Donnerstag, 26. Februar 2009

310 Tonnen Gift- und Sondermüll gesammelt – St. Galler Tagblatt vom 24. Februar 2009

310 Tonnen Gift- und Sondermüll sind im vergangenen Jahr im Kanton St. Gallen gesammelt worden. Das ist fast genauso viel wie in früheren Jahren. Zwei Drittel der Abfälle, rund 200 Tonnen, stammten aus privaten Haushalten. Was heisst das für uns? Sind die privaten Haushalte wirklich so bedeutungslos, wie wir immer meinen?

Etwa die Hälfte dieser Abfalle waren Farben, Lacke und Lasuren, hiess es in einer Mitteilung.

12 Prozent des Abfalls waren Lösungsmittel und andere Sachen wie Medikamente, Pestizide, Chemikalien, Spraydosen und Verpackungen.

Sonder- und Giftmüll gehören nicht in den „normalen“ Abfall. Ich finde, dass dieses wissen von allen in der Schweiz lebenden Menschen verlangt werden kann. Ich habe in meinem letzten Praktikum dies mit einer 4. Klasse durchgenommen. Wir waren auf der Sammelstelle und die Kinder haben gelernt, weshalb dieses Handeln so wichtig ist.

Dieser Bericht zeigt einmal mehr deutlich, dass auch der Privathaushalt eine grosse Rolle spielt. Oft denken wir, dass wir ja nur einen kleinen Teil vom ganzen sind und alleine sowieso nicht viel erreichen können. Würden jedoch alle Menschen in der Schweiz so denken, sähe das ganze noch viel schlimmer aus.

Ich hoffe deshalb sehr, dass es für jede Frau und jeden Mann selbstverständlich ist, den Abfall richtig zu trennen und den Sondermüll wie Glas, Alu, Büchsen, Farben, Lacke, etc. richtig entsorgt. Für eine bessere Umwelt!

1 Kommentar:

  1. toll, hast die dieses Thema mit deiner vierten Klasse gewählt! Ich finde es ist besonders wichtig Kinder auf die ganze Abfallthemaktik zu sensibilisieren. Was passiert mit dem Abfall, den wir wegwerfen? Was werfen wir überhaupt weg? Kann Abfall wiederverwertet werden? Solche Fragen sind wichtig mit Kindern genauer zu besrpechen. Sonst bleibt Abfall auch in Gedanken einfach "Abfall". Wir sammeln ihn, werfen ihn weg und sehen ihn nicht wieder. "aus den Augen aus dem Sinn". Wissen wir jedoch um den Sinn des Abfalls Bescheid, werden wir in unserem Handeln auch die Konsequenzen unsere Taten berücksichtigen. d.h. bereits in unserem Konsum Nahrungsmittel mit unnötig viel Verpackung vermeiden, Abfall trennen und somit einen Teil beitragen unserem Planeten die nötigen Ressourcen schaffen.

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