Donnerstag, 12. März 2009

Achtsam sein... im hier und jetzt

Die Die Zukunft beunruhigt uns.
Die Vergangenheit hält uns fest.
Deshalb entgeht uns die Gegenwart.

Es bringt nichts an die Vergangenheit zu denken und zu sage, wie schlecht es nur war. Zugleich nützt es nichts in die Zukunft zu schauen und Angst davor zu haben. Was wir haben ist das hier und jetzt und genau aus dieser Situation können wir das Beste machen. Wenn wir etwas verändern möchten, dann jetzt. Achtsam sein kann man in ganz unterschiedlichen Bereichen: Umwelt, Wirtschaft, Natur, Menschen, Essen.... Für mich sind Dinge für den Umweltschutz recht gut im Alltag eingebettet. Für mich ist es klar, dass ich das Licht ausschalte, wenn ich ein Zimmer verlasse, oder dass ich den Abfall trenne. Jedoch nervt es mich immer an der PHSG, wo ich sehe, dass dieses Thema gar nicht ernst nimmt. Wir verbrauchen täglich Unmengen an Flip-Chart-Blätter, obwohl wir überall Whiteboard zur Verfügung haben. Zusätzlich gibt es in fast keinem Zimmer einen Ort, wo man Altpapier entsorgen kann, somit geht alles in den normalen Abfall. Viele Studierende essen mehrmals täglich Obst oder Gemüse, damit die Vitaminzufuhr gewährleistet ist, jedoch was passiert mit dem Abfall?? Ich habe noch keinen einzigen Kompost an der PHSG gesichtet. Sollte eine Schule wie die PHSG, die uns über nachhaltige Entwicklung aufklärt, nicht mal selber das Verbesserungspotential erkennen??

Aber lassen wir das. Ich habe mir diese Woche vor allem vorgenommen, achtsamer gegenüber meinen Mitmenschen und den einzelnen Momenten im Alltag zu sein. Bewusst zu leben und Freude an den kleinen Sachen im Leben zu haben, das sind die Sachen, welche mir Kraft und Mut für das Weitergehen geben. Schön ist es auch, wenn man abends die guten Eindrücke des Alltags überdenkt und sie im Tagebuch notiert. Dies war mein Post-it in dieser Woche. Ich habe täglich wieder mein Tagebuch geführt.

3 Kommentare:

  1. Liebe Monique...

    Ich habe mich von deinem Eintrag sehr angesprochen gefühlt. Du hast recht, es bringt überhaupt nichts, über die Vergangenheit nachzudenken oder sich vor der Zukunft zu fürchten. Trotzdem ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich mit Wehmut an die guten alten Zeiten denke. Auch bin ich in manchen Momenten skeptisch, was nach den Sommerferien auf mich zu kommt. Dazu kommt, dass im stressigen, gehetzten Alltag oft die Zeit fehlt, die Gegenwart ernsthaft zu erleben. Das Tagebuch ist auch für mich eine gute Art, Gedanken und Notizen festzuhalten.
    Liebe Grüsse und mach so weiter... Patricia

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  2. Hey Monique,

    Dein Spruch am Anfang hat mich sehr berührt. Leider mache ich oft das Gegenteil. Ich stecke in der Vergangenheit und denke zu viel an die Zukunft. Bachelorarbeit, Modulnachweise, Hausaufgaben, Diplomprüfungen... Es beschäftigt mich teilweise so sehr, dass es mich in den Schlaf begleitet. Dabei sollte ich mir immer wieder sagen, ich mache JETZT was ich kann... Und ich hätte bestimmt auch einmal Zeit, den Augenblick zu geniessen. Mit all den Gedanken an die Zukunft entgeht mir dies nämlich.

    Zu deinem ersten Teil: Dieser Punkt nervt mich total... Gerade letzten Montag, in vier Lektionen pro Gruppe (und davon gab es eine Menge) mindestens ein Plackat. Gut, es war Packpapier und damit umweltfreundlicher als Flipchart-Papier. Trotzdem: Wie du sagst, in jedem Zimmer hat es Whiteboards... Und schleppen wir unseren Laptop nicht sowieso ständig vergebens in die Schule? Technisch sind wir nicht unfähig und eine Powerpointpräsentation wäre schnell erstellt, Beamer sind ja in Massen vorhanden. Klar, ein Laptop braucht auch Strom, aber der würde ja sowieso laufen...
    Die Nachhaltigkeit wird an unserer Schule zwar unterrichtet, aber nicht gelebt!

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  3. Liebe Monique

    Dein Zitat zu Beginn des Textes hat mich zum Nachdenken gebracht. Denn gerade im Moment, lebe ich so ziemlich das Gegenteil… Ich finde deine positive Einstellung super und sie ist bei dir übrigens auch gut zu spüren. Ich werde versuchen, die Dinge auch wieder etwas positiver zu sehen, denn dann fällt einem vieles, auch in einem stressigen Alltag, leichter. Immerhin habe ich mein Lachen noch nicht verloren, denn dass macht den Alltag um ein Vielfaches leichter, aber dass weißt du ja sicher
    Dass es in der PH keinen Kompost gibt und auch sonst nicht gross auf Nachhaltigkeit geachtet wird ist mir auch schon aufgefallen. Ich finde es sehr gut, dass du das in deinem Post erwähnst, wer weiss, vielleicht setzt sich dadurch etwas in Bewegung.

    Liebe Grüsse
    Fränzi

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