Da ich viele Geschwister habe und im Hause immer was läuft, bin ich gewohnt, dass praktisch nie völlige Stille herrscht. So geniesse ich es, wenn ich einmal alleine zu Hause bin oder alleine in der freien Natur mich bewegen kann.
Letztes Wochenende ging ich alleine eine Stunde joggen. Ich durchquerte verschneite, weiche Wiesen, Wälder, Strassen und einige Hügel.
Das bewusste Wahrnehmen hat bei mir Folgendes ausgelöst:
- Ich versuchte die Natur nicht nur zu betrachten, sondern auch zu fühlen.
- Meine Aufmerksamkeit war völlig auf die Natur und auf mich selbst gerichtet.
- Ich spitzte die Ohren und lauschte gespannt.
- Nach dem Joggen fühlte ich mich frisch und frei von allen Gedanken.
- Obwohl ich diese Joggingstrecke schon lange kenne, habe ich auf dem Wege neue Kleinigkeiten entdeckt.
Die Natur bedeutet mir sehr viel, da ich auf dem Lande inmitten der Natur wohne. Ich kann von der Natur viel Energie tanken und fühle mich mit ihr verbunden. Wenn ich jeweils inmitten der grandiosen Berge mit den Skiern herabflitze, spüre ich die gewaltige Macht der Natur. Es bedeutet mir viel, dass ich Teil dieser grossen Natur bin. Ich schätze sie, habe aber auch grossen Respekt vor ihr. Ich denke, dass mein nachhaltiges Handeln im Alltag auch mit der Natur zu tun hat. Es stimmt mich nachdenklich, was wir Menschen der Natur schon alles angerichtet haben. Vielleicht ist die Folge davon, dass Naturgewalten darauf mit Steinschlägen, Überschwemmungen, Lawinen, Gletscherschwund usw. reagieren.
Donnerstag, 19. März 2009
Die Natur bewusst wahrnehmen
Meine naturverbundene Stunde verbrachte ich in einem Wald. Ich lief langsam hinein und überlegte mir, welche Geräusche ich höre. Dabei störten mich die Spaziergänger, ich konnte mich nicht voll und ganz auf die Natur konzentrieren. Deshalb verliess ich den Waldweg und stapfte quer durch den Wald. Ich kam an einen schönen Ort, an dem die Tannen sehr dicht beieinander standen. Mir wurde klar, dass hier viele Tiere wohnen. Ich entdeckte zwei frisch benutzte Reh-Plätze. (Das ist meine eigene Definition von Schlafplätzen für Rehe, welche sie im Winter verwenden. Man kann sie gut daran erkennen, weil dort der Schnee weggescharrt ist)
Dieser Anblick löste in mir ein schönes Gefühl aus. Ich erinnerte mich an die Zeit, in der ich für ein Jahr lang im Waldkindergarten arbeitete. Wir waren jeden Tag in der Natur und erlebten alle Jahreszeiten eng mit ihr verbunden. Ich hatte vor diesem Jahr nie eine solche Beziehung zur Natur. Mit den Kindern zusammen entdeckten wir das Leben im Wald. Wir lernten, auf die Tiere acht zu geben. In diesem Jahr haben wir Lehrpersonen den Kindern stark nachhaltige Entwicklung gelehrt. Wir haben ihnen gezeigt, welches Verhalten dem Lebensraum gut tut und welches Schaden bringt. Auch luden wir immer wieder Fachpersonen ein, die uns Tipps gaben, naturfreundlich zu leben. So kam zum Beispiel an einem Tag eine "Abfallfrau" in den Wald und zeigte uns, wie Abfälle sortiert und getrennt werden. Ich könnte hier noch ein ganzes Buch schreiben, was wir alles über die Natur gelernt und gelehrt haben.
Um auf das Wesentliche zu kommen, mir wurde durch diese Erinnerung an den Waldkindergarten bewusst, wie wichtig mir die Natur geworden ist und dass ich ganz klar mit ihr Verbunden bin. Leider rückte dieses Bewusstsein während dem Studium wieder etwas in den Hintergrund.
Ich bin verantwortlich, dass die Natur mit all ihrer Artenvielfalt weiter bestehen kann. Mir ist nachhaltige Entwicklung wichtig, damit ich auch in Zukunft in den Wald gehen und über die Natur staunen kann.
Dieser Anblick löste in mir ein schönes Gefühl aus. Ich erinnerte mich an die Zeit, in der ich für ein Jahr lang im Waldkindergarten arbeitete. Wir waren jeden Tag in der Natur und erlebten alle Jahreszeiten eng mit ihr verbunden. Ich hatte vor diesem Jahr nie eine solche Beziehung zur Natur. Mit den Kindern zusammen entdeckten wir das Leben im Wald. Wir lernten, auf die Tiere acht zu geben. In diesem Jahr haben wir Lehrpersonen den Kindern stark nachhaltige Entwicklung gelehrt. Wir haben ihnen gezeigt, welches Verhalten dem Lebensraum gut tut und welches Schaden bringt. Auch luden wir immer wieder Fachpersonen ein, die uns Tipps gaben, naturfreundlich zu leben. So kam zum Beispiel an einem Tag eine "Abfallfrau" in den Wald und zeigte uns, wie Abfälle sortiert und getrennt werden. Ich könnte hier noch ein ganzes Buch schreiben, was wir alles über die Natur gelernt und gelehrt haben.
Um auf das Wesentliche zu kommen, mir wurde durch diese Erinnerung an den Waldkindergarten bewusst, wie wichtig mir die Natur geworden ist und dass ich ganz klar mit ihr Verbunden bin. Leider rückte dieses Bewusstsein während dem Studium wieder etwas in den Hintergrund.
Ich bin verantwortlich, dass die Natur mit all ihrer Artenvielfalt weiter bestehen kann. Mir ist nachhaltige Entwicklung wichtig, damit ich auch in Zukunft in den Wald gehen und über die Natur staunen kann.
Natur erleben und entdecken
Wie jede Woche ging ich auch diese Woche wieder joggen. Meistens mache ich immer dieselbe Runde. Dieses Mal habe ich mir aber vorgenommen mir eine Pause zu gönnen. Ich habe mich auf eine Bank beim Gübsensee gesetzt und mich von der Natur inspirieren lassen. Es war ein wunderschöner Tag. Ich konnte mich sonnen und die ersten warmen Sonnenstrahlen auf mein Gesicht spüren. Die Energie der Sonne ist bemerkenswert. Es geht einem gerade besser, wenn die Sonne scheint. Es ist wie Seelenbalsam. Ich konnte so richtig in mich gehen und mich entspannen. Das einzige was ich hörte war die pure Natur. Die Vögel haben gepfiffen und ich hörte den Wind durch die Bäume und Sträucher wehen. Es ist immer wieder ein schönes Erlebnis bewusst Zeit in der Natur zu erleben. Ich habe dafür zwei Lieblingsplätze, sogenannte Rastplätze für meine Seele. Dort steht auch mein Lieblingsbaum, der mir immer wieder Kraft gibt. Ich finde es enorm wichtig sich in der Natur zu verweilen und die Natur zu geniessen und bewusst zu beobachten und zu lauschen. Mir gibt es immer sehr viel positive Energie, die ich gut für meinen Alltag gebrauchen kann. Es gibt für mich zwei unterschiedliche Varianten um Zeit draussen zu verbringen. Eine Art ist das Abreagieren und auspowern. Dann gehe ich joggen und freue mich zu schwitzen und anschliessend erschöpft zu sein. Die andere Variante ist, zu spazieren und mich irgendwo hinzusetzen und bewusst abzuschalten und zu geniessen. Ich geniesse zwar bei beiden Varianten die Natur, aber es sind zwei ganz unterschiedliche Arten die Zeit in der Natur zu verbringen. Ich entscheide mich immer aufgrund meines Wohlbefindens, was ich lieber mache.
Dienstag, 17. März 2009
Die Natur erleben
Ich setzte mich an den Waldrand, nicht weit von meiner Wohnung entfernt. Bereits am Morgen habe ich festgestellt, dass viele Vögel schonwieder pfeifen. Ein wunderbarer Kland.
Am Waldrand hörte ich sie noch intensiver und lauter. Ich liebe es. Vor allem jetzt, der Frühling naht und die Vögel sind für mich ein grosses Zeichen dafür. Andere Anzeichen für den Frühling gibt es bei uns noch nicht. Der Schnee bedeckt noch grosse Flächen.
Ich sass eine Weile da und erlebte die Natur ganz bewusst, meine Gedanken drehten sich, um die Natur. Ich fühlte mich frei und glücklich und doch irgendwie ganz klein. Es war ein sehr schönes Gefühl. Doch irgendwann musste ich feststellen, dass ich schon wieder über ganz andere Dinge nachdenke. Bachelorarbeit, Bewerbungen, Modulnachweise, Hausaufgaben. Hat alles irgendwie gar nichts mehr mit der Natur zu tun. Es fällt mir momentan schwer, nicht an diese Dinge zu denken. So sehr ich mein Gehirn auch steuern möchte, es dreht sich doch immer wieder alles um diese Dinge. Geht es nur mir so oder haben alle Menschen die Angewohnheit, über Stress nachzudenken?
Ich bin ein Teil dieser Natur in der ich sass und krampfhaft versuchte nicht darüber nachzudenken, welche Arbeiten auf meinem Schreibtisch auf mich warteten. Ich konnte mich nicht 100% auf die Natur einlassen. Ich war mit meinen Gedanken nicht voll und ganz dort. Genau dies macht es für mich schwierig zu sagen, was es mir bedeutet, dass ich ein grosser Teil dieser Natur bin. Natürlich, es bedeutet mir sehr viel, ohne die Natur gäbe es mich nicht, sie ist wichtig, denn ohne sie wären wir alle nicht lebensfähig. Aber was es mir wirklich bedeutet, kann ich im Moment nicht sagen. Ich werde es in ein paar Monaten sagen können, wenn ich noch mehr draussen bin und weniger Stress habe. Letzten Sommer konnte ich die Natur nämlich wirklich geniessen.
Ich denke, je mehr man mit der Natur verbunden ist, desto mehr schätzt man sie. Dadurch kann man viel nachhaltiger leben. Auf der einen Seite sieht man die wunderbare Natur, auf der anderen Seite uns Menschen, wie wir die Natur zerstören, Stück für Stück. Mit einer grossen Verbundenheit zur Natur fällt es einem leichter Nachhaltig zu leben. Man setzt sich mit ihr auseinander, man sieht schöne, aber auch schlechte Sachen, für die wir verantwortlich sind. Ohne einen Bezug zur Natur, sitzen wir in einem Glashaus mit einer Augenbinde. Wir wollen nicht sehen, was wir anrichten und was die Natur doch immer noch schönes zu bieten hat.
Meiner Meinung nach soll es Pflicht sein, jede Woche kurz inne zu halten und die Natur ganz bewusst wahrnehmen.
Am Waldrand hörte ich sie noch intensiver und lauter. Ich liebe es. Vor allem jetzt, der Frühling naht und die Vögel sind für mich ein grosses Zeichen dafür. Andere Anzeichen für den Frühling gibt es bei uns noch nicht. Der Schnee bedeckt noch grosse Flächen.
Ich sass eine Weile da und erlebte die Natur ganz bewusst, meine Gedanken drehten sich, um die Natur. Ich fühlte mich frei und glücklich und doch irgendwie ganz klein. Es war ein sehr schönes Gefühl. Doch irgendwann musste ich feststellen, dass ich schon wieder über ganz andere Dinge nachdenke. Bachelorarbeit, Bewerbungen, Modulnachweise, Hausaufgaben. Hat alles irgendwie gar nichts mehr mit der Natur zu tun. Es fällt mir momentan schwer, nicht an diese Dinge zu denken. So sehr ich mein Gehirn auch steuern möchte, es dreht sich doch immer wieder alles um diese Dinge. Geht es nur mir so oder haben alle Menschen die Angewohnheit, über Stress nachzudenken?
Ich bin ein Teil dieser Natur in der ich sass und krampfhaft versuchte nicht darüber nachzudenken, welche Arbeiten auf meinem Schreibtisch auf mich warteten. Ich konnte mich nicht 100% auf die Natur einlassen. Ich war mit meinen Gedanken nicht voll und ganz dort. Genau dies macht es für mich schwierig zu sagen, was es mir bedeutet, dass ich ein grosser Teil dieser Natur bin. Natürlich, es bedeutet mir sehr viel, ohne die Natur gäbe es mich nicht, sie ist wichtig, denn ohne sie wären wir alle nicht lebensfähig. Aber was es mir wirklich bedeutet, kann ich im Moment nicht sagen. Ich werde es in ein paar Monaten sagen können, wenn ich noch mehr draussen bin und weniger Stress habe. Letzten Sommer konnte ich die Natur nämlich wirklich geniessen.
Ich denke, je mehr man mit der Natur verbunden ist, desto mehr schätzt man sie. Dadurch kann man viel nachhaltiger leben. Auf der einen Seite sieht man die wunderbare Natur, auf der anderen Seite uns Menschen, wie wir die Natur zerstören, Stück für Stück. Mit einer grossen Verbundenheit zur Natur fällt es einem leichter Nachhaltig zu leben. Man setzt sich mit ihr auseinander, man sieht schöne, aber auch schlechte Sachen, für die wir verantwortlich sind. Ohne einen Bezug zur Natur, sitzen wir in einem Glashaus mit einer Augenbinde. Wir wollen nicht sehen, was wir anrichten und was die Natur doch immer noch schönes zu bieten hat.
Meiner Meinung nach soll es Pflicht sein, jede Woche kurz inne zu halten und die Natur ganz bewusst wahrnehmen.
Die Natur bewusst erleben
Für mich ist die Stille in der Natur zu geniessen etwas, dass mir Zufriedenheit gibt. Besonders gestern ist mir dies wieder einmal aufgefallen. Gestern war der erste Frühlingstag. Ich setzte mich auf eine Bank und schaute um mich herum. Es war niemand in meiner Nähe. Ich sah die Wiesen, die mir schon wieder etwas grüner vorkamen und die letzten Schneereste am Horizont. Meine Gedanken begannen zu kreisen… Leider aber, nahm ich nach einer Weile meine Umgebung gar nicht mehr so sehr wahr. Viel zu fest klammerte ich mich immer wieder um dieselben Gedanken: meine Verpflichtungen! Ich denke, dass ist auch der Grund, weshalb die Menschen die Natur gar nicht mehr so wahrnehmen können wie früher. Sie hetzen von einem Termin zum nächsten, haben immer ihre Verpflichtungen im Hinterkopf, und denken sogar im Urlaub an die Arbeit. Der Druck in der heutigen Gesellschaft – in der ich lebe – steigt stetig.
Als ich merkte, dass ich in meinen Gedanken ganz woanders war, konzentrierte ich mich wieder bewusst auf meine Umgebung und schmeckte die noch frische Frühlingsluft…
Besonders in den ersten Frühlingstagen kann ich an den Mitmenschen sehen, wie wichtig die Natur ihnen ist. Kaum kommen die ersten Sonnenstrahlen, wird wieder öfter gelächelt. Ich freue mich auf die kommenden, noch wärmeren Tage und hoffe, dass ich dann meine Verpflichtungen einmal ganz auf die Seite schieben kann. Patricia Rütsche LG06Cd
Als ich merkte, dass ich in meinen Gedanken ganz woanders war, konzentrierte ich mich wieder bewusst auf meine Umgebung und schmeckte die noch frische Frühlingsluft…
Besonders in den ersten Frühlingstagen kann ich an den Mitmenschen sehen, wie wichtig die Natur ihnen ist. Kaum kommen die ersten Sonnenstrahlen, wird wieder öfter gelächelt. Ich freue mich auf die kommenden, noch wärmeren Tage und hoffe, dass ich dann meine Verpflichtungen einmal ganz auf die Seite schieben kann. Patricia Rütsche LG06Cd
Samstag, 14. März 2009
EVERMOON
Immer wieder darf ich die Schönheiten der Natur wahrnehmen, erleben, bestaunen und mich auch dafür bedanken. Gerade gestern Nacht, als ich von einer erfüllenden Chorprobe heim gefahren bin, habe ich den Mond am Himmel bestaunt. So, wie er uns unermüdlich umkreist - ganz eingehüllt war er in seinem eigenen „Hof“, beschützt und beschützend. Unendlich und doch nah. So stand er da am Himmel. Ich habe mir tatsächlich die Zeit genommen – habe Beethovens 5. Klavierkonzert mit Alfred Brendel aufgesetzt - habe mich ans offene Fenster gesetzt und den Mond angeschaut, angestaunt. Es sind mir viele Menschen in den Sinn gekommen, mit denen ich einst über den Mond verbunden war und es noch heute bin. Menschen, die am anderen Ende der Erde wohnen, Menschen, die für mich in diesem Leben physisch unerreichbar bleiben – doch dieser Mond, dieser „Evermoon“ scheint uns näher zu bringen und uns zu verbinden. Der nahende Frühling wurde mir durch die feuchte, nicht mehr ganz so kalte Luft wieder in Erinnerung gerufen. Es war still. Ruhig um mich herum, in mir drin. Lediglich das Schmelzen des Schnees, das Tröpfeln seines nächsten Stadiums durften meine Ohren wahrnehmen – vermischt mit den unfassbaren, unendlichen Klängen dieses Tonkünstlers aus Wien, der mich an das Land meiner Väter denken liess. So fand ich mich wieder – meine Seele baumelte – meine Gedanken waren im Hier und Jetzt. Ich mit mir und dem Bewusstsein, wie klein ich doch eigentlich bin in diesem System, in dieser Zeitreise. Aus was sind wir Menschen eigentlich geformt? Ist es wirklich mehr als aus Sternenstaub und Wasser? Das Wasser. Trägerin unseres Kreislaufes. UNSERES Kreislaufes. Seit Jahrtausenden ist es dasselbe Wasser, das uns umgibt! Und mit diesem Bewusstsein möchte ich meine Zeitreise weiter gehen – und danach handeln. Achtsam.
Das Konzert ging dem Ende zu. Das Schmelzen des Schnees wurde von der sinkenden Nachttemperatur gestoppt, der Mond verschwand am Horizont. Die Gedanken klingen weiter und ziehen ihre Kreise.
So erlebte ich während dieser Zeit einmal mehr das bestaunenswerte Universum, den uns überdauernden Zyklus der Gestirne und das Drehen der Erde. So erlebte ich die Stille und die Ruhe der Nacht, den Geruch des Vorfrühlings, das Schmelzen des Schnees, den Rhythmus meines Atems – das Bewusstsein des Klanges der Instrumente (auch sie entstanden im Zyklus der Natur – wurden von Menschenhand gefertigt und gespielt) – und schlussendlich fand ich einen tiefen, feinen, erholsamen Schlaf…inmitten all dieser momentanen, ruhelosen Angespanntheit.
Es ist wichtig, immer wieder innezuhalten und still zu stehen. Zu atmen und zu staunen. Denn auch wir prägen unser Dasein mit – es ist wichtig, auch in dieser „Endzeit“ nicht aufzugeben, für die Schätze im Hier und Jetzt offen zu sein, diese zu pflegen, zu sehen und allenfalls auch anderen – vor allem unseren zukünftigen „Schützlingen“ dieses Staunen immer wieder zu ermöglichen und auch zu feiern.
Das Konzert ging dem Ende zu. Das Schmelzen des Schnees wurde von der sinkenden Nachttemperatur gestoppt, der Mond verschwand am Horizont. Die Gedanken klingen weiter und ziehen ihre Kreise.
So erlebte ich während dieser Zeit einmal mehr das bestaunenswerte Universum, den uns überdauernden Zyklus der Gestirne und das Drehen der Erde. So erlebte ich die Stille und die Ruhe der Nacht, den Geruch des Vorfrühlings, das Schmelzen des Schnees, den Rhythmus meines Atems – das Bewusstsein des Klanges der Instrumente (auch sie entstanden im Zyklus der Natur – wurden von Menschenhand gefertigt und gespielt) – und schlussendlich fand ich einen tiefen, feinen, erholsamen Schlaf…inmitten all dieser momentanen, ruhelosen Angespanntheit.
Es ist wichtig, immer wieder innezuhalten und still zu stehen. Zu atmen und zu staunen. Denn auch wir prägen unser Dasein mit – es ist wichtig, auch in dieser „Endzeit“ nicht aufzugeben, für die Schätze im Hier und Jetzt offen zu sein, diese zu pflegen, zu sehen und allenfalls auch anderen – vor allem unseren zukünftigen „Schützlingen“ dieses Staunen immer wieder zu ermöglichen und auch zu feiern.
Freitag, 13. März 2009
Viel Stress, wenig Entspannung - etwas Sichtbares
Ich habe mir in dieser Woche vorgenommen, einmal darauf zu achten, wie vielen lächelnden Menschen ich begegne. Daneben nahm ich mir vor, einmal darauf zu achten, wie viel Entspannung ich mir gönne, wie nachhaltig ich mirgegenüber lebe.
Die Erkenntnis heute ist ernüchternd. Auf meinem Weg von meiner Wohnung an die PH ist mir nur eine ältere Dame lächelnd begegnet. Alle weiteren Personen hatten ernste gestresste Gesichtsausdrücke. Ich hatte auch mich beobachtet und festgestellt, dass auch ich nie lächelnd durch die Gegend ging. Auch ich gehe meinen Weg vom Mariaberg zum Bahnhof mit einem ernsten Gesichtsaudruck. Auch mir ist der Stress anzusehen. Leider... Weshalb können wir uns nicht an den schönen Dingen erfreuen. Da stellt sich mir sowieso die Frage: Wie viele schöne Dinge um uns herum fallen uns überhaupt auf? Ich vermute wir verpassen sehr viel. Wie wir in in einem Modul gelernt haben, ist unsere Aufmerksamkeit auf weniges begrenzt, sonst würden wir unser Gehirn überfordern. Verpassen wir nun nicht sehr viel, wenn unsere ganze Aufmerksamkeit den laufenden Arbeiten und dem Stress gewidmet ist? Würden uns nicht aber genau diese schönen Dinge, die unserer Aufmerksamkeit entgehen, beruhigen, erfreuen, uns entspannen lassen?
Ich stehe sehr gerne auf unserer Terasse und schaue in die Hügellandschaft. Als noch mehr Schnee lag, war dies besonders schön. Die verschneiten Tannen glitzern im Mondlicht, die Hügel laufen ineinander. Alles ist ruhig und... Dies sind die wenigen Momente in denen ich tief durchatme und völlig entspannt bin.
Seit ungefähr 2 Monaten bin ich Vollzeitgestresst. Ich habe Mühe beim Einschlafen, gönne mir keine Verschnaufpause, hetze von einem Ort zum anderen und bin immer am arbeiten. Trotzdem habe ich das Gefühl ich bleibe an Ort und Stelle stehen. Nur die Zeit läuft. Mir fällt auf, dass ich mir wenig Sorge trage. Ich lebe nicht nachhaltig. Mein Körper muss darunter leiden. Ich weiss, dass man nicht so denken sollte, aber ich frage mich, wann ich das nächste Mal krank werde. Ich hatte noch keine Erkältung, keine Grippe, kein Fieber in diesen Winter. Für mich eine absolute Neuheit. Wahrscheinlich erwischt es mich, wenn der Stress nachlässt...
Mein Vater hat so eine schöne Alarmanlage im Körper. Sobald er überfordert ist, sich zu viel auflädt, wird er krank. Er schläft drei Tage mehr oder weniger durch und ist dann wieder leistungsfähig. Doch ist es nicht tragisch, dass sich unser Körper melden muss, wenn er nicht mehr kann? Sollten wir nicht selber merken, wann einmal genug ist?
Die Erkenntnis heute ist ernüchternd. Auf meinem Weg von meiner Wohnung an die PH ist mir nur eine ältere Dame lächelnd begegnet. Alle weiteren Personen hatten ernste gestresste Gesichtsausdrücke. Ich hatte auch mich beobachtet und festgestellt, dass auch ich nie lächelnd durch die Gegend ging. Auch ich gehe meinen Weg vom Mariaberg zum Bahnhof mit einem ernsten Gesichtsaudruck. Auch mir ist der Stress anzusehen. Leider... Weshalb können wir uns nicht an den schönen Dingen erfreuen. Da stellt sich mir sowieso die Frage: Wie viele schöne Dinge um uns herum fallen uns überhaupt auf? Ich vermute wir verpassen sehr viel. Wie wir in in einem Modul gelernt haben, ist unsere Aufmerksamkeit auf weniges begrenzt, sonst würden wir unser Gehirn überfordern. Verpassen wir nun nicht sehr viel, wenn unsere ganze Aufmerksamkeit den laufenden Arbeiten und dem Stress gewidmet ist? Würden uns nicht aber genau diese schönen Dinge, die unserer Aufmerksamkeit entgehen, beruhigen, erfreuen, uns entspannen lassen?
Ich stehe sehr gerne auf unserer Terasse und schaue in die Hügellandschaft. Als noch mehr Schnee lag, war dies besonders schön. Die verschneiten Tannen glitzern im Mondlicht, die Hügel laufen ineinander. Alles ist ruhig und... Dies sind die wenigen Momente in denen ich tief durchatme und völlig entspannt bin.
Seit ungefähr 2 Monaten bin ich Vollzeitgestresst. Ich habe Mühe beim Einschlafen, gönne mir keine Verschnaufpause, hetze von einem Ort zum anderen und bin immer am arbeiten. Trotzdem habe ich das Gefühl ich bleibe an Ort und Stelle stehen. Nur die Zeit läuft. Mir fällt auf, dass ich mir wenig Sorge trage. Ich lebe nicht nachhaltig. Mein Körper muss darunter leiden. Ich weiss, dass man nicht so denken sollte, aber ich frage mich, wann ich das nächste Mal krank werde. Ich hatte noch keine Erkältung, keine Grippe, kein Fieber in diesen Winter. Für mich eine absolute Neuheit. Wahrscheinlich erwischt es mich, wenn der Stress nachlässt...
Mein Vater hat so eine schöne Alarmanlage im Körper. Sobald er überfordert ist, sich zu viel auflädt, wird er krank. Er schläft drei Tage mehr oder weniger durch und ist dann wieder leistungsfähig. Doch ist es nicht tragisch, dass sich unser Körper melden muss, wenn er nicht mehr kann? Sollten wir nicht selber merken, wann einmal genug ist?
Donnerstag, 12. März 2009
Achtsam wahrnehmen, achtsam werden
Auf meine Zimmerwand habe ich auf einen Zettel „achtsam wahrnehmen, achtsam leben“ notiert. Diese Woche wurde ich immer wieder aufmerksam auf diesen Leitspruch.
Ich habe mir für diese Woche ein Ziel festgelegt:
Bewusst im gegenwärtigen Augenblick leben ohne zu urteilen. Das Leben läuft jetzt, nicht in der Vergangenheit und nicht in der Zukunft. Ich mache immer eine Sache bewusst!!
Ich habe versucht, mein Ziel umzusetzen, jedoch es war nicht einfach, jahrelange Automatismen aufzubrechen. Ich achtete darauf, dass ich im gegenwärtigen Augenblick lebe. Es ist mir aufgefallen, dass es viele Menschen gibt, welche oft an die Zukunft denken (an die Abgabe der Bachelorarbeit, an die bevorstehenden Abschlussprüfungen, an eine nicht gestresste Zeit…) und häufig im Voraus Angst haben und sich Sorge machen. Ich bin eher ein gelassener und optimistischer Mensch, aber es gelingt mir trotzdem nicht immer, im gegenwärtigen Augenblick zu leben. Ich stellte fest, dass meine Gedanken beim Cello spielen manchmal oft total woanders sind und leider nicht in der „Welt der Musik.“
Es fiel mir auf, wie schnell und abwesend ich esse. Während dem Essen spreche ich oft mit den Menschen oder lese gleichzeitig noch die Zeitung und mein Teller ist in der Mensa immer zuerst leer...:)
So war ich während des Essens nicht mehr so hektisch, da ich an die Achtsamkeit dachte.
Mir wurde bewusst, dass es viel einfacher ist, alten Gewohnheiten treu zu bleiben, als sich auf neues, unbekanntes Terrain zu begeben. Wer sich viel oder zu viel vornimmt, wird stressig, und es ist nicht möglich achtsam wahrzunehmen.
Ich nehme mir vor, dass ich in Zukunft vermehrt „Stille-Stunden“ für mich einschalte, eine Auszeit gönne und somit achtsamer lebe.
Ich habe mir für diese Woche ein Ziel festgelegt:
Bewusst im gegenwärtigen Augenblick leben ohne zu urteilen. Das Leben läuft jetzt, nicht in der Vergangenheit und nicht in der Zukunft. Ich mache immer eine Sache bewusst!!
Ich habe versucht, mein Ziel umzusetzen, jedoch es war nicht einfach, jahrelange Automatismen aufzubrechen. Ich achtete darauf, dass ich im gegenwärtigen Augenblick lebe. Es ist mir aufgefallen, dass es viele Menschen gibt, welche oft an die Zukunft denken (an die Abgabe der Bachelorarbeit, an die bevorstehenden Abschlussprüfungen, an eine nicht gestresste Zeit…) und häufig im Voraus Angst haben und sich Sorge machen. Ich bin eher ein gelassener und optimistischer Mensch, aber es gelingt mir trotzdem nicht immer, im gegenwärtigen Augenblick zu leben. Ich stellte fest, dass meine Gedanken beim Cello spielen manchmal oft total woanders sind und leider nicht in der „Welt der Musik.“
Es fiel mir auf, wie schnell und abwesend ich esse. Während dem Essen spreche ich oft mit den Menschen oder lese gleichzeitig noch die Zeitung und mein Teller ist in der Mensa immer zuerst leer...:)
So war ich während des Essens nicht mehr so hektisch, da ich an die Achtsamkeit dachte.
Mir wurde bewusst, dass es viel einfacher ist, alten Gewohnheiten treu zu bleiben, als sich auf neues, unbekanntes Terrain zu begeben. Wer sich viel oder zu viel vornimmt, wird stressig, und es ist nicht möglich achtsam wahrzunehmen.
Ich nehme mir vor, dass ich in Zukunft vermehrt „Stille-Stunden“ für mich einschalte, eine Auszeit gönne und somit achtsamer lebe.
Achtsam wahrnehmen – achtsam leben
Es gab in dieser Woche zwei Momente, die ich bewusst – achtsam – wahrgenommen habe.
Das erste Beispiel ereignete sich in der Schule. Ich unterrichte jeweils am Mittwoch eine 4. Klasse. Momentan behandle ich mit den Kindern das Thema Märchen. Als Hausaufgabe hatten die Schülerinnen und Schüler den Auftrag, einen Text mit dem Titel „Wenn ich für einen Tag König (-in) wäre…“ zu schreiben. Einzelne Kinder lasen ihren Text vor. Die meisten wünschten sich eine Villa, Geld, ein gutes Auto, usw. Ein Kind aber sagte, es würde befehlen, dass in der ganzen Welt nur noch mit Solarenergie Strom betrieben würde. Ich wurde hellhörig und fragte, wieso dass es auf diesen Gedanken gekommen war und was dies bringen würde. Daraus ergab sich eine interessante Diskussion, in der ich schnell feststellte, dass die Kinder sehr viel über den Klimawandel und unsere Umwelt wussten. Sie wussten dies nicht einfach so, das Thema wurde bereits ziemlich gründlich in der Schule behandelt. Eine Lehrperson kann somit also schon sehr viel bewirken…
Die zweite Situation ereignete sich gestern Abend beim Vollmondschnee-schuhlaufen. Ich habe mich zusammen mit meiner Kollegin beim Unisport für eine Tour im Appenzellerland angemeldet.
Das Laufen durch den unberührten Schnee gab mir ein Gefühl von Zufriedenheit und Ruhe. Es war wunderschön, im Licht des Mondes durch den Schnee zu stapfen… Auf dem Rückweg vom Speicher in die Stadt, hatte ich eine Sicht über ganz St. Gallen. Ich war schockiert über das riesige Lichtermeer, welches sich vor mir öffnete. Waren diese vielen Lichter denn wirklich notwendig? Ich nahm mir vor, eine Schneeschuhtour wie diese bald wieder einmal zu wiederholen.
Das erste Beispiel ereignete sich in der Schule. Ich unterrichte jeweils am Mittwoch eine 4. Klasse. Momentan behandle ich mit den Kindern das Thema Märchen. Als Hausaufgabe hatten die Schülerinnen und Schüler den Auftrag, einen Text mit dem Titel „Wenn ich für einen Tag König (-in) wäre…“ zu schreiben. Einzelne Kinder lasen ihren Text vor. Die meisten wünschten sich eine Villa, Geld, ein gutes Auto, usw. Ein Kind aber sagte, es würde befehlen, dass in der ganzen Welt nur noch mit Solarenergie Strom betrieben würde. Ich wurde hellhörig und fragte, wieso dass es auf diesen Gedanken gekommen war und was dies bringen würde. Daraus ergab sich eine interessante Diskussion, in der ich schnell feststellte, dass die Kinder sehr viel über den Klimawandel und unsere Umwelt wussten. Sie wussten dies nicht einfach so, das Thema wurde bereits ziemlich gründlich in der Schule behandelt. Eine Lehrperson kann somit also schon sehr viel bewirken…
Die zweite Situation ereignete sich gestern Abend beim Vollmondschnee-schuhlaufen. Ich habe mich zusammen mit meiner Kollegin beim Unisport für eine Tour im Appenzellerland angemeldet.
Das Laufen durch den unberührten Schnee gab mir ein Gefühl von Zufriedenheit und Ruhe. Es war wunderschön, im Licht des Mondes durch den Schnee zu stapfen… Auf dem Rückweg vom Speicher in die Stadt, hatte ich eine Sicht über ganz St. Gallen. Ich war schockiert über das riesige Lichtermeer, welches sich vor mir öffnete. Waren diese vielen Lichter denn wirklich notwendig? Ich nahm mir vor, eine Schneeschuhtour wie diese bald wieder einmal zu wiederholen.
Achtsam sein... im hier und jetzt
Die Die Zukunft beunruhigt uns.
Die Vergangenheit hält uns fest.
Deshalb entgeht uns die Gegenwart.
Es bringt nichts an die Vergangenheit zu denken und zu sage, wie schlecht es nur war. Zugleich nützt es nichts in die Zukunft zu schauen und Angst davor zu haben. Was wir haben ist das hier und jetzt und genau aus dieser Situation können wir das Beste machen. Wenn wir etwas verändern möchten, dann jetzt. Achtsam sein kann man in ganz unterschiedlichen Bereichen: Umwelt, Wirtschaft, Natur, Menschen, Essen.... Für mich sind Dinge für den Umweltschutz recht gut im Alltag eingebettet. Für mich ist es klar, dass ich das Licht ausschalte, wenn ich ein Zimmer verlasse, oder dass ich den Abfall trenne. Jedoch nervt es mich immer an der PHSG, wo ich sehe, dass dieses Thema gar nicht ernst nimmt. Wir verbrauchen täglich Unmengen an Flip-Chart-Blätter, obwohl wir überall Whiteboard zur Verfügung haben. Zusätzlich gibt es in fast keinem Zimmer einen Ort, wo man Altpapier entsorgen kann, somit geht alles in den normalen Abfall. Viele Studierende essen mehrmals täglich Obst oder Gemüse, damit die Vitaminzufuhr gewährleistet ist, jedoch was passiert mit dem Abfall?? Ich habe noch keinen einzigen Kompost an der PHSG gesichtet. Sollte eine Schule wie die PHSG, die uns über nachhaltige Entwicklung aufklärt, nicht mal selber das Verbesserungspotential erkennen??
Aber lassen wir das. Ich habe mir diese Woche vor allem vorgenommen, achtsamer gegenüber meinen Mitmenschen und den einzelnen Momenten im Alltag zu sein. Bewusst zu leben und Freude an den kleinen Sachen im Leben zu haben, das sind die Sachen, welche mir Kraft und Mut für das Weitergehen geben. Schön ist es auch, wenn man abends die guten Eindrücke des Alltags überdenkt und sie im Tagebuch notiert. Dies war mein Post-it in dieser Woche. Ich habe täglich wieder mein Tagebuch geführt.
Die Vergangenheit hält uns fest.
Deshalb entgeht uns die Gegenwart.
Es bringt nichts an die Vergangenheit zu denken und zu sage, wie schlecht es nur war. Zugleich nützt es nichts in die Zukunft zu schauen und Angst davor zu haben. Was wir haben ist das hier und jetzt und genau aus dieser Situation können wir das Beste machen. Wenn wir etwas verändern möchten, dann jetzt. Achtsam sein kann man in ganz unterschiedlichen Bereichen: Umwelt, Wirtschaft, Natur, Menschen, Essen.... Für mich sind Dinge für den Umweltschutz recht gut im Alltag eingebettet. Für mich ist es klar, dass ich das Licht ausschalte, wenn ich ein Zimmer verlasse, oder dass ich den Abfall trenne. Jedoch nervt es mich immer an der PHSG, wo ich sehe, dass dieses Thema gar nicht ernst nimmt. Wir verbrauchen täglich Unmengen an Flip-Chart-Blätter, obwohl wir überall Whiteboard zur Verfügung haben. Zusätzlich gibt es in fast keinem Zimmer einen Ort, wo man Altpapier entsorgen kann, somit geht alles in den normalen Abfall. Viele Studierende essen mehrmals täglich Obst oder Gemüse, damit die Vitaminzufuhr gewährleistet ist, jedoch was passiert mit dem Abfall?? Ich habe noch keinen einzigen Kompost an der PHSG gesichtet. Sollte eine Schule wie die PHSG, die uns über nachhaltige Entwicklung aufklärt, nicht mal selber das Verbesserungspotential erkennen??
Aber lassen wir das. Ich habe mir diese Woche vor allem vorgenommen, achtsamer gegenüber meinen Mitmenschen und den einzelnen Momenten im Alltag zu sein. Bewusst zu leben und Freude an den kleinen Sachen im Leben zu haben, das sind die Sachen, welche mir Kraft und Mut für das Weitergehen geben. Schön ist es auch, wenn man abends die guten Eindrücke des Alltags überdenkt und sie im Tagebuch notiert. Dies war mein Post-it in dieser Woche. Ich habe täglich wieder mein Tagebuch geführt.
Mittwoch, 11. März 2009
Liebe Studierende, mit grossem Interesse habe ich Ihre Posts gelesen. Beeindruckt haben mich Ihre Ehrlichkeit beim 'Footprint' und 'C02-Rechner' und Ihre Differenziertheit die Zeitungsartikel betreffend. Sie erwähnten, dass es gar nicht so einfach war, Artikel zum Thema 'Nachhaltigkeit' zu finden. Dabei wäre die Frage eines 'nachthaltigen Wachstums' sehr brennend für den Umgang mit der aktuelle Krise. Ob eine einzelne Person tatsächlich etwas verändern kann in im grossen Gesamtgefüge der Welt? Ich habe kürzlich gelesen, dass die grossen Bewegungen stets von einzelnen ausgingen: Ich denke an Mahatma Ghandi, an Rosa Parks, die schwarze Frau, die sich geweigert hat, ihren Platz im Bus in Montgomery freizumachen, und an Martin Luther King. Ohne die beiden wäre ein Präsident Obama wohl undenkbar. Mir fällt die Bananenfrau Ursula Brunner aus Frauenfeld ein, dank deren Initiative die ganze Fair-Trade-Bewegung in der Schweiz Fuss gefasst hat oder der Boykott der Granny-Smith-Äpfel in den 70er- und 80er-Jahren, der zum Sturz des Apartheid-Regimes in Südafrika beigetragen hat. Beeindruckt hat mich der Bericht über die Sonderdeponie in Kölliken im Zusammenhang mit der Entsorgung von Co2. Al Gore hat diese Möglichkeit des Absorbierens und Lagerns von C02 in seinem Film erwähnt, das hat mich hellhörig gemacht. Dies kann vielleicht vorübergehend eine Entschärfung des Problems bringen, ist aber sicher keine Lösung, wie es der Roman von Luise Rinser 'Silberschuld' offenbar deutlich macht. Ein Wort zum Schluss: Es freut mich, dass die Kampagne von 'Fastenopfer' und 'Brot für alle' wahrgenommen wird. Vielleicht kaufen Sie in Ihrer Bäckerei ja eoin 'Brot zum Teilen'. Es schmeckt sehr gut? Guten Appetit und bis zum nächsten Mal. Freundliche Grüsse, Barbara Stehle alias mikesch
Mindfulness
Mit Achtsamkeit im Sinne von Mindfulness ist diejenige geistige Einstellung gemeint, in der man sich um ein breites und gleichmütig-akzeptierendes Achtgeben auf alle Phänomene bemüht, die "im Geist", also "in" der Wahrnehmung oder Vorstellung ("im Bewusstsein") auftauchen: Gedanken aller Art wie Erinnerungen oder sonstige Vorstellungen, Sinneswahrnehmungen aus der Umgebung sowie aus dem eigenen Körperinneren einschließlich aller emotionalen Vorgänge. (Wikipedia 11.3.2009)
Einmal mehr sensibilisiert durch dieses BNE-Modul besinne ich mich neu auf mein Verhalten – diesmal gegenüber mir selbst. Lange ist es her, seit ich mir Schriften von Anselm Grün, Paulo Coelho, Luise Rinser und anderen zu Gemüte führen durfte. Gerade in gedrängten Zeiten wie diese, in denen wir wohl alle an einer absoluten Reizüberflutung leiden, ist es sehr wichtig, UNS selbst auch gut zu tun und eigentlich achtsam uns selbst zu begegnen. Ich habe diese Bücher wieder hervor genommen und nehme mir „now and then“ einen verbalen Seelentröster zur Brust, der mich dann durch den Tag, durch die Nacht, durch die nächsten Momente begleiten soll.
Ich habe mir für diese und die kommenden Wochen vorgenommen, auch wirklich nur zu bestimmten Zeiten die Netzpost abzurufen und meine Gedanken damit zu trüben, was ich noch mit wem und wann und wie am besten sollte…Dasselbe gilt für meinen sinnlosen Umgang mit dem Natel. Ich bin Sklavin dieser Erreichbarkeit geworden. So möchte ich mich diese Tage achtsamer damit umgehen – bewusster handeln und mir auch erlauben, dieses Strahlenkraftwerk auch tagsüber für einige Stunden auszuschalten. Ich möchte wieder etwas an Gleichgewicht finden, an innerer Ruhe.
Viel mehr nehme ich mir morgens Zeit für einen stillen Kaffee mit meinem Partner – so auch abends mit ihm noch ein gutes Glas Wein zu geniessen.
Tagsüber möchte ich versuchen, nicht mit belastenden Vorgedanken den Weg an die PH anzutreten (aus Angst, dem Inhalt der Vorlesung nicht folgen zu können…) Viel mehr möchte ich die Stimmung über dem Bodensee sehen und die Atmosphäre auf Mariaberg in mich einsaugen. Viel mehr möchte ich mir vor Augen führen und darüber nachdenken, dass es wohl in meinem Alter und meinen Lebensumständen ein Privileg war/ist, lernen zu dürfen. Viel mehr möchte ich mich auf die kommende Tätigkeit freuen – dieser furcht- aber nicht respektlos begegnen.
Einmal mehr möchte ich versuchen, den wiederkehrenden Atem wahr zu nehmen und mich an meinen tintenverschmierten Fingern, an meinem von Zahnpasta verkleckertem T-Shirt erfreuen, anstatt mich zu ärgern…
Einmal mehr sensibilisiert durch dieses BNE-Modul besinne ich mich neu auf mein Verhalten – diesmal gegenüber mir selbst. Lange ist es her, seit ich mir Schriften von Anselm Grün, Paulo Coelho, Luise Rinser und anderen zu Gemüte führen durfte. Gerade in gedrängten Zeiten wie diese, in denen wir wohl alle an einer absoluten Reizüberflutung leiden, ist es sehr wichtig, UNS selbst auch gut zu tun und eigentlich achtsam uns selbst zu begegnen. Ich habe diese Bücher wieder hervor genommen und nehme mir „now and then“ einen verbalen Seelentröster zur Brust, der mich dann durch den Tag, durch die Nacht, durch die nächsten Momente begleiten soll.
Ich habe mir für diese und die kommenden Wochen vorgenommen, auch wirklich nur zu bestimmten Zeiten die Netzpost abzurufen und meine Gedanken damit zu trüben, was ich noch mit wem und wann und wie am besten sollte…Dasselbe gilt für meinen sinnlosen Umgang mit dem Natel. Ich bin Sklavin dieser Erreichbarkeit geworden. So möchte ich mich diese Tage achtsamer damit umgehen – bewusster handeln und mir auch erlauben, dieses Strahlenkraftwerk auch tagsüber für einige Stunden auszuschalten. Ich möchte wieder etwas an Gleichgewicht finden, an innerer Ruhe.
Viel mehr nehme ich mir morgens Zeit für einen stillen Kaffee mit meinem Partner – so auch abends mit ihm noch ein gutes Glas Wein zu geniessen.
Tagsüber möchte ich versuchen, nicht mit belastenden Vorgedanken den Weg an die PH anzutreten (aus Angst, dem Inhalt der Vorlesung nicht folgen zu können…) Viel mehr möchte ich die Stimmung über dem Bodensee sehen und die Atmosphäre auf Mariaberg in mich einsaugen. Viel mehr möchte ich mir vor Augen führen und darüber nachdenken, dass es wohl in meinem Alter und meinen Lebensumständen ein Privileg war/ist, lernen zu dürfen. Viel mehr möchte ich mich auf die kommende Tätigkeit freuen – dieser furcht- aber nicht respektlos begegnen.
Einmal mehr möchte ich versuchen, den wiederkehrenden Atem wahr zu nehmen und mich an meinen tintenverschmierten Fingern, an meinem von Zahnpasta verkleckertem T-Shirt erfreuen, anstatt mich zu ärgern…
Dienstag, 10. März 2009
Achtsam durch die Welt!
Es ist schwierig, dieuses Ziel, achtsam durch den Tag zu gehen, nicht aus den Augen zu verlieren. Mir ist aufgefallen, dass ich beim Gebrauch des Autos meiner Eltern überlegt habe, ob ich jetzt auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reisen könnte. Leider bleibt es bei mir oft nur bei den Gedanken und Überlegungen. Um dann wirklich vom Autogebrauch abzuweichen bin ich zu bequem. Wenn es jedoch um eine längerfristige Entscheidung geht, sieht das Ganze etwas anders aus... Ich habe mich in der letzten Woche an verschiedenen Orten beworben. Diese Schulen liegen auch in ländlichen Gebieten. Als ich dann Vor- und Nachteile der jeweiligen Stellen abwog, bezog ich die Reise mit ein. Ich vermute, dass ich vor diesem Nachhaltigkeits-modul nicht so stark auf diese Sache geachtet hätte.
Bei einem Spaziergang im Wald entdeckte ich diverse Abfälle rumliegen. Es störte mich richtig. Weiter viel mir eine Ananassaftbüchse in unserem Haushalt auf, die gar nicht zerdrückt werden kann. Der Abfall ist enorm. Für nur 0.2l Saft wird eine Alludose verwendet. Ist das nicht einfach "gestört"? Alle Verpackungen, die völlig überflüssig sind und nur noch als Werbung dienen. Dies fällt beim Vorbeigehen beim MC- Donalds ganz besonders auf.
Achtsam durch den Alltag zu gehen hat mich aufmerksam gemacht, meinen Laptop bei einem ARbeitsunterbruch abzustellen, anstatt nur den Standbye Modus einzuschalten.
Etwas weiteres ist mir in dieser Woche speziell aufgefallen. Fast in jedem mir vorbeigefahrenen Auto sass nur eine einzige Person. Meistens waren die Autos fünf- Plätzer. Der Energieverbrauch und die Umweltverschmutzung ist enorm, für die kleine Anzahl Menschen, die sie Verursachen.
Ich hoffe, dass diese Wochenaufgabe zu einem Lebensstil wird.
Gabriela Huber LG 06C
Bei einem Spaziergang im Wald entdeckte ich diverse Abfälle rumliegen. Es störte mich richtig. Weiter viel mir eine Ananassaftbüchse in unserem Haushalt auf, die gar nicht zerdrückt werden kann. Der Abfall ist enorm. Für nur 0.2l Saft wird eine Alludose verwendet. Ist das nicht einfach "gestört"? Alle Verpackungen, die völlig überflüssig sind und nur noch als Werbung dienen. Dies fällt beim Vorbeigehen beim MC- Donalds ganz besonders auf.
Achtsam durch den Alltag zu gehen hat mich aufmerksam gemacht, meinen Laptop bei einem ARbeitsunterbruch abzustellen, anstatt nur den Standbye Modus einzuschalten.
Etwas weiteres ist mir in dieser Woche speziell aufgefallen. Fast in jedem mir vorbeigefahrenen Auto sass nur eine einzige Person. Meistens waren die Autos fünf- Plätzer. Der Energieverbrauch und die Umweltverschmutzung ist enorm, für die kleine Anzahl Menschen, die sie Verursachen.
Ich hoffe, dass diese Wochenaufgabe zu einem Lebensstil wird.
Gabriela Huber LG 06C
Handyproduktion
Ich habe letzte Woche mein Handy verloren und musste mir ein neues kaufen. Ich habe deshalb das Konsumgut Handy gewählt.
Ein Handy besteht aus Rohstoffen, die in Entwicklungsländern wie Afrika in Minen abgebaut werden. Die Arbeitsbedingungen sind dort sehr hart. Die Menschen dort müssen täglich mehr als 10 Stunden für einen Lohn von ca. 1 Euro arbeiten. Dabei geschieht auch Kinderarbeit. Die Versorgung mit Essen und Wasser ist nicht ausreichend gewährt. Aus den abgebauten Rohstoffen, werden in Billiglohnländern wie China die Einzelteile für ein Handy zusammengebaut. Europäische Handyhersteller können so viel Geld sparen, da Arbeitskraft in asiatischen Ländern billiger ist, als in Deutschland. Von den Produktionsländern werden die Teile in die europäischen Länder transportiert. Auch für diesen Transport werden Angestellte bnötigt. Nachdem die Firmen mit den Einzelteilen versorgt sind, werden sie von Handyproduzenten wie Nokia zusammen gesetzt, die zusätzlich für die Entwicklung des Designs und der Technologie, sowie der Vermarktung (Werbung) verantwortlich sind. Für diese Arbeit braucht es viele Angestellte und Roboter. Anschließend kaufen die Mobilfunkanbieter, wie z.B Swisscom die Handys und verkaufen die weiter an ihren Kunden.
Ich als Kunde ging in den Swisscom Shop und liess mich von einem Angestellten Beraten.
Damit ich ein Handy verwenden kann, braucht es viele Arbeiter, die meisten davon sind schlecht bezahlt. Ich habe erwartet, dass die Herstellung eines Handys kompliziert und über viele Wege geschieht, jedoch habe ich nicht ganz so eine lange Reise erwartet. Ich finde es schlimm, wie viele Menschen an dieser Produktion beteiligt sind und ich ein Handy zu einem so geringen Preis kaufen kann. Trotzdem kann ich nicht behaupten, dass ich jetzt auf ein Handy verzichten würde...
Gabriela Huber LG06C
(verspäteter Post wegen Krankheit)
Ein Handy besteht aus Rohstoffen, die in Entwicklungsländern wie Afrika in Minen abgebaut werden. Die Arbeitsbedingungen sind dort sehr hart. Die Menschen dort müssen täglich mehr als 10 Stunden für einen Lohn von ca. 1 Euro arbeiten. Dabei geschieht auch Kinderarbeit. Die Versorgung mit Essen und Wasser ist nicht ausreichend gewährt. Aus den abgebauten Rohstoffen, werden in Billiglohnländern wie China die Einzelteile für ein Handy zusammengebaut. Europäische Handyhersteller können so viel Geld sparen, da Arbeitskraft in asiatischen Ländern billiger ist, als in Deutschland. Von den Produktionsländern werden die Teile in die europäischen Länder transportiert. Auch für diesen Transport werden Angestellte bnötigt. Nachdem die Firmen mit den Einzelteilen versorgt sind, werden sie von Handyproduzenten wie Nokia zusammen gesetzt, die zusätzlich für die Entwicklung des Designs und der Technologie, sowie der Vermarktung (Werbung) verantwortlich sind. Für diese Arbeit braucht es viele Angestellte und Roboter. Anschließend kaufen die Mobilfunkanbieter, wie z.B Swisscom die Handys und verkaufen die weiter an ihren Kunden.
Ich als Kunde ging in den Swisscom Shop und liess mich von einem Angestellten Beraten.
Damit ich ein Handy verwenden kann, braucht es viele Arbeiter, die meisten davon sind schlecht bezahlt. Ich habe erwartet, dass die Herstellung eines Handys kompliziert und über viele Wege geschieht, jedoch habe ich nicht ganz so eine lange Reise erwartet. Ich finde es schlimm, wie viele Menschen an dieser Produktion beteiligt sind und ich ein Handy zu einem so geringen Preis kaufen kann. Trotzdem kann ich nicht behaupten, dass ich jetzt auf ein Handy verzichten würde...
Gabriela Huber LG06C
(verspäteter Post wegen Krankheit)
Montag, 9. März 2009
Wer trägt dazu bei, dass ich Radio hören kann?
Lieber spät als nie...
Ich höre für mein Leben gerne Radio. Wenn ich putze, für die Schule vorbereite, koche, bügle, usw. läuft nebenbei das Radio. Nun habe ich mich einmal gefragt, wer dazu beiträgt, dass mein Radio überhaupt läuft.
Nun, als erstes brauche ich natürlich ein Radio. Da ich nicht sehr viel Geld habe kaufe ich ein billiges in einem Discounter. Dort berührt mindestens ein Kassierer mein Radio. Vorher hat ihn ein anderer Mitarbeiter ins Gestell geräumt, nachdem ihn ein Lastwagenfahrer in den Laden brachte. Bevor das Radio in den Lastwagen verladen wurde, kam es in einem Schiffscontainer an irgend einem Hafen an. Seine Reise begann das Radio im Asiatischen Raum, wo es von vielen Billigarbeitern hergestellt wurde, welche einen bedeutend tieferen Lebensstandard haben, wie wir und um einiges härter arbeiten.
Dies wäre der erste Teil, nun habe ich mein Radio...
Als zweites braucht es Strom. Als erstes braucht es dazu einen Metzger, der Schlachtabfälle produziert (oder sonstige organische Stoffe). Diese werden in einem Lastwagen in die Biogasanlage transportiert, werden dort hygienisiert und kommen anschliessend irgenwie in dieses grosse Silo. Dort wird durch den Gärungsprozess Strom gewonnen, der ins Elektrizitätswerk geleitet wird und anschliessend wieder zurück in meine Wohnung kommt.
Ich hoffe meine Angaben stimmen, doch beziehe ich mich nur auf Annahmen.
Lange Wege, die man nicht bedenkt, wenn man das Radio einschaltet. Selbst beim Kauf habe ich nicht so weit studiert.
Ich höre für mein Leben gerne Radio. Wenn ich putze, für die Schule vorbereite, koche, bügle, usw. läuft nebenbei das Radio. Nun habe ich mich einmal gefragt, wer dazu beiträgt, dass mein Radio überhaupt läuft.
Nun, als erstes brauche ich natürlich ein Radio. Da ich nicht sehr viel Geld habe kaufe ich ein billiges in einem Discounter. Dort berührt mindestens ein Kassierer mein Radio. Vorher hat ihn ein anderer Mitarbeiter ins Gestell geräumt, nachdem ihn ein Lastwagenfahrer in den Laden brachte. Bevor das Radio in den Lastwagen verladen wurde, kam es in einem Schiffscontainer an irgend einem Hafen an. Seine Reise begann das Radio im Asiatischen Raum, wo es von vielen Billigarbeitern hergestellt wurde, welche einen bedeutend tieferen Lebensstandard haben, wie wir und um einiges härter arbeiten.
Dies wäre der erste Teil, nun habe ich mein Radio...
Als zweites braucht es Strom. Als erstes braucht es dazu einen Metzger, der Schlachtabfälle produziert (oder sonstige organische Stoffe). Diese werden in einem Lastwagen in die Biogasanlage transportiert, werden dort hygienisiert und kommen anschliessend irgenwie in dieses grosse Silo. Dort wird durch den Gärungsprozess Strom gewonnen, der ins Elektrizitätswerk geleitet wird und anschliessend wieder zurück in meine Wohnung kommt.
Ich hoffe meine Angaben stimmen, doch beziehe ich mich nur auf Annahmen.
Lange Wege, die man nicht bedenkt, wenn man das Radio einschaltet. Selbst beim Kauf habe ich nicht so weit studiert.
Mittwoch, 4. März 2009
Trinkwasser ist unersetzlich!
Wasser ist das wichtigste Lebensmittel, daher trinke ich jeden Tag sehr viel Wasser. Ich konnte feststellen dass das Wasser zu Hause in Appenzell qualitativ wesentlich besser schmeckt als das Wasser in Rorschach. Das Wasser in Appenzell wirkt frischer und weniger fade.
In der Schweiz wird das Trinkwasser aus Quell-, Grund- und Seewasser gewonnen. Dank der guten Qualität von Grund- und Quellwasser beschränkt sich die Aufbereitung in der Regel auf eine Sicherheitsinfektion, das einstufige Verfahren. Es besteht aus Chlorung und UV- Bestrahlung. Die Trinkwasseraufbereitung ist jedoch von der Rohwasserqualität abhängig. Sie erfolgt entweder in einem Behandlungsschritt, das ist einstufiges Verfahren oder in mehrstufigem Verfahren. Letzteres ist mit Filtration, Flockungs- und Langsamfiltration, Aktivkohleadsorption sowie chemischer Oxidation und Desinfektion mit Ozon aufwändiger.
In Appenzell- Innerhoden gibt es Wasserversorgungsanlagen in Appenzell, Rüte, Haslen, Gonten und Oberegg. Meine Familie bezieht das Wasser von Rüte.
Angaben zur Wassergewinnung:
Aufbereitetes Quellwasser:60%
Grundwasser: 40%
Seewasser: 0%
Die Gesamtkeimzahl beträgt 100 pro ml.
Quellen sind sehr wertvoll, wenn sie ergiebig sind, gute Wasserqualität aufweisen und eine konstante Schüttung aufweisen. „Echtes“ Grundwasser stammt aus Niederschlägen.
Quellwasser wird aus natürlichen oder künstlich erschlossenen Quellen entnommen und direkt am Quellort abgefüllt und ist normalerweise von sehr guter Qualität.
Das Prinzip einer Quellwassererfassung ist einfach. Der Regen fällt auf den Boden, welcher das Wasser wie ein Schwamm aufnimmt. Das Wasser sickert mehrere Meter tief in den Boden. Trifft das versickerte Wasser auf eine undurchlässige Lehm- oder Felsschicht, fliesst es nun dieser Schicht entlang. An diesen Stellen werden Sickerröhren eingebaut. In der ersten Kammer wird der im Quellwasser mitgeführte Sand abgelagert. In der zweiten Kammer werden die letzten Feinstoffe mit einem feinen Sieb zurückgehalten. Das klare Quellwasser wird zum Reservoir geleitet.
Grundwasser ist das Wasser das unter der Erdoberfläche in Hohlräumen einen Wasserkörper bildet.
Die gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen der Wasserversorgungsanlagen stellen immer wieder neue Anforderungen. In dieser Woche ist mir bewusst geworden, wie viel Wasser ich eigentlich im Alltag (beim Waschen, Duschen, Putzen, Trinken…) benötige. In Zukunft werde ich mit dem Wasser sorgsamer und bewusster umgehen und „mein“ frisches Quellwasser besonders schätzen.
In der Schweiz wird das Trinkwasser aus Quell-, Grund- und Seewasser gewonnen. Dank der guten Qualität von Grund- und Quellwasser beschränkt sich die Aufbereitung in der Regel auf eine Sicherheitsinfektion, das einstufige Verfahren. Es besteht aus Chlorung und UV- Bestrahlung. Die Trinkwasseraufbereitung ist jedoch von der Rohwasserqualität abhängig. Sie erfolgt entweder in einem Behandlungsschritt, das ist einstufiges Verfahren oder in mehrstufigem Verfahren. Letzteres ist mit Filtration, Flockungs- und Langsamfiltration, Aktivkohleadsorption sowie chemischer Oxidation und Desinfektion mit Ozon aufwändiger.
In Appenzell- Innerhoden gibt es Wasserversorgungsanlagen in Appenzell, Rüte, Haslen, Gonten und Oberegg. Meine Familie bezieht das Wasser von Rüte.
Angaben zur Wassergewinnung:
Aufbereitetes Quellwasser:60%
Grundwasser: 40%
Seewasser: 0%
Die Gesamtkeimzahl beträgt 100 pro ml.
Quellen sind sehr wertvoll, wenn sie ergiebig sind, gute Wasserqualität aufweisen und eine konstante Schüttung aufweisen. „Echtes“ Grundwasser stammt aus Niederschlägen.
Quellwasser wird aus natürlichen oder künstlich erschlossenen Quellen entnommen und direkt am Quellort abgefüllt und ist normalerweise von sehr guter Qualität.
Das Prinzip einer Quellwassererfassung ist einfach. Der Regen fällt auf den Boden, welcher das Wasser wie ein Schwamm aufnimmt. Das Wasser sickert mehrere Meter tief in den Boden. Trifft das versickerte Wasser auf eine undurchlässige Lehm- oder Felsschicht, fliesst es nun dieser Schicht entlang. An diesen Stellen werden Sickerröhren eingebaut. In der ersten Kammer wird der im Quellwasser mitgeführte Sand abgelagert. In der zweiten Kammer werden die letzten Feinstoffe mit einem feinen Sieb zurückgehalten. Das klare Quellwasser wird zum Reservoir geleitet.
Grundwasser ist das Wasser das unter der Erdoberfläche in Hohlräumen einen Wasserkörper bildet.
Die gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen der Wasserversorgungsanlagen stellen immer wieder neue Anforderungen. In dieser Woche ist mir bewusst geworden, wie viel Wasser ich eigentlich im Alltag (beim Waschen, Duschen, Putzen, Trinken…) benötige. In Zukunft werde ich mit dem Wasser sorgsamer und bewusster umgehen und „mein“ frisches Quellwasser besonders schätzen.
Dienstag, 3. März 2009
Vernetzung anhand eines Hochzeitsanzug von "THATSUITS"
Mir ist gerade in diesem Zusammenhang ein Beispiel in den Sinn gekommen, welches ich selbst erlebt habe.
Ein Kollege von mir hat letztes Jahr geheiratet und wie es dann so ist, benötigt man das richtige Outfit. Ich ging mit ihm in verschiedene Shops um den perfekten Anzug für seine Hochzeit zu finden. Jedoch passte keiner wirklich. Da sind wir auf die Idee gekommen einen Anzug schneidern zu lassen. Wir haben uns im Internet kundig gemacht, wo man so etwas machen lassen kann. Wir sind dann auf das Unternehmen „Thatsuits“ gestossen. Wir haben dort angerufen und kurzerhand ist dann ein Mann zu uns nach Hause gekommen und hat uns beraten. Wir kann dann unsere Wünsche anbringen, über Schnitt, Kosten, Stoff u.s.w. Er zeigte ganz unterschiedliche Stoffe, welche in Italien produziert werden. Diese werden dann von diesem Unternehmen eingekauft. Der Mann hat dann alle Masse von ihm genommen, damit der Anzug ganz genau auf ihn abgestimmt ist. Mit diesen Massen und allen von uns angegebenen Wünsche fuhr er dann wieder nach Zürich. Er hat also extra den Weg von Zürich aufgenommen, obwohl er zu Beginn nicht wusste, ob wir dann wirklich einen bestellen werden. Aber wir haben denn den perfekten Anzug zusammengestellt und dieser Herr hat dann in Zürich alles nochmals genau aufnotiert und diese Daten mit dem ausgewählten Stoff nach Tailand geschickt. Dort in Tailand wurde dann der Anzug von „Billigarbeiterinnnen „ hergestellt. Ist doch schon ziemlich bedenklich, dass dieser Stoff und die Skizzen extra nach Tailand geschickt werden um es dort zu schneidern. Aber dieser Herr hat uns gesagt, dass fast alle Kleider dort hergestellt werden, denn sonst wären diese Preise gar nicht möglich. Zum Beispiel einen Hugo Boss Anzug kostete schlussendlich gleich viel wie der Maßgeschneiderte und bei Hugo Boss bezahlt man vor allem das Label.
Ja zum Schluss hatten wir dann den perfekten Anzug für ihn, jedoch hat der Anzug viele Kilometer zurücklegen müssen, bis er dann für die Hochzeit bereit stand. Ist es dann richtig, dass wir einen solchen Anzug bestellen. Kann das Ganze vertreten werden? Die Frage ist dann, wo sollen wir dann noch unsere Kleider einkaufen, denn ich wüsste nicht, welche Kleider wirklich in der Schweiz produziert werden, ausser die selbst gestrickten Socken meiner Mutter.=))
Ein Kollege von mir hat letztes Jahr geheiratet und wie es dann so ist, benötigt man das richtige Outfit. Ich ging mit ihm in verschiedene Shops um den perfekten Anzug für seine Hochzeit zu finden. Jedoch passte keiner wirklich. Da sind wir auf die Idee gekommen einen Anzug schneidern zu lassen. Wir haben uns im Internet kundig gemacht, wo man so etwas machen lassen kann. Wir sind dann auf das Unternehmen „Thatsuits“ gestossen. Wir haben dort angerufen und kurzerhand ist dann ein Mann zu uns nach Hause gekommen und hat uns beraten. Wir kann dann unsere Wünsche anbringen, über Schnitt, Kosten, Stoff u.s.w. Er zeigte ganz unterschiedliche Stoffe, welche in Italien produziert werden. Diese werden dann von diesem Unternehmen eingekauft. Der Mann hat dann alle Masse von ihm genommen, damit der Anzug ganz genau auf ihn abgestimmt ist. Mit diesen Massen und allen von uns angegebenen Wünsche fuhr er dann wieder nach Zürich. Er hat also extra den Weg von Zürich aufgenommen, obwohl er zu Beginn nicht wusste, ob wir dann wirklich einen bestellen werden. Aber wir haben denn den perfekten Anzug zusammengestellt und dieser Herr hat dann in Zürich alles nochmals genau aufnotiert und diese Daten mit dem ausgewählten Stoff nach Tailand geschickt. Dort in Tailand wurde dann der Anzug von „Billigarbeiterinnnen „ hergestellt. Ist doch schon ziemlich bedenklich, dass dieser Stoff und die Skizzen extra nach Tailand geschickt werden um es dort zu schneidern. Aber dieser Herr hat uns gesagt, dass fast alle Kleider dort hergestellt werden, denn sonst wären diese Preise gar nicht möglich. Zum Beispiel einen Hugo Boss Anzug kostete schlussendlich gleich viel wie der Maßgeschneiderte und bei Hugo Boss bezahlt man vor allem das Label.
Ja zum Schluss hatten wir dann den perfekten Anzug für ihn, jedoch hat der Anzug viele Kilometer zurücklegen müssen, bis er dann für die Hochzeit bereit stand. Ist es dann richtig, dass wir einen solchen Anzug bestellen. Kann das Ganze vertreten werden? Die Frage ist dann, wo sollen wir dann noch unsere Kleider einkaufen, denn ich wüsste nicht, welche Kleider wirklich in der Schweiz produziert werden, ausser die selbst gestrickten Socken meiner Mutter.=))
Montag, 2. März 2009
3. Auftrag - Vernetzungen entdecken am Beispiel der Milch
Der Weg der Milch vom Bauernhof zum Supermarkt
Kinder – vor allem diejenigen, welche in der Stadt wohnen – haben meist gar keine Ahnung, woher die Milch kommt, die sie jeden Morgen trinken. Aus dem Supermarkt; der Migros oder dem Coop? Es ist traurig, aber diese Antworten hört man nicht selten.
Der Ablauf der Milch beginnt auf dem Bauernhof. Dieser zeigt deutlich wirtschaftliche, politische und technologische Entwicklungen. Die zweite Station ist die Kuh. Der Bauer melkt die Kuh. Wichtig ist hier, dass die Kuh erst nach der ersten Geburt Milch gibt. Diese wird als nächstes zwischengelagert und gesammelt. Dabei wird die Milch möglichst schnell stark abgekühlt, um die Verminderung der Qualität durch einen Anstieg unerwünschter Bakterien zu vermindern.
Meist wird sie danach von einem Zwischenhändler abgeholt oder direkt in eine kleinere Molkerei gebracht, wo sie weiterverarbeitet wird. Dabei wird die Milch pasteurisiert (72°) und anschliessend auf 45° abgekühlt. Danach wird sie mit Milchsäurebakterien geimpft. Für das stichfeste Joghurt wird das Aroma und der Zucker direkt beigegeben.
Die letzte Station ist der Verkauf. Der Bauer oder die Bäuerin verkauft dabei die Milch meist an die Milchzentrale. Diese verteilt nach der Verarbeitung die Milch an die Grosshändler, die Supermärkte.
Natürlich können verschiedene Stationen der Abfolge genauer untersucht werden. Zum Beispiel können daraus Fragen entstehen wie „Wo liegt der Unterschied zwischen Voll- und teilentrahmter Milch“? Nachhaltige Fragen wären auch „Was ist der Unterschied zwischen normaler und Biomilch? Was bringt es, wenn ich Biomilch kaufe?“ Wichtig ist, dass die Kinder ihr eigenes Verhalten reflektieren und die Folgen daraus ziehen können.
Kinder – vor allem diejenigen, welche in der Stadt wohnen – haben meist gar keine Ahnung, woher die Milch kommt, die sie jeden Morgen trinken. Aus dem Supermarkt; der Migros oder dem Coop? Es ist traurig, aber diese Antworten hört man nicht selten.
Der Ablauf der Milch beginnt auf dem Bauernhof. Dieser zeigt deutlich wirtschaftliche, politische und technologische Entwicklungen. Die zweite Station ist die Kuh. Der Bauer melkt die Kuh. Wichtig ist hier, dass die Kuh erst nach der ersten Geburt Milch gibt. Diese wird als nächstes zwischengelagert und gesammelt. Dabei wird die Milch möglichst schnell stark abgekühlt, um die Verminderung der Qualität durch einen Anstieg unerwünschter Bakterien zu vermindern.
Meist wird sie danach von einem Zwischenhändler abgeholt oder direkt in eine kleinere Molkerei gebracht, wo sie weiterverarbeitet wird. Dabei wird die Milch pasteurisiert (72°) und anschliessend auf 45° abgekühlt. Danach wird sie mit Milchsäurebakterien geimpft. Für das stichfeste Joghurt wird das Aroma und der Zucker direkt beigegeben.
Die letzte Station ist der Verkauf. Der Bauer oder die Bäuerin verkauft dabei die Milch meist an die Milchzentrale. Diese verteilt nach der Verarbeitung die Milch an die Grosshändler, die Supermärkte.
Natürlich können verschiedene Stationen der Abfolge genauer untersucht werden. Zum Beispiel können daraus Fragen entstehen wie „Wo liegt der Unterschied zwischen Voll- und teilentrahmter Milch“? Nachhaltige Fragen wären auch „Was ist der Unterschied zwischen normaler und Biomilch? Was bringt es, wenn ich Biomilch kaufe?“ Wichtig ist, dass die Kinder ihr eigenes Verhalten reflektieren und die Folgen daraus ziehen können.
Sonntag, 1. März 2009
Flüge zum Auto-Salon, Hilfe im Süden
Ich habe im St. Galler Tagblatt zwei Artikel gefunden, die mich ziemlich beschäftigten. Einerseits wir nun während der Fastenzeit in 400 Bäckereien der Schweiz das "Fastenbrot" mit einem Aufpreis von 50 Rappen verkauft. Diese 50 Rappen pro Brot werden direkt in Projekte im Süden investiert. Die Armen sind jene im Süden, von Überschwemmungen und Dürren. Diese bedrohen die Nahrungsgrundlagen die Menschen. Die Bauern sind gezwungen, ihre Methoden um Saatgut anzubauen zu ändern. Der Slogan der Kampagne lautet "Weil das Recht auf Nahrung gutes Klima braucht". Richtig! Nur leider Gottes sind genau diese Länder jene, die nur wenig an der Klimakrise beteiligt sind. Wobei... Meine Eltern reisen jedes Jahr in fremde Länder, meist eher in ärmere Länder. Jedes Jahr aber erzählen sie wieder das selbe: Autos die nur noch aus einem Motor und vier Rädern bestehen. Sie fahren, mehr nicht. Jene Autos, die hier in der Schweiz nicht mehr den Bestimmungen entsprechen, werden einfach in ärmere Länder verschifft. Nun frage ich mich: Was nützt der Druck auf der Autoindustrie, umweltfreundlichere Autos zu produzieren? Was nützt das schlechte Gewissen von uns, wenn wir an unsere "Dreckschleuder" in der Garage denken? Wie viele Menschen geben ihr Auto in den Export? Sind wir Schweizer unter einer Käseglocke? Können wir die ganze Welt verändern, wenn wir umweltbewusst leben? Nein! Und genau deshalb müssen wir ein wenig weiterdenken. Ersetze ich mein Auto (ich bitte um Entschuldigung, aber es ist eher unwahrscheinlich, dass ich kein Auto mehr haben werde, aber ich werde darauf achten, dass mein nächstes Auto umweltbewusster ist), weil es zu viele Schadstoffe produziert durch ein Neues, so überlege ich ja eigentlich gut: mein Auto schadet der Umwelt. Dann muss ich aber dafür sorgen, dass mein altes Auto nirgends mehr fährt. Ein grosses Thema ich könnte endlos darüber diskutieren,..
Um noch einmal auf die Käseglocke zurückzukommen: Denkt nicht genau das Hotelplan? Bietet diese Reisegesellschaft doch während des Auto-Salons in Genf Flüge vom Flughafen Altenrhein nach Genf an. In einem Brief der AfF an Hotelplan gerichtet heisst es "Zum Frühbucherpreis von 555 Franken samt Sektfrühstück ermöglichen Sie gutbetuchten Sonderlingen und Umwelt-Ignoranten, den Weg zum Genfer Auto-Salon mit dem Flugzeug ab Altenrhein zurückzulegen." Wir sind nicht nur unter einer Käseglocke und nicht betroffen von Schadstoffen aus anderen Ländern, nein, wir stossen schon gar nicht erst Schadstoffe aus. Wir können heizen, Auto fahren und sogar fliegen, ohne die Umwelt zu belasten. Um die neusten (nicht immer umweltbewussten) Autos zu bestauenen fliegen wir schnell nach Genf. Mit dem Zug zu fahren wäre ja nicht zumutbar und ginge viel zu lange. Hier die Hektik der Bevölkerung. Man hat keine Zeit mehr, alles muss schnell gehen. So ist ein Flug an den Auto-Salon eigentlich gar nicht so abwägig. Wer Geld hat, aber keine Zeit, kann vielleicht doch live überprüfen, welches Auto er sich als nächstes kaufen will.
"Birreweich"
Um noch einmal auf die Käseglocke zurückzukommen: Denkt nicht genau das Hotelplan? Bietet diese Reisegesellschaft doch während des Auto-Salons in Genf Flüge vom Flughafen Altenrhein nach Genf an. In einem Brief der AfF an Hotelplan gerichtet heisst es "Zum Frühbucherpreis von 555 Franken samt Sektfrühstück ermöglichen Sie gutbetuchten Sonderlingen und Umwelt-Ignoranten, den Weg zum Genfer Auto-Salon mit dem Flugzeug ab Altenrhein zurückzulegen." Wir sind nicht nur unter einer Käseglocke und nicht betroffen von Schadstoffen aus anderen Ländern, nein, wir stossen schon gar nicht erst Schadstoffe aus. Wir können heizen, Auto fahren und sogar fliegen, ohne die Umwelt zu belasten. Um die neusten (nicht immer umweltbewussten) Autos zu bestauenen fliegen wir schnell nach Genf. Mit dem Zug zu fahren wäre ja nicht zumutbar und ginge viel zu lange. Hier die Hektik der Bevölkerung. Man hat keine Zeit mehr, alles muss schnell gehen. So ist ein Flug an den Auto-Salon eigentlich gar nicht so abwägig. Wer Geld hat, aber keine Zeit, kann vielleicht doch live überprüfen, welches Auto er sich als nächstes kaufen will.
"Birreweich"
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