Ich musste eine Weile suchen, bis ich schliesslich auf der NZZ-Webside einen Bericht über die Umwelt gefunden habe. Irgendwann hats dann doch geklappt und ich bin auf eine Anzeige von Fastenopfer und Brot für alle gestossen.
Dieser Bericht spricht unseren Lebensstil an. Ich denke, dies ist eines unserer grossen Probleme. Wir sind es uns gewohnt, oft unser Auto zu benützen? Weshalb? Wir eilen von Termin zu Termin und dürfen keine Zeit verlieren... Keine Zeit für Rast. Es ist aber nicht nur das Auto - unser Lebensstil könnte man bezeichnen als "nach mir die Sinnflut". Tönt vielleicht ein bisschen abschätzig, jedoch denke ich, dass dies wirklich bei vielen Menschen der Fall ist. Ich nehme mich dabei nicht aus der Menge, denn ich ertappe mich immer wieder, wie ich denke, dass ein Auto mehr oder weniger keine Rolle spielt. Ich weiss, dass ich mit diesem Gedanken falsch liege!
Eine weitere Aussage ist mir auch aufgefallen "Ausgerechnet die Menschen im Süden, die zum Klimawandel am wenigsten beitrügen, seien von den Auswirkungen – Dürren, Wirbelstürme, Überschwemmungen – am stärksten betroffen." Ist dies nicht typisch für unser Leben? Die Verteilung stimmt nicht auf der Erde. In Australien, dem trockesten Kontinent der Erde, dauerste eine meiner Duschgänge drei bis fünf Minuten. Ich achtete sehr darauf, nicht zu viel Wasser zu brauchen. Kaum in der Schweiz zurück, spricht niemand mehr von Wasserknappheit und schon sind diese Gedanken an "Kurzduschen" wieder verschwunden. Ist dies aber nicht einfach menschlich?
Dieser kurze Artikel hat sehr viel angesprochen und mich zum Nachdenken angeregt. Ich hoffe, dass ihn einige Menschen gelesen haben und dass es ihnen auch so erging! Patricia Rütsche
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Hey Patricia,
AntwortenLöschenJawohl! "Nach mir die Sinnflut"
Selbst wenn ich mir noch so viel Mühe gebe, mich eben genau nicht so zu verhalten, ertappe ich mich immer wieder dabei. Wie viele Menschen möchte auch ich nicht auf meinen Luxus verzichten. Nur leider ist Luxus selten umweltbewusst. Luxus ist zum Beispiel ein Auto. Mir ist erst letzte Woche aufgefallen, wie luxuriös man es hat mit einem Auto. Du schreibst: mit dem Auto eilen wir von Termin zu Termin, ohne Rast. Nun frage ich mich ob das Auto wirklich so luxeriös ist...
Wir sind zu wenig betroffen, erfahren die Auwirkungen der Klimakrise nur indirekt. Meine Mutter sagte mir immer: "Es mue zersch no öpis passiere, bis mers glaubsch!" Und genau das denke ich ist unser Problem!