Zeitungsartikel (St. Galler Tagblatt, 26. Februar 2009)
Der erste virtuelle Testlauf des iranischen AKWs ist gestartet. Es ist für die iranische Nation einen "grossen Tag". Gemäss Medienberichten wird für den Betriefb der 1000-Meagwat-Anlage 200 Tonnen Nuklearbrennstoff notwendig sein. Besorgniserregend ist, dass die Nuklearbrennstoffe von Russland eingeliefert werden und die Sicherheit nicht gewährleistet werden kann. Die saudische Tageszeitung hat geschrieben, dass eine Gefahr für eine Umweltkatastrophe im persischen Meer bestehe.
Nur schon das führen eines neuen AKWs verursacht wieder mehr schädliche Stoffe für unsere Umwelt. Aber wenn die Sicherheit der russischen Technologie nicht gewährleistet werden kann und auf die Katastrophe von Tschernobyl hinweisen, dann stockt mir den Atem. Was wäre das für eine riesige Katastrophe für unsere Umwelt, wenn wieder so etwas geschehen würde?
Aus meiner Sicht müssen wir uns einfach überlegen, auf welche anderen Wege wir Strom erzeugen können. Wir sind in der Forschung nun schon ziemlich weit und es gibt Möglichkeiten alternativ-Strom zu erzeugen. Vor allem den Solarstrom erachte ich als sehr zukunftstauglich. In südlichen und wärmeren Ländern würde sich eine solche Investition vor allem lohnen, denn dort hat es genügend Sonnenstunden. Wir müssen einfach umdenken und Handlungen tätigen, welche für unsere Welt nachhaltig sind.
Aus ökonomischer Sicht ist das AKW sicherlich positiv für die iranische Nation. Denn damit erschaffen sie wieder neue Arbeitsstellen und mit dem Erstellen des Stroms lässt sich natürlich aus Geld generieren. Nun sind diese Aspekte sicherlich auch reizvoll für diese Leute, jedoch sollten sie auch den Aspekt der Nachhaltigkeit betrachten.
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