Samstag, 28. Februar 2009

Silberschuld - Selberschuld

Vernetzungen entdecken…ent-decken, auf-decken, zu-decken

Dieser Auftrag hat in mir eine Erinnerung an ein Buch aufleben lassen, das ich vor ca. 12 Jahren gelesen hatte, und zwar der Roman „Silberschuld“ von Luise Rinser. Die darin vernetzten Gedanken um Schuld und um schuldig sein beschäftigten mich damals sehr – und ich gestehe, dass ich immer wieder daran denken musste. Woher kommen das Geld, die Armut, der Reichtum, das Ungleichgewicht – jenseits von Grenzen und Zeit, zu den Ahnen, zu ihrer Schuld, die wir nun zu erkennen, zu ertragen und zu tilgen haben.
Nun, ich weiche hier vom eigentlichen Auftrag ab. Vielmehr möchte hier den Inhalt des Buches – kurz zusammen gefasst – darüber stellen.
Ein mysteriöser Anruf lockt die Ich-Erzählerin im Roman in eine Stadt des jenseits der Grenze (des Bewusstseins), jenseits der Zeit. Unter der ganzen Stadt liegen Schächte, darin Zeugnisse von Katastrophen, die von einem alten Silberbergwerk ausgegangen sind. In den Minen mussten Kinder arbeiten, wurden Menschen und Tiere unter Tage geschunden. Alles Unglück wurde vertuscht. Die Familie aber der Erzählerin war durch das Bergwerk reich geworden. Die Geschichte der Stadt gründet auf Elend, der Wohlstand der Familie auf Verdrängung des Elends und auf Lüge. Das Bergwerk steht symbolisch für die Geschichte der Ausbeutung, für die Schuld der Generationen, die auch die gegenwärtigen Menschen als Erbe tragen – die „Silberschuld“.
Luise Rinser schreibt selber über ihr Buch:
„Das Buch ist ein surrealistischer Roman und doch die Beschreibung unserer Wohlstandssituation, in der wir uns eingemauert haben in dem Wahn, unser Silber beschütze uns, während wir nicht einsehen wollen, dass es uns versklavt und unglücklich und krank macht: das Hängen an Besitz und Sicherheit wird als Grundübel aller Zeiten erkannt, und die Erlösung durch die Befreiung vom Besitzdenken.“ (Luise Rinser, Silbreschuld, Fischer Taschenbuch 11171 – vergriffen, aber antiquarisch noch erhältlich, oder bei mir ausleihbar)
Die im Roman vernetzten Gedanken sind natürlich aufrüttelnd, erschreckend – aber es tut gut, die Herkunft von Besitz zu hinterfragen – im Grossen, wie auch im Kleinen – bei uns, bei mir daheim.
Ja, die gestern verspeisten Artischocken waren zwar köstlich, doch der Gedanke daran, welchen Weg die bereits hinter sich hatten, durch wie viele Hände die schon gegangen sind, liessen mich schon staunen.
Die heute früh einstudierten Noten ebenfalls – von der Idee, von der noch still-klingenden Melodie zum Papier, zum Verlag, zum Lektorat, zum Patentamt, zum Druck, zum Handel, in das Ladengestell, über den Ladentisch hin zum Notenpult. Ein langer Weg. Danach die Diskussion um ungerechtfertigte Preise bis hin zum endlosen Kopieren…sprich zum „Diebstahl geistigen Eigentums“…
Ich möchte wirklich achtsamer im Einkauf und im Verbrauch sein. Achtsamer im Bedenken um die Herkunft…so bekommt das kleinste, angemalte Steinchen einen fast unerschwinglichen Wert!

Donnerstag, 26. Februar 2009

Klimaschutz als Entwicklungshilfe - NZZ online vom 23. Februar 2009

Ich musste eine Weile suchen, bis ich schliesslich auf der NZZ-Webside einen Bericht über die Umwelt gefunden habe. Irgendwann hats dann doch geklappt und ich bin auf eine Anzeige von Fastenopfer und Brot für alle gestossen.
Dieser Bericht spricht unseren Lebensstil an. Ich denke, dies ist eines unserer grossen Probleme. Wir sind es uns gewohnt, oft unser Auto zu benützen? Weshalb? Wir eilen von Termin zu Termin und dürfen keine Zeit verlieren... Keine Zeit für Rast. Es ist aber nicht nur das Auto - unser Lebensstil könnte man bezeichnen als "nach mir die Sinnflut". Tönt vielleicht ein bisschen abschätzig, jedoch denke ich, dass dies wirklich bei vielen Menschen der Fall ist. Ich nehme mich dabei nicht aus der Menge, denn ich ertappe mich immer wieder, wie ich denke, dass ein Auto mehr oder weniger keine Rolle spielt. Ich weiss, dass ich mit diesem Gedanken falsch liege!

Eine weitere Aussage ist mir auch aufgefallen "Ausgerechnet die Menschen im Süden, die zum Klimawandel am wenigsten beitrügen, seien von den Auswirkungen – Dürren, Wirbelstürme, Überschwemmungen – am stärksten betroffen." Ist dies nicht typisch für unser Leben? Die Verteilung stimmt nicht auf der Erde. In Australien, dem trockesten Kontinent der Erde, dauerste eine meiner Duschgänge drei bis fünf Minuten. Ich achtete sehr darauf, nicht zu viel Wasser zu brauchen. Kaum in der Schweiz zurück, spricht niemand mehr von Wasserknappheit und schon sind diese Gedanken an "Kurzduschen" wieder verschwunden. Ist dies aber nicht einfach menschlich?

Dieser kurze Artikel hat sehr viel angesprochen und mich zum Nachdenken angeregt. Ich hoffe, dass ihn einige Menschen gelesen haben und dass es ihnen auch so erging! Patricia Rütsche

310 Tonnen Gift- und Sondermüll gesammelt – St. Galler Tagblatt vom 24. Februar 2009

310 Tonnen Gift- und Sondermüll sind im vergangenen Jahr im Kanton St. Gallen gesammelt worden. Das ist fast genauso viel wie in früheren Jahren. Zwei Drittel der Abfälle, rund 200 Tonnen, stammten aus privaten Haushalten. Was heisst das für uns? Sind die privaten Haushalte wirklich so bedeutungslos, wie wir immer meinen?

Etwa die Hälfte dieser Abfalle waren Farben, Lacke und Lasuren, hiess es in einer Mitteilung.

12 Prozent des Abfalls waren Lösungsmittel und andere Sachen wie Medikamente, Pestizide, Chemikalien, Spraydosen und Verpackungen.

Sonder- und Giftmüll gehören nicht in den „normalen“ Abfall. Ich finde, dass dieses wissen von allen in der Schweiz lebenden Menschen verlangt werden kann. Ich habe in meinem letzten Praktikum dies mit einer 4. Klasse durchgenommen. Wir waren auf der Sammelstelle und die Kinder haben gelernt, weshalb dieses Handeln so wichtig ist.

Dieser Bericht zeigt einmal mehr deutlich, dass auch der Privathaushalt eine grosse Rolle spielt. Oft denken wir, dass wir ja nur einen kleinen Teil vom ganzen sind und alleine sowieso nicht viel erreichen können. Würden jedoch alle Menschen in der Schweiz so denken, sähe das ganze noch viel schlimmer aus.

Ich hoffe deshalb sehr, dass es für jede Frau und jeden Mann selbstverständlich ist, den Abfall richtig zu trennen und den Sondermüll wie Glas, Alu, Büchsen, Farben, Lacke, etc. richtig entsorgt. Für eine bessere Umwelt!

Erstes iranisches AKW

Zeitungsartikel (St. Galler Tagblatt, 26. Februar 2009)

Der erste virtuelle Testlauf des iranischen AKWs ist gestartet. Es ist für die iranische Nation einen "grossen Tag". Gemäss Medienberichten wird für den Betriefb der 1000-Meagwat-Anlage 200 Tonnen Nuklearbrennstoff notwendig sein. Besorgniserregend ist, dass die Nuklearbrennstoffe von Russland eingeliefert werden und die Sicherheit nicht gewährleistet werden kann. Die saudische Tageszeitung hat geschrieben, dass eine Gefahr für eine Umweltkatastrophe im persischen Meer bestehe.

Nur schon das führen eines neuen AKWs verursacht wieder mehr schädliche Stoffe für unsere Umwelt. Aber wenn die Sicherheit der russischen Technologie nicht gewährleistet werden kann und auf die Katastrophe von Tschernobyl hinweisen, dann stockt mir den Atem. Was wäre das für eine riesige Katastrophe für unsere Umwelt, wenn wieder so etwas geschehen würde?
Aus meiner Sicht müssen wir uns einfach überlegen, auf welche anderen Wege wir Strom erzeugen können. Wir sind in der Forschung nun schon ziemlich weit und es gibt Möglichkeiten alternativ-Strom zu erzeugen. Vor allem den Solarstrom erachte ich als sehr zukunftstauglich. In südlichen und wärmeren Ländern würde sich eine solche Investition vor allem lohnen, denn dort hat es genügend Sonnenstunden. Wir müssen einfach umdenken und Handlungen tätigen, welche für unsere Welt nachhaltig sind.

Aus ökonomischer Sicht ist das AKW sicherlich positiv für die iranische Nation. Denn damit erschaffen sie wieder neue Arbeitsstellen und mit dem Erstellen des Stroms lässt sich natürlich aus Geld generieren. Nun sind diese Aspekte sicherlich auch reizvoll für diese Leute, jedoch sollten sie auch den Aspekt der Nachhaltigkeit betrachten.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Zeitungsartikel

Verwirrender Klima- Cocktail (Interview mit Heinz Wanner – Professor für Geografie und Klimatologie) - NZZ am Sonntag - 22. Februar

Aufgrund eines einzelnen Winters können keine Rückschlüsse auf eine Veränderung des Klimas gezogen werden. Es müssen langfristige Beobachtungen in grösstmöglichen Räumen erfasst werden. Die Temperaturzunahme ist ein globales Phänomen, welches bei uns mit Perioden von bis zu fünfzehn Jahren eintritt.
Zur Zeit herrscht Kälte mit langer Schneebedeckungsdauer und grosser Schneemenge in Südwest- und Zentraleuropa. Hingegen herrscht in Nordosteuropa warmes Winterwetter.

Die Menschen haben den Treibhauseffekt, die Luftverschmutzung und die Veränderungen der Erdoberfläche durch Verstädterung, Wüsten oder Abholzung von Regenwäldern verursacht. Dabei ist der Treibhauseffekt dominierend. Er führt zum Rückfluss von Feuchtigkeit in Richtung der Pole. Damit werden die stark besiedelten Gebiete immer mehr austrocknen und in einen dramatischen Wassermangel geraten.

Entwicklung der Temperatur:
In der Schweiz haben sich die Temperaturen seit 1970 markant erhöht. Die Fünf-Jahres-Mittelwerte liegen heute in allen Landesregionen um 1,5 °C über den vor 30 bis 40 Jahren ermittelten Werten. Die durchschnittliche Temperatur hat damit rund eineinhalbmal schneller zugenommen als diejenige der Landflächen der Nordhalbkugel.

Reflexion:
Mich stimmt es nachdenklich, dass die Erwärmung der Erde grossenteils von den Menschen verursacht worden ist. Ich finde, dass vor allem wir, die reicheren Länder, für die Erwärmung verantwortlich sind, jedoch die armen Länder davon am stärksten betroffen sind. Wir sind finanziell fähig, uns gegen Überschwemmungen, Permafrost, Hitzeperiode usw. zu schützen. Deshalb finde ich es wichtig, dass wir den Armen Hilfe anbieten mit unserem Wissen, Technologie und Geldspenden.


310 Tonnen Gift- und Sondermüll gesammelt – Tagblatt – 24. Februar 2009

Im vergangenen Jahr wurden in St.Gallen 310 Tonnen Gift- und Sondermüll gesammelt. Zwei Drittel der Abfälle (200 Tonnen), stammten aus privaten Haushalten. Etwa die Hälfte davon waren Farben, Lacke und Lasuren.
- 16% : Batterien
- 12% : Lösungsmittel und diverse Medikamente, Spraydosen, Verpackungen
- Kleinere Mengen: Leuchtstoffröhren und Fotochemikalien
Sonder- und Giftmüll gehört nicht in den Kehricht oder ins Abwasser. Solche Entsorgungen sind verboten, gefährlich und schaden der Umwelt. Die korrekte Entsorgung führt über spezialisierte Sammelstellen.

Reflexion:
Die Gift- und Sonderabfälle müssen unbedingt richtig entsorgt werden. Man muss darauf achten, dass die Abfälle nicht vermischt werden. Gewisse Abfälle sortiere ich, und beim Einkaufen achte ich auf eine umweltfreundliche Verpackung. Ich nehme mir für die Zukunft vor, Farben und Spraydosen auch separat zu entsorgen.

Dienstag, 24. Februar 2009

10 nach 12!

Appenzeller Zeitung, 25. Februar 2009
Windkraft im Wohnquartier


Wie aus einem Hobby in den Bereichen Fliegerei, Aerodynamik eine sinnvolle Energiequelle entstand – und hoffentlich weiterentwickelt werden kann. Zwei Piloten entwickeln nun lautlose Anlagen – sie sollen 2010 auf den Markt kommen.
Das sogenannte „Vorschiessen“, das Gleitschirmflieger erleben, wenn Gleitschirme ins Schwingen kommen und zu fallen drohen, wurde von den beiden Piloten wieder aufgenommen. Diese Instabilität der Schirme machen sie sich heute zu Nutzen. Sie entwickeln auf der Basis dieses aerodynamischen Phänomens seit 2007 Windkraftwerke, bei denen die Rotorblätter senkrecht auf einer vertikalen Rotorwelle angeordnet sind. Vorteile: Sie drehen sich lautlos und beginnen bei geringstem Wind von selbst zu drehen, sie brauchen keine Anlaufhilfen wie herkömmliche H-Rotoren. Zurzeit kooperieren die beiden Brüder mit einer Firma, die geeignete Generatoren produzieren, die die Windkraft in elektrische Energie umwandeln. Die Anlagen sind gedacht für Wohnsiedlungen, landwirtschaftliche Betriebe und die Industrie. Die Energie kann vielseitig genutzt und ins Netz eingespeist werden. Die Preise sollen in etwa dem Massstab der Solaranlage entsprechen – um Investoren haben die Beiden Tüftler keine Angst. …denn es sollen nebst einer „gesunden“ Energie auch noch Arbeitsplätze geschaffen werden…

Mein Kommentar:
Die Idee und das Engagement der beiden finde ich gut. Ich frag mich aber, ob solche Erfindungen nicht schon zu Tausenden in Schubladen, im Amt für „Geistiges Eigentum“ oder sonstigen Patentämtern liegen. Das Geld fehlt einfach…und die sonstige Energie-Lobby verhindert sicher viele dieser Visionen…die deshalb nicht umgesetzt werden können. Schade. Ich wünsche den beiden dennoch viel Erfolgt…und dass sie zukünftig in Ihrem Eigenheim ebenfalls solche Energieanlagen installieren werden.

Appenzeller Zeitung, 25. Februar 2009
Alte Glühlampen bald verboten

Die Umweltkommission des Nationalrates will stromfressende Glühlampen rasch aus dem Verkehr ziehen. – Die Lampen der Effizienzklassen C bis G sollen ab Anfang 2012 verboten werden. – Nischenanwendungen können aber vorgesehen werden.

Mein Kommentar:
Dann müssten für diese Nischenanwendungen (welche sind das?) dennoch weiterhin solche Lampen produziert werden? (Kleiner Auftrag, hohe Kosten!)
Vom Elektrosmog, die diese Sparlampen aber entwickeln, spricht niemand?
Was geschieht mit Restposten? Können die recycled werden?

Der Spiegel 9/2009
Undichte Endlager?

Mit hohen Risiken für die Umwelt und Gesundheit ist die bundesweit (D) geplante Ent-sorgung von giftigem und klimaschädlichem Kohlendioxid in unterirdischen Lagern verbunden. Zu diesem Ergebnis kommt eine unveröffentlichte Studie der hannoverschen Beratungsfirma INTAC im Auftrag von Greenpeace. So sei ein langfristig „sicherer Einschluss“ in ab 800 Meter tiefen Gesteinsschichten mit Salzwasser nicht möglich, da es „keine wirksamen“ Massnahmen gegen Leckagen“ im Untergrund gebe. INTAC kritisiert den im März im Bundeskabinett zur Verabschiedung stehenden Gesetzesentwurf zur „Abscheidung, zum Transport und zur dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid“. In diesem Gesetzgebungsverfahren sei die Entsorgung des schädlichen CO2, so Greenpeace, nur „ungenügend, risikoreich und verantwortungslos“ behandelt. So sieht der Entwurf aus dem Bundeswirtschafts- und dem – umweltministerium vor, dass die Verantwortung für die Endlager bereits nach 20 Jahren auf den Staat übergehen kann. „Die übereilte Ablagerung von Kohlendioxid im grosstechnischen Massstab“, urteilt Greenpeace-Experte Smid, zeige, „wie wenig aus den Pannen im Salzsstock Asse mit der Einlagerung radioaktiver Abfälle gelernt worden sei“.

Mein Kommentar:
„Away is not away“…alle wir brauchen Wärme, produzieren Abfall, belasten die Gewässer und die Umwelt – fragen uns aber nicht, wohin mit dem Abfall. So haben wir die Erde verseucht, nun auch die Erdschicht…alles schön in Salz eingelagert, aufbebuddelt und wieder zugeschaufelt, damit Mann/Frau es nicht mehr sieht.
Im All fliegt auch ein ultimatives Schrottlager herum. „Wohin des Weges, Mensch?“Wann beginnen wir wirklich mit dem Umdenken? Wir werden noch im eigenen Abfall ersticken…

Allgemein ist mir aufgefallen, dass es gegenwärtig sehr wenige Artikel zum Thema verzeichnet hat…es dreht sich alles nur ums Geld, um die Finanzkrise, um die Banken. Ist auch dies eine Taktik, um uns vor den eigentlichen, uns alle betreffenden Themen zu blenden.

Zeitungsartikel

Gabriela Huber LG06C
Diese Artikel habe ich aus der Tagblatt-Zeitung vom Montag dem 23. Februar entnommen. 

Sauber einheizen
Für das Einheizen der Öfen ist trockenes Holz aus einheimischen Wäldern nachhaltig für die Zukunft. 
Heute wird der Gebrauch von Cheminéefeuern nicht gutgeheissen.  Jedoch kann das Cheminée mit einigen Tipps mit gutem Gewissen trotzdem verwendet werden. Die moderne Holzfeuerung hält strenge Imissionswerte ein. Die Hersteller garantieren ausgereifte Technik mit hohem Wirkungsgrad.
Für die tatsächlich gute Verbrennung ist der Betreiber verantwortlich. Folgende Tipps sind dabei hilfreich:
- In den Wintermonaten soll das frisch geschlagene Holz mindestens 7 Monate lang abgedeckt werden und luftdurchströmt gelagert sein.
- Weiter soll nur unbehandeltes Holz verfeuert werden.
- Möglichst schon die Tagesration im Aufstellraum bereithalten, damit die Scheite zundertrocken werden.
- Die empfohlene Menge soll eingehalten werden und die Scheite sollen nicht einzeln verheizt werden
- Papier und Karton sollen nicht als Anzündhilfe verwendet werden.

Reflexion:
In unserem Haus heizten wir früher mit einem Holzofen. Jedes Jahr mussten wir holzen, um im Winter genügend Vorrat bereit zu haben. Der Holzverbrauch war riesig und ich glaube nicht, dass er nachhaltiger ist als die Ölheizung. In der Stube bauten wir ein Cheminée ein und geniessen oft die schöne Atmosphäre. Wir haben in einem Korb einige Scheite bereitgelegt, die somit ganz trocken verfeuert werden. Jedoch benötigen wir als Anzündhilfe immer Zeitungspapier. Ich verstehe nicht, weshalb das nicht gut sein sollte... Vielleicht wegen der Farbe?

Was dem kleinen Spatz so grosse Sorgen macht
Eine Studie sagt, dass der Hausspeerling an Folge von Strassenverkehr und nasskaltem Wetter auszusterben droht.
Der einst in grosser Zahl vorgekommene Singvogel, der sich in menschlicher Umgebung niederlässt, scheint nicht mehr gesichert zu sein. In London verschwanden in zehn Jahren 60% der Speerlinge, in Hamburg 75% in den neunziger Jahren. Am Bodensee sank die Zahl der Brutpaare seit 1980 um 40%. Zwar konnte sich der Spatz in der Schweiz gut halten, eine ähnliche Entwicklung wie im restlichen Europa sei jedoch zu erwarten.
Nahrungsmangel, Vergiftung durch Fast-Food- Abfälle oder Elektrosmog werden als mögliche Ursachen genannt. Bei einer britischen Spatzen-Studie stelltten die Forscher fest, dass die Nahrung wie Blattläuse, Ameisen und anderen wirbellosen Tieren nicht genügt. Niedrige Temperaturen und starke Regenfälle haben den Nahrungsmangel verursacht. Ein weiterer Grund ist der Strassenverkehr, da er die Rodung von Grünland forderte. Zudem litten die Spatzen an Stickstoffoxid-Abgasen. Küken waren schacher und kleiner, als jene, die nicht an einer Strasse schlüpften.

Reflexion:
Ich bin der Meinung, dass dieses Problem nicht nur die Spatzen, sondern allgemein die Tierwelt betrifft. Durch den zunehmenden Verkehr schneiden wir gravierend in die Tierwelt und deren Ökosystem ein. Abfälle sollten den Tieren nicht verfüttert werden. Dieser Artikel ist ein Beweis, dass der Mensch etwas tun muss!

Montag, 23. Februar 2009

schweiz akutell 23.2.200

Sondermülldeponie Kölliken

"Von 1978 bis 1985 wurden in der ehemaligen Tongrube rund 375'000 Tonnen giftiger Sondermüll aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland eingelagert. Was man damals als Pionierwerk bei der Entsorgung besonders gefährlicher Abfälle taxierte, wurde in der Folge zu einem der grössten Umweltskandale der Schweiz.

Die vermeintlich dichte Deponie erwies sich nämlich als wasserdurchlässig. Deshalb bedrohen nun die über 160'000 eingelagerten Chemiefässer einen der grössten Grundwasserströme der Schweiz und damit das Trinkwasser einer ganzen Region. Um dies zu verhindern, verfügte der Kanton Aargau 2000 den völligen Rückbau der Deponie. Seit Ende 2007 wird nun der Sondermüll in der eigens gebauten, riesigen Halle über der Deponie wieder ausgegraben, behandelt und nach modernsten Methoden entgiftet und entsorgt.

Diese Sanierung ist weltweit einzigartig, technisch heikel, kostet rund 450 Millionen Franken und dauert rund fünf Jahre.

Schweiz aktuell berichtet, wie dies geschieht und was mit dem Giftmüll passiert. Die Sendung zeigt, wie es damals zu diesem Umweltskandal kommen konnte und gibt Betroffenen vor Ort und Sondermüllexperten das Wort" (www.fernseher.ch)

Wo soll der Abfall hin? Lösung war die Tongrube in Kölliken. Jedoch hat man die geologie unterschätzt und es hatte undichte Stellen. Viele Chemiekalien gelangen so in das Grundwasser. Wie gefährlich ist diese Deponie für unsere Natur? Wieso machen wir dies? Sie gehen wir mit unserer Mutter Erde um? Wieso produzieren wir solchen Abfall, den unsere Welt zerstört? Normalerwiese kann die Erde selber auf sich achten und zerstört sich selber nicht. Aber wir Menschen stellen gefährliche Stoffe, Chemikalien her, welche unsere Natur zerstören. Ein weiteres Beispeil ist ein AKW, was passiert mit diesen Abfallprodukten? Diese müssen auch irgendwo deponiert werden.

Erschrecken finde ich, dass wir damit einen der wichtigsten Grundwasserströme der Schweiz gefährden. Für die Schweiz ist das Wasser der eigentliche Schatz oder der Rohstoff. Wir werden als Wasserhochburg bezeichnet, aber wenn solche Katastrophen eintreffen würden, dann hätte das fatale Folgen für uns. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir Wasser vom Wasserhahn trinken können. Schon in Nachbarsländer ist dies nicht mehr möglich. Für die Nachhaltikeit unserer Welt müssen wir zwingend achten, dass wir unsere Rohstoffe nicht gefährden und vor allem nicht alles aufbrauchen, sondern uns überlegen, wie wir den Rohstoff auch in Zukunft noch haben und gebrauchen könnnen.

Donnerstag, 19. Februar 2009


Ein Ergebnis, aber woher?

Oh je, oh je...
Nach diesen zwei Test habe ich das Gefühl ich sollte mein Leben dringenst ändern. In meinem ökologischen Fussabdruck bräuchte ich 2.1 Planeten (immer noch unter dem Schweizer Durchschnitt) und mit dem CO2-Rechner erreiche ich einen Wert von 7,0t. Grundsätzlich ja einigermassen in Ordnung. Scheinbar lebe ich umweltbewusster als viele meiner Mitmenschen. Doch dieses Ergebnis täuscht. So lebe ich seit Neujahr in einem neuen Haus (vor drei Jahren gebaut), habe da alles wichtige, was man hald so braucht. Nun aber der Hacken an der Geschichte, welcher mein Ergebnis in den beiden Tests etwas verfälscht hat (ins Positive, sonst bräuchte ich mehr Planeten). Ich lebe auf dem Dach einer Biogasanlage. Aus diesem Grund beziehe ich Öko-Strom und durch den Filter, der leider nicht alle Gerüche immer vernichten kann und mehr oder weniger direkt vor meiner Haustür steht, muss ich lüften, wenn es gerade einmal nicht riecht. Was so viel bedeutet wie einmal täglich, dafür kräftig. Nun sind meine eigentlich schönen Ergebnisse nicht mehr so schön. Dieser Teil hat den Teil mit dem Auto wieder gut gemacht.Es gab noch einige Knackpunkte mehr an meinen beiden Tests und so muss ich im grossen und ganzen sagen, dass ich von meinen Ergebnissen nicht wirklich begeistert bin und wieder vermehrt auf meine Lebensart achten möchte.
Gott sei Dank bin ich ab nächster Woche wieder ÖV-Fahrer und nicht mehr Autofahrer, so wird mein Fussabdruck wieder ein wenig kleiner.

Die beiden Tests finde ich eine lustige Sache. Beim ökologischen Fussabdruck denke ich jedoch, dass man eine Ahnung von nachhaltigem Leben haben muss. Nur so kann man aus dem Ergebnis lesen, was man an sich ändern muss. Beim Co2-Rechner sieht dies ein wenig anders aus. Hier kann man die Ergebnisse aller drei Testbereiche (Wohnen, Ernährung und Mobilität) einzeln betrachten. Bei so vielen Fragen könnte es aber noch schwierig werden, zu erkennen, wo man etwas ändern müsste.



Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?
Als ich das Ergebnis des ersten Tests bekam, war ich ein bisschen erschrocken. Wenn jeder Mensch so leben würde wie ich, bräuchte man dazu 2,7Planeten! Mit diesem Ergebnis liege ich ein wenig über dem Durchschnitt der Schweizer Bevölkerung. Beim zweiten Test war das Ergebnis etwas höher.

Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Ich empfand die Bedienung des Footprint verständlicher und einfacher. Auch die Länge des Tests fand ich angemessener. Die erste Befragung war allgemeiner. Die zweite Befragung war präziser. Ich stellte fest, dass ich zum Teil Mühe hatte, die Fragen zu beantworten. Es ist mir aufgefallen, wie wenig ich eigentlich über unseren Energieverbrauch im Haus Bescheid weiss.
Ich fand es positiv, dass am Schluss der Befragung einige ausführliche und nützliche Tipps gegeben wurden.

Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Mein Verbesserungspotenzial liegt vor allem beim Wohnen. Es ist oft nicht einfach umzusetzen, z.B. Sonnenkollektoren zur Warmwasseraufbereitung zu installieren. Ich nehme mir vor, dass ich in Zukunft mit dem warmen Wasser sparsamer umgehe und in der Woche 15 Minuten weniger lang duschen werde.
Zwei- bis dreimal in der Woche benütze ich das Auto. Somit kann ich einiges einsparen und die Zeit für etwas anderes nutzen. Jedoch es wäre für die Umwelt sinnvoll, wenn ich vermehrt den Zug benützen würde.
Ich habe das erste Mal davon gehört, dass es vorteilhaft ist, Haushaltsgeräte durch neue Geräte der Energieeffizienzklasse A zu ersetzen. Solche Geräte würden weniger Energie verbrauchen. Zugleich versuche ich bei Holzprodukten darauf zu achten, dass sie mit einem FSC-Label verzeichnet sind. So setze ich mich für einen wirkungsvollen Schutz der Wälder ein.

Positiv ist, dass ich saisonale Produkte bevorzuge und den Abfall immer sorgfältig trenne.
Denn jeder Mensch kann schon bei „Kleinigkeiten“ etwas zur Nachhaltigkeit unserer Umwelt beitragen. Es bringt nichts, wenn jeder Mensch denkt, dass sein Beitrag ökologisch nicht ins Gewicht falle.

mein Leben und die Nachhaltige Zukunft

WWF:
Bei diesem Fussabdruck hatte ich ein Ergebnis von 2.9 Planeten, welches knapp über dem Schweizer Durchschnitt von 2.5 liegt. Ich hätte ein eher tieferes Ergebnis erwartet.
Vermutlich liegt das unterwartete Ergebnis am Ferienflug letztes Jahr.

CO-2 Verbrauch:
Bei diesem Test war ich im grünen Bereich in der Sparte Mobilität und Ernährung. Verbessern kann ich den CO-2 Wert durch weitgehenden Umstieg auf Bio-Produkte.
Jedoch ist mein Wert von 3.2t beim Wohnen im orangen Bereich und somit verbesserungsdürftig. Hier sollte ich auf Ökostrom umstellen und eine Heizung mit Fernwärme aus Biomasse anschaffen. Das Warmwasser sollte mit Solarenergie gewonnen werden und der Einsatz von Energiesparlampen wäre empfehlenswert. Für mich wird es unmöglich sein, die Heizungs- und Energieart zu verändern. Jedoch kann ich in Zukunft auf die Energiesparlampen umstellen. Ich bezweifle jedoch, dass diese Massnahme meinen Gesamtwert im Bereich Wohnen in den grünen Bereich bringt.

Testvergleich:
Wenn ich diese beiden Tests vergleiche, fällt mir auf, dass beide Tests über die Verkehrsmittel sehr präzise Antworten verlangen. Der CO-2 Test ist besser gegliedert. Dadurch, dass er in 3 Kategorien geteilt wird, ist für mich eine genaueres und mehr aussagendes Ergebnis herausgekommen. Aber grob gesagt stimmen meine beiden Testresultate in etwa überein.

Fazit:
Vorallem im Bereich Wohnen sollte ich eine Massnahme für eine nachhaltige Zukunft vornehmen.

Mein Geschenk an die Erde...

...wird das Benutzen von umweltfreundlichen Waschmitteln, Abwaschmitteln und Kosmetika sein, denn das Bewusstsein um den Wasserkreislauf fasziniert und beschäftigt mich immer und immer wieder. Dazu Sorge tragen - mein Geschenk an die Erde.
Die zwei Tests habe ich ausgefüllt und - ich gestehe zu meiner Schande - dass ich
a) zuviel Fleisch konsumiere
b) zuviel mit dem Auto fahre
c) zuviel Kurzstreckenflüge geniesse
d) zuwenig Saisongemüse konsumiere
e) lieber Ökostrom benutzen soll
Ich verbrate mit meinem Lebensstandard durchschnittlich 12,2t CO2 - und "besetze" 2,5 Planeten Erde mit meinem Dasein.
Die Tests sind ebenfalls in etwa so heraus gekommen, wie ich es gedacht habe. Es gibt einfach einige Haken, die es zu erwähnen gibt.
Ich kann im Kleinen, in meinem Konsumverhalten sicher einiges ändern - und ich wurde in diesen Tests auch auf einige Punkte sensibilisiert.
Mein "Transportverhalten" wäre sicherlich zu ändern. Mit zu berücksichtigen aber ist immer auch der Faktor "Zeit". Ich könnte zum Beispiel Studium und meine Arbeit unmöglich mit den ÖV bewältigen. Dass ich in der Freizeit auf das Auto verzichte, ist absolut machbar und wird möglichst auch umgesetzt.
Zu den Themen "Saisongemüse" und "Bio-Label" möchte ich sagen, dass es innerhalb einer Wohngegend von 1000 m über Meeresspiegel kaum möglich ist, Gemüse und Obst anzupflanzen. Da bleibt lediglich ein sinnvolles Einkaufen und gekonntes Lagern, was halt auch nur bedingte Häuser anbieten. (Kühler Naturkeller ist nicht überall anzutreffen). Bezüglich "Bio-Produkten" habe ich auch meine bedenken und auch diese sollten nicht blind gekauft werden. Es gilt wirklich zu prüfen, ob sie wirklich biologisch sind (grüner Anbau neben einer Autobahn oder Flughafenlandebahn?). Ein kritisches Einkaufen ist sicher sinnvoll. Ich nehme mir vor, sinnvoll (auch im Mass!) bei naheliegenden, einheimischen Bauern, die mir bekannt sind, einzukaufen und diese in den Bereichen Milchprodukten, Gemüse, Früchte, gar Fleisch zu berücksichtigen.
Die Auswertungen der Tests haben mir ebenfalls gezeigt, dass ich meinen "Wärme- und Stromkonsum" überdenken müsste. Das dünkt mich ein eher schwieriges Unterfangen, denn ich bin (noch) nicht in der Lage, selbst ein Haus zu besitzen, geschweige denn das bestehende Heim zu renovieren und mit geeigneten Wärmequellen auszustatten. Somit bleibt mir lediglich der achtsame Umgang mit Energie in Nutzung mit den vorhandenen Geräten.
Abschliessend zum "Footprint"-Test möchte ich sagen, dass der CEO von WWF-Schweiz NICHT mit den ÖV zum diesjährigen WEF nach Davos gefahren ist, dass er sich ebenfalls an den aus der Südsee eingeflogenen Riesenhummern verköstigt und an dem aus Frankreich eingeflogenen Champagner sattgetrunken hat. Dies zum Thema Nachhaltigkeit des WWF - und über das Vorbild sein in der Öffentlichkeit.

WO08 – Der ökologische Fussabdruck

Meine Resultate bei den beiden Befragungen sind beide unter dem Durchschnitt der Schweiz ausgefallen. Beim ersten Fragebogen – Footprint des WWF’s – habe ich 1.8 Planeten als Resultat gehabt und der CO2 Rechner hat 12.7 t ergeben. Die Resultate sind so ausgefallen, wie ich erwartet habe. Grund dafür ist, weil ich auf einige Dinge wie der Kauf saisonaler Früchte, Bioprodukte, Wasser- und Stromverbrauch im Haushalt achte, jedoch nicht auf den Gebrauch eines Autos (wenn auch nicht täglich) oder auf einen Langstreckenflug einmal im Jahr verzichten will. Ich denke, das Nützliche an diesen Befragungen ist, dass man sich wirklich einmal Gedanken über das eigene Verhalten macht und es einem bewusst wird, dass man schon mit ganz „kleinen Dingen“ wie die Musikanlage ganz ausschalten statt Stand by für die Umwelt etwas beitragen kann.

Der Unterschied beider Befragungen lag in den Bereichen der Fragen. Footprint interessierte sich mehr ums Wohnen, Benutzen von öffentlichen und privaten Fahrzeugen sowie den Kauf von ökologischen Produkten. Jedoch wurden alle Fragen viel oberflächlicher befragt wie bei der zweiten Umfrage. Da waren die Fragen manchmal so konkret und detailliert gefragt – zum Beispiel die Anzahl Liter pro 100 km – dass ich zuerst nachschauen musste, wie viele Liter mein benutztes Fahrzeug braucht. Dies finde ich aber ein positiver Aspekt, denn bisher habe ich mir noch nie Gedanken darum gemacht, ob es bei den einzelnen Autos grosse Unterschiede gibt. Ich wusste zwar, dass vor einigen Jahren die Erdgasautos auf den Markt gekommen sind, jedoch nicht, dass auch unter den „normalen“ Fahrzeugen grosse Unterschiede bestehen.
Eine Variante zum Erdgasauto haben die neueren Fahrzeuge. Sie sind „flexifuel“; d.h. dass das Tanken mit Erdgas und Benzin möglich ist. Die Erdgastankstellen sind jedoch in der Ostschweiz noch sehr rar.
Mein Verbesserungspotential liegt sicher darin, dass ich wieder mehr zum Fahrrad statt zum Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgehe. Es ist alles eine Sache der Gewohnheit!

erster Auftrag

Ich habe nun diese zwei Tests gelöst und so wie ich jetzt lebe, würde ich 1.9 Planeten dafür benötigen. Die beiden Tests waren bei mir fast identisch. Ich war ein bisschen erstaunt, denn ich glaube, dass ich sehr darauf achte so umweltfreundlich wie möglich zu leben. Ich habe kein Auto und wenn dann kann ich es von meiner Schwester ausleihen, was sehr selten ist. Sonst fahre ich immer mit der ÖV, was sicherlich die Beste Variante ist. Zusätzlich achten wir darauf, gesund zu essen. Wir haben einen eigenen Garten, von dem wir uns vor allem über den Sommer fast ernähren können. Ich habe einfach gemerkt, dass ich bei ein paar Fragen gar nicht genau wusste, was damit gemeint ist. Zum Beispiel das mit dem Holz-Label, ich hatte keine Ahnung, was das ist. Auch die Fragen zu der Heizungen, waren für mich schwierig zu beantworten. Denn ich wohne immer noch zu Hause in einer Wohnsiedlung und hier haben wir eine riesige Heizanlage, aber ich weiss nicht wirklich, wie das funktioniert. Zusätzlich kann ich ja nicht bestimmen, wie hier geheizt werden soll und wenn man neue umweltfreundlichere Methoden haben möchte, müsse man extrem viel Geld investieren.

Die Tests sind ziemlich ähnlich in ihrer Art. Die Fragen beim Footprint sind allgemeiner gestellt. Im Co2 Test werden genauere Fragen gestellt über seinen eigenen Verbrauch und das alltägliche Verhalten. Die Auswertung im ersten Test war eher dürftig. Sie war kurz und nicht sehr informativ. Die zweite Auswertung war viel genauer beschrieben mit den Prozentangaben. Dort sind auch die drei verschiedenen Aspekte (Mobilität, Ernährung und Wohnen) separat erwähnt. Mit der Rückmeldung des CO2 Tests konnte ich wesentlich mehr anfangen.

Wo kann ich mich verbessern?

Zuerst könnte ich alle Geräte über Nacht ausschalten. Bei mir ist einfach das Problem, dass ich meine Musikanlage jeden Tag neu programmieren müsste, wenn ich dies machen würde. Wenn ich ehrlich bin ist mir das zu umständlich. Einen weiteren Punkt, indem ich mich verbessern könnte, wäre das duschen. Eigentlich dusche ich gar nicht lange, sonder ich dusche jeden Tag und das zählt sich dann auf die Woche. Ich glaube, ich könnte das nicht ändern. Was ich aber sicherlich machen werde ist, dass ich in meiner eigenen Wohnung mehr darauf achte, dass richtig geheizt wird. Dies könnte man mit dem Vermieter besprechen. Bei der Ernährung wüsste ich nicht, ob ich wirklich noch mehr darauf achten muss. Wir haben einen riesigen Garten und Fleisch essen wir sehr selten und wenn, dann vom Bauer und biologisch.