Ich habe letzte Woche mein Handy verloren und musste mir ein neues kaufen. Ich habe deshalb das Konsumgut Handy gewählt.
Ein Handy besteht aus Rohstoffen, die in Entwicklungsländern wie Afrika in Minen abgebaut werden. Die Arbeitsbedingungen sind dort sehr hart. Die Menschen dort müssen täglich mehr als 10 Stunden für einen Lohn von ca. 1 Euro arbeiten. Dabei geschieht auch Kinderarbeit. Die Versorgung mit Essen und Wasser ist nicht ausreichend gewährt. Aus den abgebauten Rohstoffen, werden in Billiglohnländern wie China die Einzelteile für ein Handy zusammengebaut. Europäische Handyhersteller können so viel Geld sparen, da Arbeitskraft in asiatischen Ländern billiger ist, als in Deutschland. Von den Produktionsländern werden die Teile in die europäischen Länder transportiert. Auch für diesen Transport werden Angestellte bnötigt. Nachdem die Firmen mit den Einzelteilen versorgt sind, werden sie von Handyproduzenten wie Nokia zusammen gesetzt, die zusätzlich für die Entwicklung des Designs und der Technologie, sowie der Vermarktung (Werbung) verantwortlich sind. Für diese Arbeit braucht es viele Angestellte und Roboter. Anschließend kaufen die Mobilfunkanbieter, wie z.B Swisscom die Handys und verkaufen die weiter an ihren Kunden.
Ich als Kunde ging in den Swisscom Shop und liess mich von einem Angestellten Beraten.
Damit ich ein Handy verwenden kann, braucht es viele Arbeiter, die meisten davon sind schlecht bezahlt. Ich habe erwartet, dass die Herstellung eines Handys kompliziert und über viele Wege geschieht, jedoch habe ich nicht ganz so eine lange Reise erwartet. Ich finde es schlimm, wie viele Menschen an dieser Produktion beteiligt sind und ich ein Handy zu einem so geringen Preis kaufen kann. Trotzdem kann ich nicht behaupten, dass ich jetzt auf ein Handy verzichten würde...
Gabriela Huber LG06C
(verspäteter Post wegen Krankheit)
Dienstag, 10. März 2009
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