Montag, 11. Mai 2009

Tauschrunde

  • Wir fragten uns, welche Gegenstände wir nicht mehr brauchen. Sie sollten aber noch brauchbar sein.
  • Sie sollten in einem guten Zustand sein. Man konnte sich endlich von etwas trennen. So mussten wir die Dinge nicht fortwerfen, sondern konnten sie jemandem geben, welcher wieder Freude daran hat.
  • Grundsätzlich nahmen wir sie leichten Herzens die Gegenstände mit. Es machte uns nichts aus, sie wegzugeben. Lediglich ein Gegenstand fiel jemandem von uns schwer, da dieser von ihren Eltern war.
  • Die Frage war da, von wem der Gegenstand sein könnte. Es gingem einen viele Fragen durch den Kopf: Wem gehört der Gegenstand? Weshalb trennt diese Person sich davon? Einiges konnten wir nicht ganz nachvollziehen. Einige Gegenstände schienen schnell zusammengesucht und waren nicht wirklich brauchbar. Andere hingegen waren überlegt ausgewählt und erzählten irgendwie eine Geschichte.
  • Bei jemandem von uns war es lediglich ein Gegenstand. Darüber hat sie sich so gefreut, dass sie ihn gleich wieder mitgenommen hat. Den anderen waren es egal, dass nicht alles mitgenommen wurde.
  • Wir haben weniger wieder mitgenommen als wir gebracht haben. Wir haben nur jene Sachen mitgenommen, welche wir auch brauchen können. Noch mehr "Ramsch" brauchen wir zu Hause nicht ->Ansichtssache. Die Beziehung zu den Gegenständen hat gefehlt, deshalb fiel uns die Wahl relativ schwer.
  • Mit klaren Richtlinien. Die Dinge müssen noch brauchbar sein. Die Eltern müssen um Erlaubnis gefragt werden. Am Anfang wird von der Lehrperson kontrolliert, ob alle die richtige Anzahl Gegenstände mitgenommen haben. Erst folgt eine Ausstellung, an der die Gegenstände nur angeschaut werden können. Sinn und Zweck der Aktion erläutern. Klar sagen, wie viele Gegenstände wieder genommen werden können. Klare Verhaltensregeln schaffen. Organisieren, was mit dem Rest passiert.

Grüsse

Laraina Küng, Valentina Kamnik, Katja Ehrbar, Monique Sommer, Gabi Huber, Patricia Rütsche

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