, zu ertragen und zu tilgen haben.
Nun, ich weiche hier vom eigentlichen Auftrag ab. Vielmehr möchte hier den Inhalt des Buches – kurz zusammen gefasst – darüber stellen.
Ein mysteriöser Anruf lockt die Ich-Erzählerin im Roman in eine Stadt des jenseits der Grenze (des Bewusstseins), jenseits der Zeit. Unter der ganzen Stadt liegen Schächte, darin Zeugnisse von Katastrophen, die von einem alten Silberbergwerk ausgegangen sind. In den Minen mussten Kinder arbeiten, wurden Menschen und Tiere unter Tage geschunden. Alles Unglück wurde vertuscht. Die Familie aber der Erzählerin war durch das Bergwerk reich geworden. Die Geschichte der Stadt gründet auf Elend, der Wohlstand der Familie auf Verdrängung des Elends und auf Lüge. Das Bergwerk steht symbolisch für die Geschichte der Ausbeutung, für die Schuld der Generationen, die auch die gegenwärtigen Menschen als Erbe tragen – die „Silberschuld“.
Luise Rinser schreibt selber über ihr Buch:
„Das Buch ist ein surrealistischer Roman und doch die Beschreibung unserer Wohlstandssituation, in der wir uns eingemauert haben in dem Wahn, unser Silber beschütze uns, während wir nicht einsehen wollen, dass es uns versklavt und unglücklich und krank macht: das Hängen an Besitz und Sicherheit wird als Grundübel aller Zeiten erkannt, und die Erlösung durch die Befreiung vom Besitzdenken.“ (Luise Rinser, Silbreschuld, Fischer Taschenbuch 11171 – vergriffen, aber antiquarisch noch erhältlich, oder bei mir ausleihbar)
Die im Roman vernetzten Gedanken sind natürlich aufrüttelnd, erschreckend – aber es tut gut, die Herkunft von Besitz zu hinterfragen – im Grossen, wie auch im Kleinen – bei uns, bei mir daheim.
Ja, die gestern verspeisten Artischocken waren zwar köstlich, doch der Gedanke daran, welchen Weg die bereits hinter sich hatten, durch wie viele Hände die schon gegangen sind, liessen mich schon staunen.
Die heute früh einstudierten Noten ebenfalls – von der Idee, von der noch still-klingenden Melodie zum Papier, zum Verlag, zum Lektorat, zum Patentamt, zum Druck, zum Handel, in das Ladengestell, über den Ladentisch hin zum Notenpult. Ein langer Weg. Danach die Diskussion um ungerechtfertigte Preise bis hin zum endlosen Kopieren…sprich zum „Diebstahl geistigen Eigentums“…
Ich möchte wirklich achtsamer im Einkauf und im Verbrauch sein. Achtsamer im Bedenken um die Herkunft…so bekommt das kleinste, angemalte Steinchen einen fast unerschwinglichen Wert!

Donnerstag, 26. Februar 2009

Klimaschutz als Entwicklungshilfe - NZZ online vom 23. Februar 2009

Ich musste eine Weile suchen, bis ich schliesslich auf der NZZ-Webside einen Bericht über die Umwelt gefunden habe. Irgendwann hats dann doch geklappt und ich bin auf eine Anzeige von Fastenopfer und Brot für alle gestossen.
Dieser Bericht spricht unseren Lebensstil an. Ich denke, dies ist eines unserer grossen Probleme. Wir sind es uns gewohnt, oft unser Auto zu benützen? Weshalb? Wir eilen von Termin zu Termin und dürfen keine Zeit verlieren... Keine Zeit für Rast. Es ist aber nicht nur das Auto - unser Lebensstil könnte man bezeichnen als "nach mir die Sinnflut". Tönt vielleicht ein bisschen abschätzig, jedoch denke ich, dass dies wirklich bei vielen Menschen der Fall ist. Ich nehme mich dabei nicht aus der Menge, denn ich ertappe mich immer wieder, wie ich denke, dass ein Auto mehr oder weniger keine Rolle spielt. Ich weiss, dass ich mit diesem Gedanken falsch liege!

Eine weitere Aussage ist mir auch aufgefallen "Ausgerechnet die Menschen im Süden, die zum Klimawandel am wenigsten beitrügen, seien von den Auswirkungen – Dürren, Wirbelstürme, Überschwemmungen – am stärksten betroffen." Ist dies nicht typisch für unser Leben? Die Verteilung stimmt nicht auf der Erde. In Australien, dem trockesten Kontinent der Erde, dauerste eine meiner Duschgänge drei bis fünf Minuten. Ich achtete sehr darauf, nicht zu viel Wasser zu brauchen. Kaum in der Schweiz zurück, spricht niemand mehr von Wasserknappheit und schon sind diese Gedanken an "Kurzduschen" wieder verschwunden. Ist dies aber nicht einfach menschlich?

Dieser kurze Artikel hat sehr viel angesprochen und mich zum Nachdenken angeregt. Ich hoffe, dass ihn einige Menschen gelesen haben und dass es ihnen auch so erging! Patricia Rütsche

310 Tonnen Gift- und Sondermüll gesammelt – St. Galler Tagblatt vom 24. Februar 2009

310 Tonnen Gift- und Sondermüll sind im vergangenen Jahr im Kanton St. Gallen gesammelt worden. Das ist fast genauso viel wie in früheren Jahren. Zwei Drittel der Abfälle, rund 200 Tonnen, stammten aus privaten Haushalten. Was heisst das für uns? Sind die privaten Haushalte wirklich so bedeutungslos, wie wir immer meinen?

Etwa die Hälfte dieser Abfalle waren Farben, Lacke und Lasuren, hiess es in einer Mitteilung.

12 Prozent des Abfalls waren Lösungsmittel und andere Sachen wie Medikamente, Pestizide, Chemikalien, Spraydosen und Verpackungen.

Sonder- und Giftmüll gehören nicht in den „normalen“ Abfall. Ich finde, dass dieses wissen von allen in der Schweiz lebenden Menschen verlangt werden kann. Ich habe in meinem letzten Praktikum dies mit einer 4. Klasse durchgenommen. Wir waren auf der Sammelstelle und die Kinder haben gelernt, weshalb dieses Handeln so wichtig ist.

Dieser Bericht zeigt einmal mehr deutlich, dass auch der Privathaushalt eine grosse Rolle spielt. Oft denken wir, dass wir ja nur einen kleinen Teil vom ganzen sind und alleine sowieso nicht viel erreichen können. Würden jedoch alle Menschen in der Schweiz so denken, sähe das ganze noch viel schlimmer aus.

Ich hoffe deshalb sehr, dass es für jede Frau und jeden Mann selbstverständlich ist, den Abfall richtig zu trennen und den Sondermüll wie Glas, Alu, Büchsen, Farben, Lacke, etc. richtig entsorgt. Für eine bessere Umwelt!

Erstes iranisches AKW

Zeitungsartikel (St. Galler Tagblatt, 26. Februar 2009)

Der erste virtuelle Testlauf des iranischen AKWs ist gestartet. Es ist für die iranische Nation einen "grossen Tag". Gemäss Medienberichten wird für den Betriefb der 1000-Meagwat-Anlage 200 Tonnen Nuklearbrennstoff notwendig sein. Besorgniserregend ist, dass die Nuklearbrennstoffe von Russland eingeliefert werden und die Sicherheit nicht gewährleistet werden kann. Die saudische Tageszeitung hat geschrieben, dass eine Gefahr für eine Umweltkatastrophe im persischen Meer bestehe.

Nur schon das führen eines neuen AKWs verursacht wieder mehr schädliche Stoffe für unsere Umwelt. Aber wenn die Sicherheit der russischen Technologie nicht gewährleistet werden kann und auf die Katastrophe von Tschernobyl hinweisen, dann stockt mir den Atem. Was wäre das für eine riesige Katastrophe für unsere Umwelt, wenn wieder so etwas geschehen würde?
Aus meiner Sicht müssen wir uns einfach überlegen, auf welche anderen Wege wir Strom erzeugen können. Wir sind in der Forschung nun schon ziemlich weit und es gibt Möglichkeiten alternativ-Strom zu erzeugen. Vor allem den Solarstrom erachte ich als sehr zukunftstauglich. In südlichen und wärmeren Ländern würde sich eine solche Investition vor allem lohnen, denn dort hat es genügend Sonnenstunden. Wir müssen einfach umdenken und Handlungen tätigen, welche für unsere Welt nachhaltig sind.

Aus ökonomischer Sicht ist das AKW sicherlich positiv für die iranische Nation. Denn damit erschaffen sie wieder neue Arbeitsstellen und mit dem Erstellen des Stroms lässt sich natürlich aus Geld generieren. Nun sind diese Aspekte sicherlich auch reizvoll für diese Leute, jedoch sollten sie auch den Aspekt der Nachhaltigkeit betrachten.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Zeitungsartikel

Verwirrender Klima- Cocktail (Interview mit Heinz Wanner – Professor für Geografie und Klimatologie) - NZZ am Sonntag - 22. Februar

Aufgrund eines einzelnen Winters können keine Rückschlüsse auf eine Veränderung des Klimas gezogen werden. Es müssen langfristige Beobachtungen in grösstmöglichen Räumen erfasst werden. Die Temperaturzunahme ist ein globales Phänomen, welches bei uns mit Perioden von bis zu fünfzehn Jahren eintritt.
Zur Zeit herrscht Kälte mit langer Schneebedeckungsdauer und grosser Schneemenge in Südwest- und Zentraleuropa. Hingegen herrscht in Nordosteuropa warmes Winterwetter.

Die Menschen haben den Treibhauseffekt, die Luftverschmutzung und die Veränderungen der Erdoberfläche durch Verstädterung, Wüsten oder Abholzung von Regenwäldern verursacht. Dabei ist der Treibhauseffekt dominierend. Er führt zum Rückfluss von Feuchtigkeit in Richtung der Pole. Damit werden die stark besiedelten Gebiete immer mehr austrocknen und in einen dramatischen Wassermangel geraten.

Entwicklung der Temperatur:
In der Schweiz haben sich die Temperaturen seit 1970 markant erhöht. Die Fünf-Jahres-Mittelwerte liegen heute in allen Landesregionen um 1,5 °C über den vor 30 bis 40 Jahren ermittelten Werten. Die durchschnittliche Temperatur hat damit rund eineinhalbmal schneller zugenommen als diejenige der Landflächen der Nordhalbkugel.

Reflexion:
Mich stimmt es nachdenklich, dass die Erwärmung der Erde grossenteils von den Menschen verursacht worden ist. Ich finde, dass vor allem wir, die reicheren Länder, für die Erwärmung verantwortlich sind, jedoch die armen Länder davon am stärksten betroffen sind. Wir sind finanziell fähig, uns gegen Überschwemmungen, Permafrost, Hitzeperiode usw. zu schützen. Deshalb finde ich es wichtig, dass wir den Armen Hilfe anbieten mit unserem Wissen, Technologie und Geldspenden.


310 Tonnen Gift- und Sondermüll gesammelt – Tagblatt – 24. Februar 2009

Im vergangenen Jahr wurden in St.Gallen 310 Tonnen Gift- und Sondermüll gesammelt. Zwei Drittel der Abfälle (200 Tonnen), stammten aus privaten Haushalten. Etwa die Hälfte davon waren Farben, Lacke und Lasuren.
- 16% : Batterien
- 12% : Lösungsmittel und diverse Medikamente, Spraydosen, Verpackungen
- Kleinere Mengen: Leuchtstoffröhren und Fotochemikalien
Sonder- und Giftmüll gehört nicht in den Kehricht oder ins Abwasser. Solche Entsorgungen sind verboten, gefährlich und schaden der Umwelt. Die korrekte Entsorgung führt über spezialisierte Sammelstellen.

Reflexion:
Die Gift- und Sonderabfälle müssen unbedingt richtig entsorgt werden. Man muss darauf achten, dass die Abfälle nicht vermischt werden. Gewisse Abfälle sortiere ich, und beim Einkaufen achte ich auf eine umweltfreundliche Verpackung. Ich nehme mir für die Zukunft vor, Farben und Spraydosen auch separat zu entsorgen.

Dienstag, 24. Februar 2009

10 nach 12!

Appenzeller Zeitung, 25. Februar 2009
Windkraft im Wohnquartier


Wie aus einem Hobby in den Bereichen Fliegerei, Aerodynamik eine sinnvolle Energiequelle entstand – und hoffentlich weiterentwickelt werden kann. Zwei Piloten entwickeln nun lautlose Anlagen – sie sollen 2010 auf den Markt kommen.
Das sogenannte „Vorschiessen“, das Gleitschirmflieger erleben, wenn Gleitschirme ins Schwingen kommen und zu fallen drohen, wurde von den beiden Piloten wieder aufgenommen. Diese Instabilität der Schirme machen sie sich heute zu Nutzen. Sie entwickeln auf der Basis dieses aerodynamischen Phänomens seit 2007 Windkraftwerke, bei denen die Rotorblätter senkrecht auf einer vertikalen Rotorwelle angeordnet sind. Vorteile: Sie drehen sich lautlos und beginnen bei geringstem Wind von selbst zu drehen, sie brauchen keine Anlaufhilfen wie herkömmliche H-Rotoren. Zurzeit kooperieren die beiden Brüder mit einer Firma, die geeignete Generatoren produzieren, die die Windkraft in elektrische Energie umwandeln. Die Anlagen sind gedacht für Wohnsiedlungen, landwirtschaftliche Betriebe und die Industrie. Die Energie kann vielseitig genutzt und ins Netz eingespeist werden. Die Preise sollen in etwa dem Massstab der Solaranlage entsprechen – um Investoren haben die Beiden Tüftler keine Angst. …denn es sollen nebst einer „gesunden“ Energie auch noch Arbeitsplätze geschaffen werden…

Mein Kommentar:
Die Idee und das Engagement der beiden finde ich gut. Ich frag mich aber, ob solche Erfindungen nicht schon zu Tausenden in Schubladen, im Amt für „Geistiges Eigentum“ oder sonstigen Patentämtern liegen. Das Geld fehlt einfach…und die sonstige Energie-Lobby verhindert sicher viele dieser Visionen…die deshalb nicht umgesetzt werden können. Schade. Ich wünsche den beiden dennoch viel Erfolgt…und dass sie zukünftig in Ihrem Eigenheim ebenfalls solche Energieanlagen installieren werden.

Appenzeller Zeitung, 25. Februar 2009
Alte Glühlampen bald verboten

Die Umweltkommission des Nationalrates will stromfressende Glühlampen rasch aus dem Verkehr ziehen. – Die Lampen der Effizienzklassen C bis G sollen ab Anfang 2012 verboten werden. – Nischenanwendungen können aber vorgesehen werden.

Mein Kommentar:
Dann müssten für diese Nischenanwendungen (welche sind das?) dennoch weiterhin solche Lampen produziert werden? (Kleiner Auftrag, hohe Kosten!)
Vom Elektrosmog, die diese Sparlampen aber entwickeln, spricht niemand?
Was geschieht mit Restposten? Können die recycled werden?

Der Spiegel 9/2009
Undichte Endlager?

Mit hohen Risiken für die Umwelt und Gesundheit ist die bundesweit (D) geplante Ent-sorgung von giftigem und klimaschädlichem Kohlendioxid in unterirdischen Lagern verbunden. Zu diesem Ergebnis kommt eine unveröffentlichte Studie der hannoverschen Beratungsfirma INTAC im Auftrag von Greenpeace. So sei ein langfristig „sicherer Einschluss“ in ab 800 Meter tiefen Gesteinsschichten mit Salzwasser nicht möglich, da es „keine wirksamen“ Massnahmen gegen Leckagen“ im Untergrund gebe. INTAC kritisiert den im März im Bundeskabinett zur Verabschiedung stehenden Gesetzesentwurf zur „Abscheidung, zum Transport und zur dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid“. In diesem Gesetzgebungsverfahren sei die Entsorgung des schädlichen CO2, so Greenpeace, nur „ungenügend, risikoreich und verantwortungslos“ behandelt. So sieht der Entwurf aus dem Bundeswirtschafts- und dem – umweltministerium vor, dass die Verantwortung für die Endlager bereits nach 20 Jahren auf den Staat übergehen kann. „Die übereilte Ablagerung von Kohlendioxid im grosstechnischen Massstab“, urteilt Greenpeace-Experte Smid, zeige, „wie wenig aus den Pannen im Salzsstock Asse mit der Einlagerung radioaktiver Abfälle gelernt worden sei“.

Mein Kommentar:
„Away is not away“…alle wir brauchen Wärme, produzieren Abfall, belasten die Gewässer und die Umwelt – fragen uns aber nicht, wohin mit dem Abfall. So haben wir die Erde verseucht, nun auch die Erdschicht…alles schön in Salz eingelagert, aufbebuddelt und wieder zugeschaufelt, damit Mann/Frau es nicht mehr sieht.
Im All fliegt auch ein ultimatives Schrottlager herum. „Wohin des Weges, Mensch?“Wann beginnen wir wirklich mit dem Umdenken? Wir werden noch im eigenen Abfall ersticken…

Allgemein ist mir aufgefallen, dass es gegenwärtig sehr wenige Artikel zum Thema verzeichnet hat…es dreht sich alles nur ums Geld, um die Finanzkrise, um die Banken. Ist auch dies eine Taktik, um uns vor den eigentlichen, uns alle betreffenden Themen zu blenden.

Zeitungsartikel

Gabriela Huber LG06C
Diese Artikel habe ich aus der Tagblatt-Zeitung vom Montag dem 23. Februar entnommen. 

Sauber einheizen
Für das Einheizen der Öfen ist trockenes Holz aus einheimischen Wäldern nachhaltig für die Zukunft. 
Heute wird der Gebrauch von Cheminéefeuern nicht gutgeheissen.  Jedoch kann das Cheminée mit einigen Tipps mit gutem Gewissen trotzdem verwendet werden. Die moderne Holzfeuerung hält strenge Imissionswerte ein. Die Hersteller garantieren ausgereifte Technik mit hohem Wirkungsgrad.
Für die tatsächlich gute Verbrennung ist der Betreiber verantwortlich. Folgende Tipps sind dabei hilfreich:
- In den Wintermonaten soll das frisch geschlagene Holz mindestens 7 Monate lang abgedeckt werden und luftdurchströmt gelagert sein.
- Weiter soll nur unbehandeltes Holz verfeuert werden.
- Möglichst schon die Tagesration im Aufstellraum bereithalten, damit die Scheite zundertrocken werden.
- Die empfohlene Menge soll eingehalten werden und die Scheite sollen nicht einzeln verheizt werden
- Papier und Karton sollen nicht als Anzündhilfe verwendet werden.

Reflexion:
In unserem Haus heizten wir früher mit einem Holzofen. Jedes Jahr mussten wir holzen, um im Winter genügend Vorrat bereit zu haben. Der Holzverbrauch war riesig und ich glaube nicht, dass er nachhaltiger ist als die Ölheizung. In der Stube bauten wir ein Cheminée ein und geniessen oft die schöne Atmosphäre. Wir haben in einem Korb einige Scheite bereitgelegt, die somit ganz trocken verfeuert werden. Jedoch benötigen wir als Anzündhilfe immer Zeitungspapier. Ich verstehe nicht, weshalb das nicht gut sein sollte... Vielleicht wegen der Farbe?

Was dem kleinen Spatz so grosse Sorgen macht
Eine Studie sagt, dass der Hausspeerling an Folge von Strassenverkehr und nasskaltem Wetter auszusterben droht.
Der einst in grosser Zahl vorgekommene Singvogel, der sich in menschlicher Umgebung niederlässt, scheint nicht mehr gesichert zu sein. In London verschwanden in zehn Jahren 60% der Speerlinge, in Hamburg 75% in den neunziger Jahren. Am Bodensee sank die Zahl der Brutpaare seit 1980 um 40%. Zwar konnte sich der Spatz in der Schweiz gut halten, eine ähnliche Entwicklung wie im restlichen Europa sei jedoch zu erwarten.
Nahrungsmangel, Vergiftung durch Fast-Food- Abfälle oder Elektrosmog werden als mögliche Ursachen genannt. Bei einer britischen Spatzen-Studie stelltten die Forscher fest, dass die Nahrung wie Blattläuse, Ameisen und anderen wirbellosen Tieren nicht genügt. Niedrige Temperaturen und starke Regenfälle haben den Nahrungsmangel verursacht. Ein weiterer Grund ist der Strassenverkehr, da er die Rodung von Grünland forderte. Zudem litten die Spatzen an Stickstoffoxid-Abgasen. Küken waren schacher und kleiner, als jene, die nicht an einer Strasse schlüpften.

Reflexion:
Ich bin der Meinung, dass dieses Problem nicht nur die Spatzen, sondern allgemein die Tierwelt betrifft. Durch den zunehmenden Verkehr schneiden wir gravierend in die Tierwelt und deren Ökosystem ein. Abfälle sollten den Tieren nicht verfüttert werden. Dieser Artikel ist ein Beweis, dass der Mensch etwas tun muss!

Montag, 23. Februar 2009

schweiz akutell 23.2.200

Sondermülldeponie Kölliken

"Von 1978 bis 1985 wurden in der ehemaligen Tongrube rund 375'000 Tonnen giftiger Sondermüll aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland eingelagert. Was man damals als Pionierwerk bei der Entsorgung besonders gefährlicher Abfälle taxierte, wurde in der Folge zu einem der grössten Umweltskandale der Schweiz.

Die vermeintlich dichte Deponie erwies sich nämlich als wasserdurchlässig. Deshalb bedrohen nun die über 160'000 eingelagerten Chemiefässer einen der grössten Grundwasserströme der Schweiz und damit das Trinkwasser einer ganzen Region. Um dies zu verhindern, verfügte der Kanton Aargau 2000 den völligen Rückbau der Deponie. Seit Ende 2007 wird nun der Sondermüll in der eigens gebauten, riesigen Halle über der Deponie wieder ausgegraben, behandelt und nach modernsten Methoden entgiftet und entsorgt.

Diese Sanierung ist weltweit einzigartig, technisch heikel, kostet rund 450 Millionen Franken und dauert rund fünf Jahre.

Schweiz aktuell berichtet, wie dies geschieht und was mit dem Giftmüll passiert. Die Sendung zeigt, wie es damals zu diesem Umweltskandal kommen konnte und gibt Betroffenen vor Ort und Sondermüllexperten das Wort" (www.fernseher.ch)

Wo soll der Abfall hin? Lösung war die Tongrube in Kölliken. Jedoch hat man die geologie unterschätzt und es hatte undichte Stellen. Viele Chemiekalien gelangen so in das Grundwasser. Wie gefährlich ist diese Deponie für unsere Natur? Wieso machen wir dies? Sie gehen wir mit unserer Mutter Erde um? Wieso produzieren wir solchen Abfall, den unsere Welt zerstört? Normalerwiese kann die Erde selber auf sich achten und zerstört sich selber nicht. Aber wir Menschen stellen gefährliche Stoffe, Chemikalien her, welche unsere Natur zerstören. Ein weiteres Beispeil ist ein AKW, was passiert mit diesen Abfallprodukten? Diese müssen auch irgendwo deponiert werden.

Erschrecken finde ich, dass wir damit einen der wichtigsten Grundwasserströme der Schweiz gefährden. Für die Schweiz ist das Wasser der eigentliche Schatz oder der Rohstoff. Wir werden als Wasserhochburg bezeichnet, aber wenn solche Katastrophen eintreffen würden, dann hätte das fatale Folgen für uns. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir Wasser vom Wasserhahn trinken können. Schon in Nachbarsländer ist dies nicht mehr möglich. Für die Nachhaltikeit unserer Welt müssen wir zwingend achten, dass wir unsere Rohstoffe nicht gefährden und vor allem nicht alles aufbrauchen, sondern uns überlegen, wie wir den Rohstoff auch in Zukunft noch haben und gebrauchen könnnen.

Donnerstag, 19. Februar 2009


Ein Ergebnis, aber woher?

Oh je, oh je...
Nach diesen zwei Test habe ich das Gefühl ich sollte mein Leben dringenst ändern. In meinem ökologischen Fussabdruck bräuchte ich 2.1 Planeten (immer noch unter dem Schweizer Durchschnitt) und mit dem CO2-Rechner erreiche ich einen Wert von 7,0t. Grundsätzlich ja einigermassen in Ordnung. Scheinbar lebe ich umweltbewusster als viele meiner Mitmenschen. Doch dieses Ergebnis täuscht. So lebe ich seit Neujahr in einem neuen Haus (vor drei Jahren gebaut), habe da alles wichtige, was man hald so braucht. Nun aber der Hacken an der Geschichte, welcher mein Ergebnis in den beiden Tests etwas verfälscht hat (ins Positive, sonst bräuchte ich mehr Planeten). Ich lebe auf dem Dach einer Biogasanlage. Aus diesem Grund beziehe ich Öko-Strom und durch den Filter, der leider nicht alle Gerüche immer vernichten kann und mehr oder weniger direkt vor meiner Haustür steht, muss ich lüften, wenn es gerade einmal nicht riecht. Was so viel bedeutet wie einmal täglich, dafür kräftig. Nun sind meine eigentlich schönen Ergebnisse nicht mehr so schön. Dieser Teil hat den Teil mit dem Auto wieder gut gemacht.Es gab noch einige Knackpunkte mehr an meinen beiden Tests und so muss ich im grossen und ganzen sagen, dass ich von meinen Ergebnissen nicht wirklich begeistert bin und wieder vermehrt auf meine Lebensart achten möchte.
Gott sei Dank bin ich ab nächster Woche wieder ÖV-Fahrer und nicht mehr Autofahrer, so wird mein Fussabdruck wieder ein wenig kleiner.

Die beiden Tests finde ich eine lustige Sache. Beim ökologischen Fussabdruck denke ich jedoch, dass man eine Ahnung von nachhaltigem Leben haben muss. Nur so kann man aus dem Ergebnis lesen, was man an sich ändern muss. Beim Co2-Rechner sieht dies ein wenig anders aus. Hier kann man die Ergebnisse aller drei Testbereiche (Wohnen, Ernährung und Mobilität) einzeln betrachten. Bei so vielen Fragen könnte es aber noch schwierig werden, zu erkennen, wo man etwas ändern müsste.



Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?
Als ich das Ergebnis des ersten Tests bekam, war ich ein bisschen erschrocken. Wenn jeder Mensch so leben würde wie ich, bräuchte man dazu 2,7Planeten! Mit diesem Ergebnis liege ich ein wenig über dem Durchschnitt der Schweizer Bevölkerung. Beim zweiten Test war das Ergebnis etwas höher.

Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Ich empfand die Bedienung des Footprint verständlicher und einfacher. Auch die Länge des Tests fand ich angemessener. Die erste Befragung war allgemeiner. Die zweite Befragung war präziser. Ich stellte fest, dass ich zum Teil Mühe hatte, die Fragen zu beantworten. Es ist mir aufgefallen, wie wenig ich eigentlich über unseren Energieverbrauch im Haus Bescheid weiss.
Ich fand es positiv, dass am Schluss der Befragung einige ausführliche und nützliche Tipps gegeben wurden.

Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Mein Verbesserungspotenzial liegt vor allem beim Wohnen. Es ist oft nicht einfach umzusetzen, z.B. Sonnenkollektoren zur Warmwasseraufbereitung zu installieren. Ich nehme mir vor, dass ich in Zukunft mit dem warmen Wasser sparsamer umgehe und in der Woche 15 Minuten weniger lang duschen werde.
Zwei- bis dreimal in der Woche benütze ich das Auto. Somit kann ich einiges einsparen und die Zeit für etwas anderes nutzen. Jedoch es wäre für die Umwelt sinnvoll, wenn ich vermehrt den Zug benützen würde.
Ich habe das erste Mal davon gehört, dass es vorteilhaft ist, Haushaltsgeräte durch neue Geräte der Energieeffizienzklasse A zu ersetzen. Solche Geräte würden weniger Energie verbrauchen. Zugleich versuche ich bei Holzprodukten darauf zu achten, dass sie mit einem FSC-Label verzeichnet sind. So setze ich mich für einen wirkungsvollen Schutz der Wälder ein.

Positiv ist, dass ich saisonale Produkte bevorzuge und den Abfall immer sorgfältig trenne.
Denn jeder Mensch kann schon bei „Kleinigkeiten“ etwas zur Nachhaltigkeit unserer Umwelt beitragen. Es bringt nichts, wenn jeder Mensch denkt, dass sein Beitrag ökologisch nicht ins Gewicht falle.

mein Leben und die Nachhaltige Zukunft

WWF:
Bei diesem Fussabdruck hatte ich ein Ergebnis von 2.9 Planeten, welches knapp über dem Schweizer Durchschnitt von 2.5 liegt. Ich hätte ein eher tieferes Ergebnis erwartet.
Vermutlich liegt das unterwartete Ergebnis am Ferienflug letztes Jahr.

CO-2 Verbrauch:
Bei diesem Test war ich im grünen Bereich in der Sparte Mobilität und Ernährung. Verbessern kann ich den CO-2 Wert durch weitgehenden Umstieg auf Bio-Produkte.
Jedoch ist mein Wert von 3.2t beim Wohnen im orangen Bereich und somit verbesserungsdürftig. Hier sollte ich auf Ökostrom umstellen und eine Heizung mit Fernwärme aus Biomasse anschaffen. Das Warmwasser sollte mit Solarenergie gewonnen werden und der Einsatz von Energiesparlampen wäre empfehlenswert. Für mich wird es unmöglich sein, die Heizungs- und Energieart zu verändern. Jedoch kann ich in Zukunft auf die Energiesparlampen umstellen. Ich bezweifle jedoch, dass diese Massnahme meinen Gesamtwert im Bereich Wohnen in den grünen Bereich bringt.

Testvergleich:
Wenn ich diese beiden Tests vergleiche, fällt mir auf, dass beide Tests über die Verkehrsmittel sehr präzise Antworten verlangen. Der CO-2 Test ist besser gegliedert. Dadurch, dass er in 3 Kategorien geteilt wird, ist für mich eine genaueres und mehr aussagendes Ergebnis herausgekommen. Aber grob gesagt stimmen meine beiden Testresultate in etwa überein.

Fazit:
Vorallem im Bereich Wohnen sollte ich eine Massnahme für eine nachhaltige Zukunft vornehmen.

Mein Geschenk an die Erde...

...wird das Benutzen von umweltfreundlichen Waschmitteln, Abwaschmitteln und Kosmetika sein, denn das Bewusstsein um den Wasserkreislauf fasziniert und beschäftigt mich immer und immer wieder. Dazu Sorge tragen - mein Geschenk an die Erde.
Die zwei Tests habe ich ausgefüllt und - ich gestehe zu meiner Schande - dass ich
a) zuviel Fleisch konsumiere
b) zuviel mit dem Auto fahre
c) zuviel Kurzstreckenflüge geniesse
d) zuwenig Saisongemüse konsumiere
e) lieber Ökostrom benutzen soll
Ich verbrate mit meinem Lebensstandard durchschnittlich 12,2t CO2 - und "besetze" 2,5 Planeten Erde mit meinem Dasein.
Die Tests sind ebenfalls in etwa so heraus gekommen, wie ich es gedacht habe. Es gibt einfach einige Haken, die es zu erwähnen gibt.
Ich kann im Kleinen, in meinem Konsumverhalten sicher einiges ändern - und ich wurde in diesen Tests auch auf einige Punkte sensibilisiert.
Mein "Transportverhalten" wäre sicherlich zu ändern. Mit zu berücksichtigen aber ist immer auch der Faktor "Zeit". Ich könnte zum Beispiel Studium und meine Arbeit unmöglich mit den ÖV bewältigen. Dass ich in der Freizeit auf das Auto verzichte, ist absolut machbar und wird möglichst auch umgesetzt.
Zu den Themen "Saisongemüse" und "Bio-Label" möchte ich sagen, dass es innerhalb einer Wohngegend von 1000 m über Meeresspiegel kaum möglich ist, Gemüse und Obst anzupflanzen. Da bleibt lediglich ein sinnvolles Einkaufen und gekonntes Lagern, was halt auch nur bedingte Häuser anbieten. (Kühler Naturkeller ist nicht überall anzutreffen). Bezüglich "Bio-Produkten" habe ich auch meine bedenken und auch diese sollten nicht blind gekauft werden. Es gilt wirklich zu prüfen, ob sie wirklich biologisch sind (grüner Anbau neben einer Autobahn oder Flughafenlandebahn?). Ein kritisches Einkaufen ist sicher sinnvoll. Ich nehme mir vor, sinnvoll (auch im Mass!) bei naheliegenden, einheimischen Bauern, die mir bekannt sind, einzukaufen und diese in den Bereichen Milchprodukten, Gemüse, Früchte, gar Fleisch zu berücksichtigen.
Die Auswertungen der Tests haben mir ebenfalls gezeigt, dass ich meinen "Wärme- und Stromkonsum" überdenken müsste. Das dünkt mich ein eher schwieriges Unterfangen, denn ich bin (noch) nicht in der Lage, selbst ein Haus zu besitzen, geschweige denn das bestehende Heim zu renovieren und mit geeigneten Wärmequellen auszustatten. Somit bleibt mir lediglich der achtsame Umgang mit Energie in Nutzung mit den vorhandenen Geräten.
Abschliessend zum "Footprint"-Test möchte ich sagen, dass der CEO von WWF-Schweiz NICHT mit den ÖV zum diesjährigen WEF nach Davos gefahren ist, dass er sich ebenfalls an den aus der Südsee eingeflogenen Riesenhummern verköstigt und an dem aus Frankreich eingeflogenen Champagner sattgetrunken hat. Dies zum Thema Nachhaltigkeit des WWF - und über das Vorbild sein in der Öffentlichkeit.

WO08 – Der ökologische Fussabdruck

Meine Resultate bei den beiden Befragungen sind beide unter dem Durchschnitt der Schweiz ausgefallen. Beim ersten Fragebogen – Footprint des WWF’s – habe ich 1.8 Planeten als Resultat gehabt und der CO2 Rechner hat 12.7 t ergeben. Die Resultate sind so ausgefallen, wie ich erwartet habe. Grund dafür ist, weil ich auf einige Dinge wie der Kauf saisonaler Früchte, Bioprodukte, Wasser- und Stromverbrauch im Haushalt achte, jedoch nicht auf den Gebrauch eines Autos (wenn auch nicht täglich) oder auf einen Langstreckenflug einmal im Jahr verzichten will. Ich denke, das Nützliche an diesen Befragungen ist, dass man sich wirklich einmal Gedanken über das eigene Verhalten macht und es einem bewusst wird, dass man schon mit ganz „kleinen Dingen“ wie die Musikanlage ganz ausschalten statt Stand by für die Umwelt etwas beitragen kann.

Der Unterschied beider Befragungen lag in den Bereichen der Fragen. Footprint interessierte sich mehr ums Wohnen, Benutzen von öffentlichen und privaten Fahrzeugen sowie den Kauf von ökologischen Produkten. Jedoch wurden alle Fragen viel oberflächlicher befragt wie bei der zweiten Umfrage. Da waren die Fragen manchmal so konkret und detailliert gefragt – zum Beispiel die Anzahl Liter pro 100 km – dass ich zuerst nachschauen musste, wie viele Liter mein benutztes Fahrzeug braucht. Dies finde ich aber ein positiver Aspekt, denn bisher habe ich mir noch nie Gedanken darum gemacht, ob es bei den einzelnen Autos grosse Unterschiede gibt. Ich wusste zwar, dass vor einigen Jahren die Erdgasautos auf den Markt gekommen sind, jedoch nicht, dass auch unter den „normalen“ Fahrzeugen grosse Unterschiede bestehen.
Eine Variante zum Erdgasauto haben die neueren Fahrzeuge. Sie sind „flexifuel“; d.h. dass das Tanken mit Erdgas und Benzin möglich ist. Die Erdgastankstellen sind jedoch in der Ostschweiz noch sehr rar.
Mein Verbesserungspotential liegt sicher darin, dass ich wieder mehr zum Fahrrad statt zum Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgehe. Es ist alles eine Sache der Gewohnheit!

erster Auftrag

Ich habe nun diese zwei Tests gelöst und so wie ich jetzt lebe, würde ich 1.9 Planeten dafür benötigen. Die beiden Tests waren bei mir fast identisch. Ich war ein bisschen erstaunt, denn ich glaube, dass ich sehr darauf achte so umweltfreundlich wie möglich zu leben. Ich habe kein Auto und wenn dann kann ich es von meiner Schwester ausleihen, was sehr selten ist. Sonst fahre ich immer mit der ÖV, was sicherlich die Beste Variante ist. Zusätzlich achten wir darauf, gesund zu essen. Wir haben einen eigenen Garten, von dem wir uns vor allem über den Sommer fast ernähren können. Ich habe einfach gemerkt, dass ich bei ein paar Fragen gar nicht genau wusste, was damit gemeint ist. Zum Beispiel das mit dem Holz-Label, ich hatte keine Ahnung, was das ist. Auch die Fragen zu der Heizungen, waren für mich schwierig zu beantworten. Denn ich wohne immer noch zu Hause in einer Wohnsiedlung und hier haben wir eine riesige Heizanlage, aber ich weiss nicht wirklich, wie das funktioniert. Zusätzlich kann ich ja nicht bestimmen, wie hier geheizt werden soll und wenn man neue umweltfreundlichere Methoden haben möchte, müsse man extrem viel Geld investieren.

Die Tests sind ziemlich ähnlich in ihrer Art. Die Fragen beim Footprint sind allgemeiner gestellt. Im Co2 Test werden genauere Fragen gestellt über seinen eigenen Verbrauch und das alltägliche Verhalten. Die Auswertung im ersten Test war eher dürftig. Sie war kurz und nicht sehr informativ. Die zweite Auswertung war viel genauer beschrieben mit den Prozentangaben. Dort sind auch die drei verschiedenen Aspekte (Mobilität, Ernährung und Wohnen) separat erwähnt. Mit der Rückmeldung des CO2 Tests konnte ich wesentlich mehr anfangen.

Wo kann ich mich verbessern?

Zuerst könnte ich alle Geräte über Nacht ausschalten. Bei mir ist einfach das Problem, dass ich meine Musikanlage jeden Tag neu programmieren müsste, wenn ich dies machen würde. Wenn ich ehrlich bin ist mir das zu umständlich. Einen weiteren Punkt, indem ich mich verbessern könnte, wäre das duschen. Eigentlich dusche ich gar nicht lange, sonder ich dusche jeden Tag und das zählt sich dann auf die Woche. Ich glaube, ich könnte das nicht ändern. Was ich aber sicherlich machen werde ist, dass ich in meiner eigenen Wohnung mehr darauf achte, dass richtig geheizt wird. Dies könnte man mit dem Vermieter besprechen. Bei der Ernährung wüsste ich nicht, ob ich wirklich noch mehr darauf achten muss. Wir haben einen riesigen Garten und Fleisch essen wir sehr selten und wenn, dann vom Bauer und biologisch.