Dienstag, 10. März 2009

Achtsam durch die Welt!

Es ist schwierig, dieuses Ziel, achtsam durch den Tag zu gehen, nicht aus den Augen zu verlieren. Mir ist aufgefallen, dass ich beim Gebrauch des Autos meiner Eltern überlegt habe, ob ich jetzt auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reisen könnte. Leider bleibt es bei mir oft nur bei den Gedanken und Überlegungen. Um dann wirklich vom Autogebrauch abzuweichen bin ich zu bequem. Wenn es jedoch um eine längerfristige Entscheidung geht, sieht das Ganze etwas anders aus... Ich habe mich in der letzten Woche an verschiedenen Orten beworben. Diese Schulen liegen auch in ländlichen Gebieten. Als ich dann Vor- und Nachteile der jeweiligen Stellen abwog, bezog ich die Reise mit ein. Ich vermute, dass ich vor diesem Nachhaltigkeits-modul nicht so stark auf diese Sache geachtet hätte.
Bei einem Spaziergang im Wald entdeckte ich diverse Abfälle rumliegen. Es störte mich richtig. Weiter viel mir eine Ananassaftbüchse in unserem Haushalt auf, die gar nicht zerdrückt werden kann. Der Abfall ist enorm. Für nur 0.2l Saft wird eine Alludose verwendet. Ist das nicht einfach "gestört"? Alle Verpackungen, die völlig überflüssig sind und nur noch als Werbung dienen. Dies fällt beim Vorbeigehen beim MC- Donalds ganz besonders auf.

Achtsam durch den Alltag zu gehen hat mich aufmerksam gemacht, meinen Laptop bei einem ARbeitsunterbruch abzustellen, anstatt nur den Standbye Modus einzuschalten.

Etwas weiteres ist mir in dieser Woche speziell aufgefallen. Fast in jedem mir vorbeigefahrenen Auto sass nur eine einzige Person. Meistens waren die Autos fünf- Plätzer. Der Energieverbrauch und die Umweltverschmutzung ist enorm, für die kleine Anzahl Menschen, die sie Verursachen.

Ich hoffe, dass diese Wochenaufgabe zu einem Lebensstil wird.

Gabriela Huber LG 06C

2 Kommentare:

  1. Gabi, ich denke, dass du achtsamer handelst, als du es dir selber bewusst bist. Achtsamkeit hat auch viel mit innerer Haltung sich selbst und anderen Menschen gegenüber zu tun. Und da erlebe ich Dich als äusserst achtsam. Begegne Du auch so Deinen zukünftigen Schülerinnen und Schülern - sei standhaft und dich selbst. Bejahe das Leben - und sei es noch so schlecht! Viel Glück für Dich. V

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  2. Ich habe deinen Blog sehr interessant gefunden und vor allem deshalb, weil es mir oftmals ähnlich geht. Obwohl unser Nachbardorf mit dem Velo nur 10Minuten entfernt liegt, nehme ich doch, oftmals aus Bequemlichkeit und Faulheit, das Auto meiner Eltern.
    Auch mit dem PC hatte ich, während dieser Woche, die gleiche Erfahrung gemacht. Obwohl ich ihn sonst selten abstelle und wenn, dann nur im Stand-by-Modus, habe ich ihn diese Woche bewusst abgesschalten.
    Auch deinen Gedanken bezüglich Verpackung kann ich nur Zustimmen. Es ist wirklich unglaublich, wie viel Verpackungsmaterial gerade zu "verschwendet" wird.
    Ich habe mir durch diese Wochenaufgabe auch vorgenommen, vermehrt auf Nachhaltigkeit in meinem Alltag zu achten. Mal schaun, obs auch funktioniert!

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