Donnerstag, 19. März 2009

Meine Beziehung zur Natur

Da ich viele Geschwister habe und im Hause immer was läuft, bin ich gewohnt, dass praktisch nie völlige Stille herrscht. So geniesse ich es, wenn ich einmal alleine zu Hause bin oder alleine in der freien Natur mich bewegen kann.
Letztes Wochenende ging ich alleine eine Stunde joggen. Ich durchquerte verschneite, weiche Wiesen, Wälder, Strassen und einige Hügel.

Das bewusste Wahrnehmen hat bei mir Folgendes ausgelöst:
- Ich versuchte die Natur nicht nur zu betrachten, sondern auch zu fühlen.
- Meine Aufmerksamkeit war völlig auf die Natur und auf mich selbst gerichtet.
- Ich spitzte die Ohren und lauschte gespannt.
- Nach dem Joggen fühlte ich mich frisch und frei von allen Gedanken.
- Obwohl ich diese Joggingstrecke schon lange kenne, habe ich auf dem Wege neue Kleinigkeiten entdeckt.

Die Natur bedeutet mir sehr viel, da ich auf dem Lande inmitten der Natur wohne. Ich kann von der Natur viel Energie tanken und fühle mich mit ihr verbunden. Wenn ich jeweils inmitten der grandiosen Berge mit den Skiern herabflitze, spüre ich die gewaltige Macht der Natur. Es bedeutet mir viel, dass ich Teil dieser grossen Natur bin. Ich schätze sie, habe aber auch grossen Respekt vor ihr. Ich denke, dass mein nachhaltiges Handeln im Alltag auch mit der Natur zu tun hat. Es stimmt mich nachdenklich, was wir Menschen der Natur schon alles angerichtet haben. Vielleicht ist die Folge davon, dass Naturgewalten darauf mit Steinschlägen, Überschwemmungen, Lawinen, Gletscherschwund usw. reagieren.

2 Kommentare:

  1. Liebe Laraina

    Dein Bericht ist eindrücklich. Ich weiss genau, wie gut es tut, sich in der Natur zu bewegen und die Natur zu erleben. Auch ich bin auf dem Land aufgewachsen und denke, dass wir auf Grund dessen, einen grösseren Bezug zur Natur haben als Menschen, die von klein auf nur die Stadt kennen.
    Ich habe auch eine bestimmte Joggingstrecke, die ich schon gut kenne und oft laufe. Ich habe mir zum Ziel gesetzt, beim nächsten Mal nur auf meine Umwelt und auf mich selbst zu achten....

    Liebe Grüsse Patricia

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  2. Salut Laraina

    In unserem Haus war früher auch immer sehr viel los. Einst waren wir zu fünft. Drei meiner Geschwister sind jetzt bereits ausgezogen. Es ist sehr viel stiller geworden. Diese Stille empfinde ich manchmal positiv, wenn ich etwas für die Schule machen muss. Doch manchmal ist es mir auch zu still. Dann gehe ich jeweils auf Besuchstour.
    Die Stille erinnert mich, daran dass sich alles stetig verändert. Die Natur selbst verharrt manchmal sehr still dennoch tut sich was. Der Frühling ist doch eigentlich, das Ende der Stille. Es war sehr interessant deinen Blog zu lesen und zu erfahren wie verbunden du mit der Natur bist. In diesem Sinne wünsche ich dir noch ein schönes Wochenende. Ebenfalls wünsche ich dir viel Sonnenschein, damit du die Natur so richtig geniessen kann. Ich freue mich auf den versprochenen Kaffee am Mittwoch ; )

    Mfg Georg

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